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Konzert Review: Kreator - Enemy of God Tour 2005 Osnabrück

Veröffentlicht am Montag 21 Februar 2005 13:49:43 von Bloody_Vampire
phpnuke.gifWas für ein Abend..... Kreator hatten sich am Samstagabend im Georgsmarienhütter Eventcenter b51 angekündigt ..... und boten allen Fans eine geniale Show !!!
Kreator – Enemy of God Tour 2005:

Kreator
Dark Tranquillity
Ektomorf
Hatesphere

Was für ein grandioses Billing, dachte ich mir , als ich vor einigen Wochen zum ersten Mal das Poster zu dieser Tour in Augenschein nahm. Natürlich war von Anfang an klar, dass ich mir dieses Konzert auf keinen Fall entgehen lassen durfte. Zwecks eines Interviews mit den Ungarn von Ektomorf fand ich mich dann auch schon richtig früh an der Georgsmarienhütter Dütehalle ein und durfte mir später auch noch das Treiben innerhalb der Halle anschauen.
Nachdem ich mich dann mit einem schönen Becher frischen Gerstensaftes versorgt hatte und mich am Merchandise Stand eindeckt hatte, startete der fröhliche Thrash Reigen auch schon mit den Dänen von Hatesphere.
Was diese Band vorlegte war wirklich obergeil. Dargeboten wurden Stücke aus der kompletten Bandgeschichte und diese auch noch mit einer Aggressivität und Spielfreude, dass es einem förmlich die Kinnlade runterfallen ließ. Besonders die Performance von Sänger Bredahl wusste in allen Belangen zu überzeugen. Wie ein Irrer sprang er während des halbstündigen Sets über die Bühne und wäre da nicht dieser Fotograben gewesen, ich schwöre er wäre mitten ins Publikum gerannt. Das die Truppe in Osnabrück viele Anhänger hat wurde wieder einmal bewiesen, denn schon im Vorprogramm von Exodus überzeugten sie wohl jeden der Anwesenden
. Weiterhin kann man bei Hatepshere auch die Arbeit aller mitwirkenden loben. Die Soli der 6 – Seiter Fraktion wurden arschtight heruntergespielt und auch in der Rhytmussektion suchte man fehlendes Können vergeblich.
Gegen 8 Uhr war dann aber auch schon wieder Schluss und nach einer überraschend kurzen Umbaupause betrat wohl die Thrash Metal Band der Stunde die Bühne. Die Rede ist natürlich von Ektomorf. Die Halle hatte sich schon während des Hatesphere Auftritts merklich gefüllt und so konnten die Ungarn schon vor einem bedeutend größeren Publikum auftreten. Dann gingen die Lichter aus und man begann mit Destroy vom gleichnamigen Album. Gleich bei diesem Stück rastete das Publikum völlig aus und es wurde gemosht, gepogt und gesprungen als wäre dieser Auftritt der letzte vonder Jungs.
Besonders gut kamen dann auch der Kracher Gypsi und das Arise ähnliche Monster Only God can Change me an. Diese äußerst positiven Reaktionen schienen sich somit auch auf die Band selbst zu übertragen ,welche zu wahren Höchstleistungen auflief. So beließ man es nicht bei Stücken älteren Datums, sondern feuerte auch neue Abrissbirnen in die Meute. Der größte Kracher folgte dann aber zu Ende dieses genialen Sets. Mit Fuck you All hat man einen arschgeilen Punk – Thrash Song verfasst, welcher wohl nie mehr aus dem Repertoir wegzudenken sein wird. In diesem Sinne. Come back soon guys.....
Nach dieser Vorgabe der Ungarn und der Skandinavier, war es eigentlich klar, dass Dark Tranquillity es schwer haben würden dieses noch zu toppen. Gerade auch deswegen ,da sie als einzige Band aus dem Melodic Death Genre stammen und mit der Musik der anderen Truppen nun nicht so viel am Hut haben.
