Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 4
Stimmen: 6


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Judas Priest - In Flames / 10.03.2005 Essen Grugahalle

Veröffentlicht am Sonntag 13 März 2005 23:36:06 von madrebel
phpnuke.gifDie zweite Tour nach der Reunion und mit einer neuen Scheibe im Gepäck machten sich die 5 Stahlkocher aus Birmingham zum zweiten Mal auf große Tour, und dieses Mal war Essen an der Reihe.










Judas Priest – In Flames / 10.03.2005 Essen Grugahalle


Bei der Ankunft an der Grugahalle war der Vorplatz schon gut gefüllt und pünktlich um 19.00h öffneten die Tore.
Nachdem man sich im Vorfeld etwas gestärkt hatte, begannen punkt 20.00h die Schwedendeather „In Flames“ ihren ca. 40minütigen Auftritt. Die Jungs strotzten nur so durch Spielfreude, bretterten sich durch einen guten Best of… Gig, aber da war es auch schon. Nicht das die Schweden einen schlechten Job abgeliefert haben, ganz im Gegenteil. Die Jungs verausgabten sich bis zum Gehtnichtmehr, aber der Großteil des Publikums konnte oder wollte mit den Schweden nichts anfangen und zeigte dies durch Buhrufe, Stinkefinger oder durch einfaches Desinteresse. Schade eigentlich, denn man gab sich wirklich große Mühe der Menge einzuheizen. Die Jungs hätten mehr verdient gehabt.

Nun, eine lange Umbaupause später, knappe 40 Minuten dürften es gewesen sein und die Hallenlichter erlöschten. Die Menge fing an zu jubeln und die ersten Takte von „The Hellion/Electric Eye“ erklangen. Und von nun ging es Schlag auf Schlag. Die Priester ließen den Fans kaum eine Minute zum verschnaufen, glühten förmlich vor Spielfreude und spielten definitiv lockerer als auf dem letztjährigen Auftritt in Oberhausen.
„Metal Gods“ war schon mal ein erster Höhepunkt. Rob Halford bewegte sich wie immer im Robotergang über die Bühne und holte wirklich alles aus sich raus. Keine Frage wer der Star des Abends war. Ihm wurde zugejubelt, als wäre er der auferstandene Messias persönlich.
Zeitweise griff man auch ganz tief in die Kiste der Klassiker, was Songs wie „Riding on the Wind“ oder „Beyond the Realms of Death“ eindrucksvoll bewiesen.
„Judas is Rising“ war dann der erste Song, den man vom neuen Album zum besten gab und ¾ der Halle gab sich relativ textsicher. Rob turnte auf den Balkonen der Bühne herum, im übrigen war der Bühnenaufbau identisch mit dem vom vergangenen Jahr, und pflanzte sowohl links und rechts zwei große Priestflaggen in den metallenen Boden und beide sollten bis zum Gigende wehen. Mit „Revolution“, klingt live übrigens um Längen fetter und besser als auf Scheibe, ging es dann weiter. Danach ging es weiter Schlag auf Schlag. „Hot rockin“, „Breaking the Law“, mit der üblichen Ansage, über I m a Rocker, bis es mit „Diamonds and Rust“ zum ersten Mal etwas ruhiger wurde.
Zwischenzeitlich bedankte sich Rob bei den Fans über den hohen Charteinstieg der neuen Scheibe. Dies wurde durch anerkennendes jubeln kommentiert.
Im übrigen machte der Rest der Band auch einen verdammt fitten Eindruck, Glenn Tipton und K.K. Downing machten einen echt geilen Job an den Sechssaitern. Ian Hill zauberte so einiges am Bass und was Scott Travis an der Schießbude ablieferte, spottete jeder Beschreibung.
Nach dem man „Hellrider“ vom neuen Album spielte, ein Liveknaller nebenbei erwähnt, „Victim of Changes“, „The Green Manalishi“ und „Painkiller“, ging es dann in eine kurze Pause.
„Painkiller“ klang im übrigen weitaus besser als in Oberhausen. Zwar versagt Rob auch hier bei den ganz hohen Passagen, dies tat der Freude und Intensität dieses Stückes keinerlei Abbruch.
Für drei Zugaben betraten die Stahlschmieder dann nochmals die Bühne. Die ersten Motorentakte ertönten. Rob kam mit dem Motorrad auf die Bühne und jeder wusste was kam. Genau „Hell bent for Leather“ markierte die erste Nummer des Zugabenblocks und mit „Living after Midnight“ wurde dann noch ein Klassiker nachgereicht.
Viel Spaß am „Yeah,Yeah,Yeah“ Mitsingspielchen hatten sowohl Rob und auch die Fans. Insbesondere der Part wo die Menge nicht mehr mitkam und Rob mit einem verschmitzt grinsendem „Hihi,verarscht“ Blick das Publikum ansah taten dazu ein übriges.
Mit „You ve got another Thing comin“ verabschiedeten sich die Jungs vom Publikum, ließen sich noch abfeiern und entließen etwa 5000 Zuschauer in den kühlen Abendhimmel. Und so ziemlich jeder war wirklich zufrieden mit dem Konzert.
Hier noch mal die Setlist:

01. The Hellion
02. Electric eye
03. Metal Gods
04. Riding on the wind
05. The ripper
06. A Touch of evil
07. Judas Rising
08. Revolution
09. Hot rockin
10. Breaking the law
11. I m a rocker
12. Diamonds & rust - acoustic
13. Deal with the devil
14. Beyond the realms of death
15. Turbo lover
16. Hellrider
17. Victim of changes
18. Green Manalishi
19. Painkiller
Zugabe:
20. Hell bent for leather
21. Living after midnight
22. You ve got another thing comin

Achja, die Merchandisepreise waren mal wieder stolzet Natur. Bgeannen beim Shirt für 30€ und endeten beim Kapuzenpullover für 70€. Nunja, wer es sich leisten kann.
Trotzdem, ein grandioser Auftritt und in dieser guten Verfassung können die Jungs ruhig bald wiederkommen.
1a-Konzert !!!

madrebel


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!