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CD Review: KICKDOWN - Kawoom

Veröffentlicht am Sonntag 21 März 2004 10:32:40 von zombie_gecko
Wenn eine Band schon beim zweiten (deutschlandweit erscheinenden) Album eine Stilkorrektur durchführt, ist das eigentlich kein gutes Zeichen. Aber vielleicht haben die Schwaben mit diesem Schritt ja alles richtig gemacht…





01. Welcome To The Show
02. My Anthem (feat. Rich Ward)
03. Sound Of War
04. Every Day
05. Minus Life
06. Blood On My Hands
07. Simon Says
08. Big Red Machine
09. Dr. Feelgood
10. Jonathan
11. Virus
12. (K)now
13. Faith

(52:27 min)


2004 MG-Music-SK (www.mg-Music-sk.com)


Line Up:
C.Sto - Vocals & Guitar
Mark - Bass
Ron - Guitar
Peter - Drums

www.kickdown.de



Discographie:
Random Pattern Form (MCD, ausverk.) (1999)
Ten Seconds (CD, ausverk.) (2000)
Hell yeah!!! (MCD) (2000)
Silicon-church.com (2002)
Kawoom (2004)



Obwohl in der nicht all zu fernen Umgebung beheimatet, sagten mir Kickdown bis jetzt nichts. Und aufgrund der Tatsache, dass man vor „Kawoom“ noch deutlich elektronischer zu Werke ging, wird mich davon abhalten, die Frühwerke der Band anzutesten. So viel zum Früher und hiermit zum Jetzt!
„Kawoom“ kann man im wesentlichen aus zwei Sichtweisen betrachten: man findet das Album am Zeitgeist angelehnt, beliebig austauschbar und technisch wenig interessant – so mal die Kurzfassung der Meinung eines Kollegen. Oder man kann Kickdown ein Gespür für eingängige Songs mit rockigen Gitarren, Ohrwurmrefrains ein paar elektronischen Spielereien zu Gute halten. Zumindest aus kommerzieller Hinsicht machen die Schwaben nichts verkehrt, finden sich doch jede Menge potentieller Singles wie „Big Red Machine“, „Simon Says“, „Dr. Feelgood“ oder der Opener „Welcome To The Show“ – so viel steht fest! Aber inzwischen hat „Kawoom“ unzählige Runden im Player gedreht, weil ich mir nie klar war, was ich von dem Album halten sollte, und wo ich „Kawoom“ am Anfang vor allem jugendliche Frische attestiert hätte, machen sich allmählich gewisse Abnutzungserscheinungen bemerkbar.
Die Mischung aus harten Gitarren, ein paar Elektronik-Effekten mit recht angenehmen Gesang und Ohrwurmcharakter ist alles andere als schlecht, aber wohl nur Freunde des momentanen Musik-Sender-Rock-Trends wirklich interessant. „Kawoom“ hat eine Menge gute Ansätze und ein großes kommerzielles Potential, aber in meinen Augen fehlt dem Album einfach die nötige Halbwertszeit…
Als Bonus gibt`s auf der CD noch ein „Making Of…Kawoom“, in dem die Bandmitglieder etwas über den Entstehungsprozess des Albums und etwas über die Zusammenarbeit mit Rich Ward (Ex-Stuck Mojo / Sick Speed) erzählen.

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: KICKDOWN - Kawoom
Tja, was soll ich sagen, die Schwaben machen nicht nur in kommerzieller Hinsicht sondern auch in musikalischer Richtung nichts verkehrt, wobei ich diese leicht negativ angehauchte Formulierung mal ersetzen möchte. Kawoom ist schlichtweg erfrischend im New Metal einerlei - und ich sage das als altgedienter Rockmusikhörer (seit Jimi Hendrix) und aktiver Gitarrist......nachdem ich die CD bestimmt schon round about 30-40 mal gehört habe. Ich entdecke immer wieder neue Akzente, je nach dem aus welchem instrumentalen Blickwinkel man sich die Scheibe anhört. Die "paar Elektronik Effekte" sind geschickt gesetzt und geben den Songs genauso Charakter wie die Stimme von C.sto der hier nicht in 15 Oktaven rumträllert und seine Stimme egozentrisch zur Schau stellt, sondern die CD zu dem macht, was sie ist: schlichtweg aussergewöhnlich gut und anders!!!!

Der Kollege mit der am Zeitgeist angelehnten, beliebig austauschbaren und technisch wenig interessanten Kritik sollte sich mal Gedanken über Abnutzungserscheinungen seiner musikalischen Urteilsfähigkeit machen, die scheint ihm nämlich - mit Verlaub - abhanden gekommen zu sein, so wie ein Gourmettester, der vor lauter Gänseleberpastete die Mittagsmahlzeit einer neapolitanischen Mana nicht mehr zu schätzen weiß.................

In diesem Sinne keep on rockin'

Ace
Re: KICKDOWN - Kawoom
Hi Ace,

erst mal danke für eine fundiert begründete Kritik (die ja leider selten ist). Ich muß allerdings anmerken, daß der "Kollege" in diesem Fall ein Arbeitskollege im Krankenhaus war, den ich nur ab und zu gerade bei neumodischeren Sachen nach seiner Meinung frage - und der hat bestimmt keine Abnutzungserscheinungen. Im übrigen war er nicht der einzige mit einer (zumindest sinngemäß) gleichen Aussage, weshalb ich beide Aspekte im Review erwähnt habe.
Was die Abnutzungserscheinungen betrifft: es freut mich ja, daß sich diese bei Dir nicht einstellen, für mich war es allerdings ein erwähnenswerter Punkt - aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden...

Cheerz
Zombie