Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Katatonia - The Great Cold Distance

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Freitag 07 April 2006 16:27:47 von Master_Of_Puppets
Ihr mittlerweile siebtes Studioalbum legen die Schweden Katatonia vor. Mit jedem Album entwickelte sich die Band weiter von ihren Gothic Metal-Wurzeln weg, und führt ihre Hörer inzwischen fast ausschließlich durch Bereiche, die sich eher als modernerer Rock bezeichnen lassen.
 
 
 
 
 
 
 
1. Leaders
2. Deliberation
3. Soils Song
4. My Twin
5. Consternation
6. Follower
7. Rusted
8. Increase
9. July
10. In The White
11. The Itch
12. Journey Through Pressure
 
Spinefarm Records/Soulfood
 
Line-Up
Jonas Renkse – Vocals
Anders Nyström – Guitars
Fred Norrman – Guitars
Mattias Norrman – Bass
Daniel Liljekvist – Drums
 
Mit “The Great Cold Distance” bewegen sich Katatonia also im Heavy Rock-Sektor, angereichert durch zahlreiche Fragmente melancholischer oder modernerer Strukturen. Dies soll jedoch nur als grobe Einordnung dienen, nicht als generelle stilistische Definition. Denn es handelt sich hier um ein sehr dichtes Album mit kompakten Songs, die in der richtigen Laune großartig erscheinen, in der falschen Stimmung allerdings auch Langeweile hervorrufen können.
Die Musik an sich ist schwer in Worte zu fassen, atmosphärische Passagen wechseln sich mit schönen, langsamen und heftigen Riffs ab, teilweise sind auch progressive Breaks vorhanden. Jegliches Schubladendenken beim Versuch diese CD zu begreifen scheitert hier. Um dieses Album zu erfassen, muss man sich von den gängigen Reflexionsmethoden befreien und sich auf die Intensität der einzelnen Songs einlassen. Wenn dies gelingt, ist „The Great Cold Distance“ durchaus ein Werk mit genialen Momenten. Jedes Stück steigert sich mit der Zeit und erzeugt eine angenehm hypnotische Atmosphäre. Einzelne Songs gesondert hervorzuheben verbietet sich in diesem Kontext auch. Die ganze Platte funktioniert nur im Zusammenhang, das ändert sich auch nicht durch das als Single veröffentlichte, etwas eingängigere „My Twin“.
Die Komplexität des Materials verhindert dann auch teilweise das komplette Eintauchen in die Materie von Katatonia. Es dauert definitiv länger, bis man sich an den Sound der Schweden gewöhnt hat. Wenn das allerdings geschehen ist, steht einem ungehinderten Hörvergnügen allerdings nichts mehr im Weg. Sofern man wie gesagt in der richtigen Stimmung dafür ist. Ein durchaus empfehlenswertes Album.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!