Jedoch machten die Göteborg Helden ihre Sache wirklich gut. Man bediente die Fans mit Krachern des eben erst erschienenen Albums Character, ließ aber auch Stücke ganz alten Datums auf keinen Fall zu kurz kommen. Denn solche Stücke wie Punish my Heaven erfreuen sich allergrößter Beliebtheit. Da ich für meinen Teil Character noch mein Eigen nennen kann, war ich doch um so erstaunter, wie man die ultraschnellen Blast Attacken wieder in den Sound eingeführt hat. Nachdem sich auf Damage Done der Weg zurück zu den Wurzeln der Band schon angekündigt hatte, war aber auch wieder mit Stücken härterer Gangart zu rechnen. Mir persönlich gefiel wieder einmal The treason Wall von eben genanntem Album richtig gut, doch auch das coole The Negation konnte bei mir wahre Gänsehauschauer auslösen. An der Performance der Schweden Jungs gab es auch wieder einmal nix meckern. Fronter Mikael Stanne machte seine Sache gewohnt routiniert und schien ordentlich Spass an der Sache zu haben. Über die Gitarrenfraktion, angeführt von Niklas Sundin muss man sowieso eigentlich kein Wort mehr verlieren. Man weiss einfach wie diese Kerle ihr Instrument beherrschen.
Als dann ziemlich zum Ende auch noch The Wonders at your Feet folgte, war auch ich zufrieden gestellt, obwohl ich sagen muss... an die Leistung von Hatesphere und Ektomorf kam man nicht heran. Was aber wohl daran liegt, das dark Tranquillity nicht im Fahrwasser der anderen Combos anzutreffen sind.
Als dann hier auch Schluss war , ging das gespannte Warten auf eine der größten Thrash Metal Bands Deutschlands los. Um 22 Uhr war es dann auch endlich soweit. Mille und seine Jungs stürmten auf die Bühne und eröffneten ihr Set mit dem Titeltrack der neuen Cd.... Enemy of God. Hierauf folgte dann die erste Single Auskopplung Impossible Brutality. Hier wurde der Refrain aus jeder Kehle – so laut es nur möglich war – mitgegrölt und wie soll ich es ausdrücken. Wieder einmal wurde bestätigt , wo man hingehört.
Schon nach diesen beiden Stücken war klar; Mille und seine Jungs wissen auch nach über 20 Jahren ihre Fans in Extase zu versetzen. Doch natürlich wären Kreator nicht Kreator, wenn sie nicht in ihrer Geschichte kramen würden und Granaten wie Pleasure to Kill auspacken würden. Auch die Ansagen von Mille kamen immer wieder richtig gut an. Er schien zu merken, wie ausgepowert das Publikum nach 3 Bands schon war, versuchte aber immer zu vollem Einsatz zu animieren. Besonders bei Extreme Aggressioms funktionierte dies besonders gut. Alles in allem konnte sich auch niemand der Truppe beschweren, denn dieses Publikum war alles andere als mittelklassig.
Nach über 1.5 Stunden war dann aber auch die reguläre Zeit des Gigs zu Ende, doch ließ man sich nicht lumpen und stiefelte noch für einige Zugaben wieder auf die Bühne. Zum Schluss gab es dann mit Flag of Hate noch einmal richtig einen vor den Latz ,bevor dann war auch wirklich Schluss. Zieht man nun ein Fazit diesen genialen Konzertabends, kommt man nicht darum zu sagen, dass es sich hier um 4 obergeile Bands handelte, von denen wirklich jede vor Spielfreude nur so strotzte. Ich hoffe, dass wir diese Bands alle noch sehr, sehr lange zu sehen bekommen.

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Re: Kreator - Enemy of God Tour 2005 Osnabrück
ich hoffe heute wird das konzert von kreator auch so ein erfolg wie oben geschrieben.