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Konzert Review: Korn - Luxemburg Esch/Belval 24.09.2005

Veröffentlicht am Montag 26 September 2005 01:00:33 von madrebel
phpnuke.gifEs kam aus heiterem Himmel, dass ich dieses Konzert besuchen sollte, da ich vergessen hatte, dass ich vor kurzem bei einer Verlosung des Rockhard teilgenommen hatte. Umso mehr überraschte mich letzten Donnerstag, zwei Tage vor dem Konzert, eine E-Mail des Geschäftsführers von der Rockhal in Esch, in der er mir mitteilte, dass ich der glückliche Gewinner zweier Eintrittskarten für das Konzert von kOrN am Samstag wäre.










24.09.2005 Esch/Belval (L): kOrN, Support: dEFDUMp


Es kam aus heiterem Himmel, dass ich dieses Konzert besuchen sollte, da ich vergessen hatte, dass ich vor kurzem bei einer Verlosung des Rockhard teilgenommen hatte. Umso mehr überraschte mich letzten Donnerstag, zwei Tage vor dem Konzert, eine E-Mail des Geschäftsführers von der Rockhal in Esch, in der er mir mitteilte, dass ich der glückliche Gewinner zweier Eintrittskarten für das Konzert von kOrN am Samstag wäre.
Aufgrund der kurzfristigen Benachrichtigung, konnte ich leider keine zweite Person mehr mobilisieren mitzukommen, da alle Freunde und Bekannten schon fürs Wochenende verplant waren. Also musste ich die Reise nach Luxemburg alleine antreten.
Vor der Fahrt nach Esch, erkundigte ich mich erst mal, was die Rockhal überhaupt für eine Halle sein sollte. Da entdeckte ich, dass diese Location ganz neu ist und am Tag vor dem kOrN Konzert erst eröffnet werden sollte und zwar mit einem kostenlosen Prodigy Konzert. Weiteres recherchieren ergab, dass diese Halle schon lange geplant und von den Leuten herbeigesehnt wurde. Das ambitionierte Projekt, das die Luxemburger Musikszene schon seit geschätzt 30 Jahren beschäftigt, soll ein Treffpunkt für internationale und inländische Künstler werden. Zwei Konzertsäle mit 5.400 bzw. 800 Plätzen sollen ein abwechslungsreiches Konzertprogramm, von der lokalen Nachwuchsband bis zum internationalen Topact, möglich machen.
Also machte ich mich Samstag nachmittag auf nach Luxemburg. Die Fahrt von Aachen aus durch Belgien nach Luxemburg gestaltete sich sehr entspannt, da ich so freie Autobahnen aus Deutschland nicht gewohnt gewesen war. Nach 2,5 Stunden Fahrt hatte ich 220 km zurückgelegt und kam rechtzeitig um 18 Uhr am Parkplatz der Rockhal an. Da ich mich nicht auskannte, parkte ich mein Auto am ersten Parkplatz, wo sich schon sehr viele kOrN-Jünger tummelten. Von der Halle war aber weit und breit noch nichts zu sehen. Doch dann viel mir auf, dass es einen Shuttle Bus zur Halle gab, der sehr gut organisiert war. Die Busfahrt durch das kultige Fabrikgelände dauerte nur knappe fünf Minuten und weitere 5 Minuten Fußweg brachten mich dann vor die Halle, wo sich schon sehr viele Fans versammelt hatten.
Das Abholen der gewonnenen Karten an der Abendkasse gestaltete sich als äußerst unkompliziert. Als dies erledigt war, mischte ich mich erst mal unters Volk und erkundigte die Getränkelandschaft. Das Rockhal-Team hat sich ein Zahlungssystem mit Marken ausgedacht, dass auch bei einer großen Menge Leute recht gut funktioniert hat. Die Wertbons sehen aus, wie Plektren und haben den Wert eines Euro. Die Getränke- und Essenspreise gingen in Ordnung, wobei die Auswahl der Snacks sich in Grenzen hielt. Ein 0.3 Liter Becher Bier kostete 2 Euro, den gleichen Betrag musste man für eine Cola berappen und ein Gläschen Sekt kostete 4 Euro. Zum Stärken gab es für 3 Euro sehr leckere Baguettes belegt mit Käse oder diverse Schokoriegel, die jeweils ein Euro kosteten.
Der Einlass war für 19 Uhr angekündigt. Leider ging dieser sehr schleppend voran, so dass ich erst um 20 Uhr die Halle betrat und die ersten Töne der Vorband schon zu hören waren.
Als Support hatten sich kOrN die Lokalmatadoren dEAFDUMp geholt. Das Quartett wurde 1993 gegründet und gehört zu den dienstältesten Bands Luxemburgs. Die Mucke von dEAFDUMp würde ich als modernen Hardcore bezeichnen, bei dem der Sänger durch seine Mischung aus erhabenem Geschrei und Sprechgesang hervor sticht. Die Band spielte einen sehr soliden Gig, musste aber schon nach einer guten halben Stunde wieder die Bühne verlassen. Leider kann ich auf die einzelnen Songs nicht eingehen, da ich die Band zum ersten mal hörte und mit dem Material deswegen nicht vertraut gewesen bin. Zum Sound wäre noch zu sagen, dass er einen Tick besser hätte sein können, was aber meines Erachtens an der Lautstärke lag! Ein bisschen weniger wäre mehr gewesen! Dies sollte sich auch im weiteren Verlauf des Abends bestätigen.

