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CD Review: Kiss - Sonic Boom

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Veröffentlicht am Mittwoch 28 Oktober 2009 16:48:27 von madrebel
Kiss – Sonic Boom

01. Modern Day Delilah
02. Russian roulette
03. Never Enough
04. Yes I Know (Nobody’s Perfect)
05. Stand
06. Hot and Cold
07. All the Glory
08. Danger Us
09. I’m An Animal
10. When Lightning Strikes
11. Say Yeah

Roadrunner Records

Paul Stanley – Vocals Guitar
Gene Simmons – Vocals, Bass
Tommy Thayer – Guitar, Vocals
Eric Singer – Drums, Vocals

Wenn KISS was sagen, muss man desöfteren davon ausgehen, dass man genau das Gegenteil gemeint ist.
So hatte man ja jahrelang wegen der illegalen Downloads und anderer Geschichten immer wieder beteuert, was Neues wird es von uns nicht geben. So war es dann doch eine Überraschung, dass man irgendwann doch ein neues Album auf die Menschheit losließ.
Und all jene, die den alten Hardrockgöttern schon im Vorfeld sagen, da kann ja nichts rauskommen, sollte man entgegnen. Ihr habt keine Ahnung.
Denn was die Jungs da eingespielt haben ist einfach nur ein arschtightes und saucooles Album geworden, was locker und flockig aus der Hüfte geschossen kommt.
So hat man schon mit dm Opener „Modern Day Delilah“ einen echten Ohrwurm, der nicht nur hitverdächtig ist, sondern auch noch richtig frisch klingt.
„Hot and Cold“ ist beispielsweise eine völlig endgeile Nummer, in der Gene Simmons seine sexuellen Protzereien durchaus überzeugend verkörpert und genau die Klischees bedient, die man erwartet. Und das ohne peinlich und billig zu wirken.
Auch „Danger Us“ ist ein Hardrocker der Extraklasse, der einfach nur abgeht. Eingängig, hitverdächtig und definitiv ein Stück, was bei jedem Durchlauf mehr und mehr an Fahrt gewinnt.
Eine richtig gelungene Nummer ist das von Eric Singer eingesungene „All the Glory“, welches definitiv eines der absoluten Highlights des Albums ist, was nicht nur am geilen Riffing, sondern auch an dem ohrwurmverdächtigen Chorus liegt.
Ebenfalls kann man Tommy Thayer zu „When Lightning Strikes“ nur gratulieren. Eine gelungene Stadionrocknummer, die auch dort garantiert bestens ankommt.
Alles in allem ist denn vier Maskenmännern ein Album gelungen, was man ihnen so gewiss nicht mehr zugetraut hätte. Aber wie heißt es doch? Unverhofft kommt oft.
So dürfte „Sonic Boom“ durchaus ein Album werden, was zu einem Klassiker werden könnte. Und was man eindrucksvoll hören kann ist, dass die Jungs nichts verlernt haben, immer wieder von neuem überraschen und das mit einer unbeschwerten Lockerheit, die ihresgleichen sucht. Wenn die Jungs in dieser Besetzung weiterhin soviel Spaß an der Musik haben, sollte man sich für die Zukunft von KISS keinerlei Sorgen machen.
„Sonic Boom“ ist auf jeden Fall eines der besten Rockalben des Jahres und das beste Beispiel dafür, dass man so manche alten Männer nicht so schnell abschreiben sollte.

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