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Konzert Review: Judas Priest / Iced Earth Düsseldorf Philipshalle 23.06.08

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Veröffentlicht am Mittwoch 30 Juli 2008 09:29:59 von madrebel
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Judas Priest / Iced Earth Düsseldorf Philipshalle 23.06.08

Ein heißer Juniabend und knapp 5000 Fans besuchten heute die Philipshalle, um ein wirklich gutes Bandpackage zu sehen.
Nun, die Priester kamen ja, um ihre neue Scheibe „Nostradamus“ vorzustellen und viele waren gespannt, wie dieses eher zwiespältig aufgenommene Album ankommen würde.

Nun, um 19.45h gingen allerdings erst einmal die Lichter aus und Iced Earth kamen, sahen und siegten. Die Band, die schon vier Wochen zuvor auf dem Rock Hard Festival alles abräumte, präsentiere sich auch heute als souveräner Act, der genau wusste, was er seinen Fans zu bieten hatte. So rockten sich die Jungs um Jon Schaffer und den zurückgekehrten Matt Barlow durch einen völlig geilen dreiviertelstündigen Set, der sich in jeder Hinsicht sehen und hören lassen konnte. Auch wenn der Sound zeitweise doch arg breiig war.
„Dracula“, „Ten Thousand Strong“ und auch „Declaration Day“ kamen sehr gut an. Die aktuelle Single „I walk alone“ wurde sehr gut angenommen und das man mit „Melancholy“ nichts falsch machen konnte, war einfach klar. Die Jungs wurden nach allen Regeln der Kunst abgefeiert und es ist ein Glücksfall für diese Band, dass Matt Barlow zurückgekehrt ist.
Ein in jeder Hinsicht beeindruckender Support.

Nach einer knapp halbstündigen Umbaupause war es dann endlich soweit. Judas Priest waren da und stiegen direkt mit „Dawn of Creation“ vom aktuellen Album ein. Rob Halford kam mit einer silbernen Kapuzenkutte auf die Bühne, trug einen Gehzauberstab, der Gandalf zu Ehren gereicht hätte und wirkte dabei einfach imposant. „Prophecy“ kam als nächstes, bevor mit „Metal Gods“ der erste Klassiker gespielt wurde. Dementsprechend stieg dann die Stimmung an und man feierte die Priester nach allen Regeln der Kunst ab.
Bei „Breaking the Law“ gab es dann noch einen Stargast in Form von Doro Pesch, die den guten Robbie nach allen Regeln der Kunst unterstützte und sichtlich Spaß am Duett hatte. Was bei Rob allerdings auffiel war, dass man das Gefühl hatte, er würde viele Songs vom Teleprompter ablesen und er wirkte zeitweise auch nicht wirklich fit. Dieses sollte sich gesanglich bei „Painkiller“ herausstellen, welches zwar geil gespielt war, aber der Gesang von Meister Halford war eine regelrechte Quälerei. Er klang wie eine Mischung aus Gollum und Donald Duck, traf kaum einen Ton und schaffte es nie, in die ganz hohen Passagen zu kommen.
Allerdings war die gesangliche Leistung bei dem überraschend gespielten „Rock Hard, Ride Free“ einfach top und man freute sich auch, diesen Song mal live zu hören.
Dennoch, die Band machte einen verdammt guten Job. Glenn Tipton, Ian Hill und K.K.Downing posierten wie die Weltmeister und spielten einfach cool und souverän. Und dass Scott Travis am Schlagzeug eine einzigartige Koryphäe ist, muss man nicht extra erwähnen.
Der Zugabenteil mit „Hell bent for Leather“ und „The Green Manalishi“ war dann einfach ein Genuß und als man die Leute mit „You´ve got another Thing comin´“ so langsam aus der Halle warf, wusste der Besucher, das man ein wirklich schönes Konzert miterlebt hatte. Zwar wirkt Rob lange nicht mehr so fit wie vor einigen Jahren. Im Gegenteil, man merkt ihm seine knappen 60 schon an, aber dennoch, ein guter und denkwürdiger Auftritt.
Die etwas mehr als 100 Minuten haben sich wirklich gelohnt und sollte Rob wieder fitter werden, könnte da durchaus noch mal was kommen.
Alles in allem, ein schöner Abend.

Setlist in Düsseldorf:


01. Intro: Dawn of Creation
02. Prophecy
03. Metal Gods
04. Eat Me Alive
05. Between the Hammer and the Anvil
06. Devil's Child
07. Breaking the Law (Gast Doro Pesch)
08. Hell Patrol
09. Death
10. Dissident Aggressor
11. Angel
12. The Hellion / Electric Eye
13. Rock Hard, Ride Free
14. Sinner
15. Painkiller
---------------
16. Hell Bent for Leather
17. The Green Manalishi (With the Two-Pronged Crown)
---------------
18. You've Got Another Thing Coming

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