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Konzert Review: KISS / Oberhausen - Arena

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Veröffentlicht am Mittwoch 09 Juni 2010 16:03:01 von madrebel
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KISS / Oberhausen – Arena 01.06.10

Zum insgesamt vierten Mal innerhalb von 15 Jahren standen KISS auf der Bühne der Oberhausener Arena und der hier schreibende Beobachter war zum nunmehr dritten Male dabei.
Nun, der Vorverkauf schien glänzend gelaufen zu sein, denn die Halle war rappelvoll. Schon die vielen Fans, die vor der Halle standen und auf den Einlaß warteten, schienen voller Vorfreude zu sein. Das es dabei schwierig war einen Altersschnitt zu ziehen, geschenkt. Hier waren heute echt alle Altersklassen vertreten. Ob es Altrocker waren, Teenies, Mittdreißiger, Familien, Opa mit Enkel, alles war vertreten und jeder war infiziert.
Diese Stimmung war in der Halle regelrecht zu spüren, denn die La-Ola-Wellen, die Gesänge und die Erwartungshaltung sprachen dabei Bände.

Doch zuerst standen „Five and the Red One“ auf der Bühne. Ursprünglich sollten auch noch „Wolfmother“ spielen, aber aus Krankheitsgründen mussten sie absagen.
Die deutschen Hardrocker bemühten sich dabei redlich, einen guten Einheizerjob abzuliefern. Dies taten sie an und für sich auch, auch wenn viele im Publikum sich irgendwie null für die Jungs interessierten. Nichtsdestotrotz hielt die Band tapfer durch und konnte zumindest Anstandsapplaus einheimsen.

Knappe 45 Minuten Umbaupause und es ging endlich los. Das Hallenlicht erlosch, das brummen erklang und mit einem „Allright Oberhausen, you wanted the Best, you got the Best, the Hottest Band in the World. KISS“, startete die zweistündige Show. Die Jungs wurden mit einer hydraulischen Bühne vom Bühnenhintergrund nach vorne getragen und legten sofort mit „Modern Day Delilah“ los. Und die neuen Nummern kamen überraschend gut an. Was auch wohl daran lag, dass das aktuelle Album das wohl beste seit einer halben Ewigkeit ist und den alten Spirit ins neue Jahrtausend getragen hat.
Showtechnisch ließ man sich wieder einmal nicht lumpen. Pyros an allen Ecken und Enden. Hydraulisch nach oben gehende Bühnenelemente, der Zuschauer konnte wahlweise, Tommy Thayer, Gene Simmons und Paul Stanley nach oben fahrend sehen. Eric Singer am Schlagzeug wurde desöfteren in die Luft erhoben und Genes Flug an die Hallendecke und Pauls Ritt über das Publikum sind ja sowieso Standard und gehören einfach zur Show dazu. Songtechnisch gab es auch recht wenig zu meckern. So ziemlich alle zu erwartenden Hits wurden gespielt. Ob es „Lick it up“, „God gave Rock´n´Roll to you“, „Love Gun“ oder „Detroit Rock City“ waren, es blieben kaum Wünsche offen. Okay, „God of Thunder“ wäre wirklich eine nette Überraschung gewesen, aber nicht alle Träume werden wahr. Doch auf „I was made for loving you“ wurde glücklicherweise nicht verzichtet und war eines der Highlights der Show. Und die Darbietung von „Beth“ durch Eric Singer war echt fantastisch. Leider erwähnte Paul Stanley dieses Mal leider nicht den heißgeliebten Satz: „My Hausen is your Hausen“, aber das inflationäre erwähnen des Städtenamens entschädigte dafür. Gene Simmons war betont wortkarg und die beiden neuen haben sich mittlerweile perfekt eingefügt, das muss der Fan wohl anstandslos anerkennen.
Und auch sonst war es eine echt großartige Show, die wohl jeden Besucher zufrieden nach Hause gehen ließ. Die Jungs sind einfach immer noch top in Form und auch wenn es hundertprozentig klar ist, das es eigentlich kaum noch zu Überraschungen bei KISS kommt, es ist immer wieder ein Erlebnis, dieser Legende beizuwohnen.
Alles in allem eine völlig geile Show und ein fantastisches Konzert. Bleibt nur zu sagen, dass die Jungs in dieser Form gerne bald wiederkommen können.


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