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CD Review: Jorn - The Duke

Veröffentlicht am Dienstag 14 Februar 2006 23:37:35 von madrebel
Schon wieder, mag mancher sagen, erscheint vom sympathischen Arbeitstier mit der wahnsinnigen Stimme ein Longplayer. Es ist seine 4.Soloplatte, die sich schlicht „The Duke“ nennt. Und dabei ist seine letzte Veröffentlichung, die ein Sideprojekt mit Russell Allen (Symphony X) war, erst 4 Monate her und seine letzte CD mit seiner Hauptband Masterplan kam auch erst vor ungefähr einem Jahr raus.










Jorn - The Duke


Spielzeit: 44:30


1. We Brought The Angels Down
2. Blacksong
3. Stormcrow
4. End Of Time
5. Duke Of Love
6. Burning Chains
7. After The Dying
8. Midnight Madness
9. Are You Ready
10. Starfire


Label: AFM Records


Jorn Lande – Gesang
Tore Moren – Gitarre
Jorn Viggo Lofstad – Gitarre
Morty Black – Bass
Willy Bendiksen – Schlagzeug
Don Airey – Keyboard


Mittlerweile hat er ja schon bei sehr vielen Bands (Ark, Beyond Twilight, Vagabond, The Snakes, Millenium, Nostradamus, ...) mitgewirkt. Mal waren die Projekte gut, mal haben sie mich weniger vom Hocker gerissen, was aber nie an der Gesangsleistung des Norwegers lag. Eine brilliante Stimme alleine macht halt noch nicht ein gutes Album aus, da gehört schon mehr dazu, wie auf „The Duke wieder sehr schön bewiesen wird. Jorn ist halt nicht nur ein Gesangstalent, sondern auch ein sehr guter Songwriter.

Wieder einmal hat Jorn für sein Soloalbum diverse namhafte Musiker um sich geschart – da wäre zum einen Morty Black, der TNT-Basser, der gemeinsam mit Jorn bei Vagabond gezockt hat. Dann wäre da Drummer Willy Bendiksen, mit dem er schon bei den Snakes zusammen gespielt hat – jener Band um die beiden Whitesnake-Originale Micky Moody und Bernie Marsden. Das Keyboard bedient kein Geringerer als Don Airey (u.a. Ozzy und Rainbow), der sich für Jorn ebenfalls die Ehre gibt.

Das klassische Hard Rock Album startet mit dem schleppenden Opener „We Brought The Angels Down“, ein schöner Song mit teilweise sehr ruhigen, gefühlvollen Passagen.
Weiter geht es mit „Blacksong“, ein toller Hard Rock Stampfer, in dem Jorns Stimme zur ganzen Entfaltung kommt.

Song Nummer drei und vier sind für mich die größten Kracher des Albums. „Stormcrow“ beginnt mit fetten Gitarren und man merkt gleich mit dem Einsatz von Jorns Stimme, dass der Song großes Potential hat. Spätestens beim Refrain, weiß man mit 100%-iger Sicherheit, dass dieses Lied die Single sein muss. Die Gesangsmelodien des Refrains beinhalten genau die Merkmale, warum ich die Stimme des Norwegers so liebe.

„End Of Time“ ist wieder auf eine ganz andere Weise ein Überhammer. In diesem melancholischen Stück zeigt sich wieder, wie sehr Jorn seine Musik lebt und sie auch, wie fast kein anderer, zum Ausdruck bringen kann.

Der Titelsong des Albums „Duke Of Love“ lockert dann durch seinen spaßigen Text die Platte ein bisschen auf, wobei ich nicht behaupten möchte, dass die CD eine ernste Stimmung verbreitet. Das ganze Album hat sehr viele Facetten, wobei alle Songs immer unter dem Genre Hard Rock stehen.

„Burning The Chains“ ist eine sehr schöne Ballade, die mit akustischen Gitarrenklängen beginnt. Nach dem ruhigen Anfang werden dann aber die elektrischen Stromgitarren wieder eingestöpselt und Jorn und seine Mitstreiter lassen eine wunderschöne Atmosphäre aufkommen, einfach klasse! „After The Dying“ geht dann gleich wieder richtig nach vorne los, ein weiterer Hard Rock Stampfer. Der achte Song „Midnight Madness“ ist dann die letzte neue Eigenkomposition des Soloalbums, ein Midtempo-Song mit schöner Melodie.

Es folgt dann noch das Thin-Lizzy-Cover „Are You Ready“, welches sehr gut performt ist und wieder mal das Original übertrifft.

Das Album schließt dann mit einem „alten“ Jorn Song: Starfire, ein Remake vom Jorn-Debüt. Eigentlich finde ich den Song sehr gut, doch Remakes dieser Art sind meiner Meinung nach ziemlich überflüssig. Aber man kann diesen Song ja nach den anderen 8 Eigenkompositionen und dem Thin-Lizzy-Cover als Bonustrack ansehen.

Fazit: Ein äußerst gelungenes klassisches Hard Rock Album, dass uns das Warten auf den neuen Masterplan Output mit Sicherheit kurzweilig gestaltet. Empfehlenswert für jeden Hard Rock Fan!

Schorsch

(VÖ: 24.02.2006)


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