Nun ging das Gewusel auf der Bühne los und man dachte, dass es eine schnelle Umbaupause geben würde, die sich dann doch über 45 Minuten hinzog. Mittlerweile waren auch die letzten Leute in der Halle eingetroffen und man bemerkte, dass die Halle nicht ganz ausverkauft war, was entweder an dem hohen Ticketpreis von 38 Euro oder an der geographischen Lage der Halle liegen könnte.
Es war mittlerweile 21:15 Uhr als das Licht ausging und das Intro ertönte. Eines muss ich noch vorweg schicken. Dieses war mein erstes kOrN Konzert und ich hatte mich bis dato nicht sehr intensiv mit der Band beschäftigt.
Das Quartett bestehend aus Jonathan, Fieldy, James und David legte mit „Right Now“ gleich richtig los. Es war mit Spannung zu erwarten, wie sich der Vierer schlagen würde, nachdem Gitarrist Brian „Head“ Welch vor einiger Zeit „erleuchtet“ wurde und darauf die Band verließ.
Die Setlist des Abends bestand zum größten Teil aus einem „Best of“ der langjährigen Bandgeschichte, was nicht verwunderlich war, da die aktuelle CD der Band eine „Best of“ CD ist. Es folgten Songs, wie „a.d.l.d.a.s.“ und „Falling Away From Me“, in die ein neuer Song vom im Dezember erscheinenden Album eingebettet wurde. Der neue Song reihte sich nahtlos in den Backkatalog der Band ein und weckte die Vorfreude auf das neue Album „See You On The Other Side“, dass am 6.Dezember erscheinen soll. Später im Set wurde dann auch noch ein zweiter neuer Song gespielt, der von der Qualität her nichts zu wünschen übrig lies.
Und weiter ging’s mit vielen Klassikern: „Freak On A Leash, „Word Up“ und „Lets Do It Now“, bei dem Jonathan zum Intro den Dudelsack auspackte und spielend über die Bühne stolzierte. Das Set beinhaltete auch die zwei Coversongs „One“ und „Another Brick In The Wall“, die frenetisch abgefeiert wurden.
Nach 60 Minuten verließen kOrN zum ersten mal die Bühne und wurden aber durch die traditionellen „we want more“ Rufe wieder auf die Bühne zurückgeholt. Es wurden dann noch drei Zugaben gespielt. Vor dem letzten Song des Abends forderte Jonathan das Publikum auf, die Mittelfinger in die Höhe zu strecken und „Fuck that!“ zu rufen. Nun war klar, dass mit „Y all Want A Single“ der Abend beendet wurde. Leider ging dieses Konzert nach nur 80 Minuten viel zu früh zu Ende. Vielleicht lag die kürze des Sets aber auch daran, dass die Jungs im Moment mit nur einer Gitarre auskommen müssen. Trotzdem hat es sich gelohnt und ich werde beim nächsten kOrN Konzert wieder anwesend sein und hoffen, dass dann noch ein paar Lieder mehr rausspringen.

Schorsch


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