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Zur Meinung von Amazon

CD Review: Kingdom Come - Perpetual

Veröffentlicht am Donnerstag 14 Oktober 2004 22:46:51 von maximillian_graves
Lenny Wolf hat es einmal mehr geschafft ein komplettes Album im Alleingang auf eine CD zu bannen, was für mich schon allein ein Grund ist, mal ein Ohr zu riskieren.











Trackliste:
1. Gotta move now
2. Hang em high
3. Crown of Moscow
4. Time to realign
5. Silhouette paintings
6. With the sun in mind
7. King of nothing
8. Borrowed time
9. Connecting pain
10. Watch the dragon fly
11. Inhaling the silence

Erschienen 2004 bei Frontiers Records

Line-Up:
Lenny Wolf - All instruments and Vocals
Eric Foerster - Guitar Solos


Es fasziniert mich immer wieder, wie es Musiker schaffen ein ganzes Album im Alleingang aufzunehmen, bzw. wie im Falle von "Perpetual" lediglich mit Hilfestellung in Sachen Gitarrensoli.
Die Vorteile einer solchen Arbeitsweise liegen klar auf der Hand und so muss man Mr. Wolf zugestehen, das seine Werke alles andere als von der Stange sind. Soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier nicht eine große Nähe zu alten Led Zeppelin Scheiben allgegenwärtig ist, was für den Gesang gleichermaßen gilt wie für die Musik! Auch "Perpetual" macht hier keine Ausnahme und so erschließt sich dieses Album nicht direkt beim ersten Hören, sondern fordert schon eine dritte oder vierte Runde im Player.
"Gotta move now" ist als Opener noch die leichtere Kost und knallt richtig wuchtig aus den Lautsprechern. Später jedoch z.B. beim langsameren "Crown of Moscow" bemerkt man jedoch schnell, das man sich auf die Wirkung der Songs einlassen muss, ansonsten geht einfach ein Stück dieser Musik verloren.
Im mittleren Teil der Scheibe muss man einfach den Song "King of Nothing" erwähnen, der sicherlich typisch für die vollendete melancholische Stimmung in der Musik von Kingdom Come ist und einen mächtig auf den Boden der Tatsachen bringt.
Am Ende gibt es mit "Inhaling the silence" noch einmal ein richtiges Highlight, denn diese Ballade ist mit Sicherheit eine der besten dieses Jahres, braucht aber auch wieder ein wenig Zeit um sich dem Hörer völlig zu erschließen.
Der Rest der Scheibe ist mal mehr mal weniger spektakulär und geht im Tempo nie über das Mid-Tempo Limit und spielt viel in der gefühlvollen Liga, da die Musik dieser "Band" hier einfach am stärksten ist.

Fans von Lenny Wolf brauche ich hier nichts erzählen, die werden mit der "Neuen" ihre Freude haben und alle anderen die mal wieder eine Platte kaufen möchten, die intensiv gehört werden möchte bzw. die sich gern in Led Zeppelin Erinnerungen schwelgen, werden ebenfalls nicht enttäuscht.

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