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Konzert Review: Kataklysm - No More Serenity Tour 2004

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Veröffentlicht am Donnerstag 11 November 2004 14:18:16 von Bloody_Vampire
phpnuke.gifNach den grandiosen Auftritten auf dem diesjährigen No Mercy Festival war klar, dass ich mir die Kanadier unbedingt noch einmal anschauen musste. Und siehe da schneller als man denkt ergibt sich auch schon die Möglichkeit dazu.
No More Serenity Tour 2004:

Kataklysm
Graveworm
Mystic Circle
Into Eternity

Ob es an dem schlechten Wetter oder daran, dass es sich um einen Wochentag handelte lag, ich weiss nicht warum sich zu diesem Konzert nur etwa 80 Nasen ins Osnabrücker N8 verirrten. Gut , somit wurde nur die kleine Area geöffnet , welche ganz im ägyptischen Style wunderbar für eine Truppe wie Nile geeignet wäre.
Als es dann um 20 Uhr endlich mit den Kanadiern von Into Eternity losging, hatte sich noch nicht einmal die Hälfte der Anwesenden Metalheads vor der Bühne eingefunden. Obwohl die Jungs ihre Sache als Anheizer wirklich richtig gut machten. Ihr genialer Mix aus Progressiven Elementen und Death Metal kam wirklich nicht schlecht an, jedoch störte mich mit zunehmender Auftrittslänge der sehr stark in den Vordergrund tretende Cleane Gesang mit dem ich nicht wirklich viel anfangen konnte.
Alles in allem aber ein solider Gig und technisch gibt es an dieser Band wirklich gar nichts auszusetzen. Vor allem die beiden Gitarreros konnten sich durch ihr übermäßig geiles Können richtig in den Vordergrund spielen und ernteten nicht nur von mir mächtig Bewunderung. Nach einer guten halben Stunde war dann aber auch schon Schluss und wir durften unsre Lauscher auf die Nächste Band des Abends einstellen.
Mit Mystic Circle hatte sich eine der wohl umstrittensten, deutschen Black Metal Institutionen angekündigt und ich weiss bis heute auch noch nicht so recht , was ich von ihnen halten soll. Auf Platte mögen einige der Songs ja noch einigermaßen gut anzuhören sein aber live konnten die drei Beelzebuben , meiner Ansicht nach, in keinster Weise überzeugen. Zuerst war Fronter Beelzebub stimmlich überhaupt nicht zu vernehmen ,was man wohl aber eher dem Mann an den Reglern ankreiden muss, dann schien es über weite Strecken so ,dass der Klampfenmeister bei Mystic Circle wohl noch mal ein paar Stunden im Proberaum verbringen sollte. Manchmal war mir doch wirklich so , als hätte der gute Mann teilweise ziemlich hilflos ausgesehen und auch nicht so wirklich gewusst welchen Akkord es denn nun zu greifen galt. Als dann Beelzebub auch noch eine Bassseite riss ,war es mit der guten Laune von diesem gänzlich vorbei. Sofort nach dem letzten Ton des Abschlussstückes verzog er sich mit recht säuerlicher Miene in Richtung Backstage Bereich.
Weiterhin war ein wahnsinniger Stimmungsabfall im Gegensatz zu den Canucks von Into Eternity zu betrachten , den Graveworm nach einer Umbaupause von gut 20 Minuten wieder ordentlich beheben sollten. Gleich beim Opener Legions Unleashed waren nur noch fliegende Mähnen um mich herum zu betrachten. Graveworm legten von Anfang an eine ungemeine Spielfreude an den Tag und hatten sichtlich Spass ihre Geschosse ins Publikum feuern zu dürfen. Froter Stefan gab alles und sein ungemeines Organ wusste nicht nur mich ein weiteres Mal zu erstaunen. Ein weiterer Pluspunkt im Gegensatz zum letzten Konzert in Osnabrück , war die Keyboarderin ,welche nun dabei sein konnte und die Songs durch ihre geniale Tastenarbeit noch um einiges cooler erscheinen liess. Der absolute Hit des Tages war aber wohl Demonic Preech ,bei dem man wirklich jeden der Anwesenden zum ausgelassenen Moshen bewegen konnte. Somit beschränkten sich die Italos natürlich nicht nur auf Stücke vom aktuellen Album Engraved in Black sondern liessen Einblicke in ihre komplette vergangene Karriere zu . Was mich als Fan dieser Institution noch mehr freute, war aber , das man schon den Tönen eines komplett neuen Stückes lauschen durfte. Allen nicht dort gewesenen sei hiermit schon einmal gesagt.... fällt die gesamte Scheibe so aus wie dieses Stück ,sollte der ganz große Durchbruch gelingen. Am Ende sei nur noch mal gesagt: Das war ganz großes Tennis Jungs äh und natürlich auch Mädels.
So Stimmung wieder am richtigen Pegel angelangt und nun nur noch ungefähr eine halbe Stunde Wartezeit, dann sollte es endlich so weit sein. Maurizio und seine Mannen sollten die Bühne stürmen und ein ordentliches Death Metal Feuerwerk in die Menge ballern. Als es dann endlich so weit war begannen die Hyperblast Könige ihr Set mit dem Opener des aktuellen Albums (Serenity in Fire) , The Ambassador of Pain. Schon hier gab es für alle Anwesenden kein Halten mehr. Kataklysm waren trotz der geringen Besucherzahl richtig gut aufgelegt und hatten die ganze Zeit über mächtig Spass am Spielen. So wurden die Osnabrücker auch mit einem Lob von Maurizio bedacht : You are not many tonight... but you rock ......!!! Wenn einen so etwas nicht anspornt noch mehr Höchstleistungen zu bringen und die Truppe gnadenlos abzufeiern. So natürlich auch zu allen Hits der Bandgeschichte wie zum Bleistift Illuminati oder In Shadows and Dust geschehen. Was ich auch wiederum sehr cool fand , war die Tatsachen, das man sich nicht nur auf das Material der letzten drei Alben beschränkte, sondern auch die frühen Tage zum Zuge kommen liess. Abschließend kann man sich nur über einen großartigen Konzertabend freuen, der nur durch die dürftige Darbietung von Mystic Circle nicht die Höchstnote erhält.

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