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Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Killing Joke, 10.08.03, Düsseldorf, Tor 3

Veröffentlicht am Dienstag 12 August 2003 20:16:28 von Harry
phpnuke.gifDas „Comeback“ nach etlichen Jahren in der Versenkung war nicht wirklich sehens- und hörenswert.


Eine neue, durchaus gelungene Platte, das Tor 3 fast vor der Haustüre und die Tatsache, dass KILLING JOKE vor neun Jahren an gleicher Stelle ein mehr als beeindruckendes Konzert hingelegt hatten, war Motivation genug sich, auch bei widrigen äußeren Bedingungen (never eat a „Holzfällerschnitzel“ when it´s 38° C), ins Tor zu schleppen.
OK, da waren die Jungs also wieder, das „Comeback“ nach etlichen Jahren in der Versenkung, mit Geordie an der Gitarre, Youth am Bass, definitiv nicht Dave Grohl an den Drums (der hat das neue Album eingetrommelt) und einem leicht übergewichtigen Jaz Coleman.
Wie immer sparte sich Coleman sämtliche Ansagen während des Konzertes und ließ nur die Musik sprechen. Was erst mal nicht verkehrt ist, allerdings passte diesmal irgendwie alles nicht so richtig. Coleman, eigentlich von Bühnenpräsenz und Charisma her ein mehr als guter Frontman, hatte entweder keine Lust oder seine ansonsten kraftvolle Stimme irgendwo zwischen Neuseeland und hier verloren.
Gut, was Gestik und Mimik betrifft, ist er immer noch ein Großer, aber es hilft halt nix, wenn die Songs, zumindest teilweise, nicht mehr knallen. „War dance“ und „ Blood on your hands“ waren noch recht kraftvoll und „Pandemonium“ und „Psyche“ die besten Songs des Abends.
Ansonsten viel Leerlauf, was auch die ca. 500 anwesenden Zuhörer nicht gerade begeisterte. Die Reaktionen waren bis auf wenige Ausnahmen eher verhalten.
Der Hammer war allerdings die „üppige“ Spielzeit von 1,10 Std. . Da ist man nichtsahnend auf dem Weg zum Tresen um ´ne neue Runde zu holen und plötzlich geht das Licht an (was nicht an unserem angehopften Zustand lag)!!!

Fazit:
Bei 38° C, einer guten Stunde Spielzeit für gepflegte 21,- Euro (ohne Vorband) und einer recht lustlosen Darbietung hat sich dieser Abend alles andere als gelohnt. Man kann den Herren Coleman, Youth, etc. von daher also nur wünschen, sich vom aktiven Geschäft endgültig zurück zu ziehen und wieder in Neuseeland Schafe zu schänd... äh hüten.

Setlist:
Requiem
Total invasion
War dance
Blood on your hands
Change
Seeing red
Fall of because
Death & Resurrection
The wait
Whiteout
Frenzy
Psyche
--------------------------
Asteroid
Pandemonium


Harry

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