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Konzert Review: Kreator - Dark Tranquility - Ektomorf - Hatesphere / 20.02.2005 OB Turbinenhalle

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Veröffentlicht am Montag 21 Februar 2005 02:11:15 von madrebel
phpnuke.gifHeimspiel für die größte und momentan wieder angesagteste Thrashformation Deutschlands und selbige lockte knapp 3000 Nasen aus ihren Löchern, um eben an diesem Sonntag eine richtig geile Metalparty zu feiern.











Kreator - Dark Tranquility - Ektomorf - Hatesphere / 20.02.2005 Oberhausen Turbinenhalle

Den Start machten dann pünktlich um 19.00h die Dänendeather „Hatesphere“, die mit ihrer geilen Mixtur aus Hardcoreelementen und einer ultrafetten Portion Todesblei bei vielen schon anwesenden derbste punkten konnten. Hatte man doch auch mit „The Killing“, eine coole EP am Start und auch das ältere Material kam gut an. Zwar wirkten die Dänen manchmal ein wenig eintönig, machten es aber durch eine klasse Spielfreude wieder vollkommen wett. In einem kleinen Club kommt das aber garantiert um Längen fetter.

Ein kurzes Intro und schon wusste jeder der jüngeren anwesenden was jetzt kommen würde. Jawohl, und mit „I know them“ verballerten die ungarischen Zigeuner „Ektomorf“ ihren besten Song direkt zu Anfang. Danach gab es eine halbe Stunde vollkommen belanglose und strunzlangweilige billige „Sepulmachinefly“ Retromucke. Okay, viele mögen auf die Jungs abfahren und für das was die machen sind sie nicht schlecht. Jedoch fehlt der Truppe etwas, was sich Eigenständigkeit nennt. Zum Schluss gab es dann noch einen neuen Song von dem in Kürze erscheinendem neuem Album. Das Stück nannte sich „Fuck you all“ und damit hatte es sich dann auch. Durchschnittlicher Auftritt einer vollkommen überbewerteten Band.

Einen qualitativen Quantensprung lieferten danach „Dark Tranquility“. Zwar schienen die Schweden nicht so recht zum Billing zu passen, aber was die Jungs dann dort ablieferten beeindruckte mich ungemein. Eine klasse aufeinander eingespielte Truppe und ein Haufen richtig geiler Stücke, die Truppe konnte recht rasch bei vielen Besuchern punkten. Zwar mag es dem einen oder anderen zu anspruchsvoll gewesen sein, was der Schwedensechser dem geneigten Zuschauer präsentierte, nichtsdestotrotz hatten die Schweden viel Freude an ihrem Auftritt und der Funke sprang auch durchaus über. Leider waren die 50 Minuten Spielzeit etwas zuwenig, aber trotzdem. Ein wirklich gelungener Gig.

Nach 20minütiger Umbaupause wurde es dann dunkel in der Hütte. Kurz mal eben das „Choir of the Damned“ Intro in die Halle gepusted und los gings. Mit „Enemy of God“, dem Titelsong der gleichnamigen Scheibe stiegen die 4 Ruhrpöttler in einen knapp 105minütigen Gig ein, der wirklich in sich hatte- Von Beginn an tobte der Mob und „Kreator“ knallten eine Granate nach der anderen in die Menge. „Impossible Brutality“, „Pleasure to Kill“, „Renewal“, „Phobia“. Die Altenessener gaben dem Publikum keine Verschnaufpause. Dazu hatten die Jungs Spielfreude pur. Ventor lieferte einen großartigen Job an der Schießbude ab, Sami tanzte wie ein Derwisch über die Bühne und Mille meckerte, bellte und schrie in das Mikro, das es nur so eine Freude war.
Mille zeigte sich dann sehr begeistert darüber, endlich mal wieder zuhause im Pott spielen zu dürfen und bedankte sich auch immer wieder beim Oberhausener Publikum.
Mit „Betrayer“ beendeten „Kreator“ dann ihren Gig, bevor es kurz danach mit „Terror Zone“ weiterging. „Love us or hate us“ wurden dann dem MTVIVA-Publikum gewidmet, bevor es dann mit einem extremst derb angekündigen „Flag of Hate“ und dem darauffolgenden „Tormentor“ dann endgültig zu Ende ging.
Alles in allem ein richtig guter Gig der wohl momentan besten Thrashband aus Deutschland. Alte und neue Songs passten wie aus einem Guss zusammen und machten den Gig zu einem echten Genuss für den Thrashfanatiker.
Absolut lohnenswerter Auftritt.

P.S: Merchandisepreise waren dann im rahmen. 17€ für das Shirt, 22€ für ein Longsleeve und 30€ für einen Kapu, die sind soweit okay.
Eine Unverfrorenheit waren jedoch die Getränkepreise. 3€ für einen 0,3Ltr. Becher Bier/Fanta/Cola/Wasser sind eine bodenlose Frechheit. Danke an die Abzocker aus der Turbinenhalle.
Trotzdem, ein geiler Konzertabend, den man sich nicht entgehen lassen sollte. Es lohnt sich.

madrebel


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