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Konzert Review: John Fogerty - Mainz, Volkspark 29.06.2007

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Veröffentlicht am Montag 02 Juli 2007 23:22:05 von madrebel
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Jetzt kann man natürlich fragen, warum auf einer Heavy Metal Site ein Review über ein Rockkonzert zu lesen ist?! Nun John Fogerty hat fast alle Songs der legendären Band Creedence Clearwater Revival geschrieben und war damals Sänger und Gitarrist der Band. John Fogerty macht seit vierzig Jahren Musik, die andere Musiker beeinflusst hat.
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Das Konzert fand im Rahmen des Mainzer Zeltfestes im Volkspark statt. Das Zelt sah aus wie ein großes Zirkuszelt das gut gefüllt war. Ich kann nicht sagen wieviel Zuschauer da waren, doch es soll ausverkauft gewesen sein.  Um 20:00 Uhr ging es los und John Fogerty und Band betraten die Bühne. Schon der erste Song „Travelin’ Band“ sorgte für Begeisterungsstürme bei den Fans. Die Stimmung war super und bei „Who’ll Stop The Rain“ sang bestimmt jeder mit, denn der Gesang der Zuschauer war fast so laut wie der von John Fogerty. Im Zelt selbst wurde es richtig heiß, obwohl die Temperaturen draußen für die Jahreszeit recht frisch waren. Bei „Hot Rod Heart“ zählte das gesamte Zelt den Song mit „one two three four“ an und das war eine geile Atmosphäre und John Fogerty schien sichtlich beeindruckt von der Begeisterung der Fans zu sein. Das die Fans „Cotton Fields“ bis auf den letzten Vers ganz alleine singen durften brachte ein unglaubliches Feeling herüber. Das ein doch eher Countrysong so beliebt war bei den Fans überraschte mich schon ein wenig.
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Ein Highlight dieses Abends war der Song „Deja Vu (All Over Again)“ den John Fogerty nur mit seiner Aukustikgitarre vortrug. Das war richtig stark und dabei lief einem eine Gänsehaut über den Rücken. Auch „Keep On Chooglin’“ war richtig geil und das Gitarrensolo lastige  Stück begeisterte nicht nur mich sondern auch den Rest der Anwesenden. Den CCR Klassiker „Down On The Corner“ spielte John Fogerty mit seinen Söhnen Shane und Tyler Fogerty, die, wie könnte es auch anders sein, auch Gitarre spielten. Die Band um John Fogerty war sehr gut und diesmal brachte John Fogerty die Band auch mit ein. Das war beim Letzten Auftritt den ich sah nicht so. An den Drums war übrigens kein geringerer als Kenny Aronoff. Kenny Aronoff hat schon jede Menge Bands hinter der Schießbude unterstützt, war jahrelang bei John Mellencamp und ist nebenbei einer der besten Drummer der Welt. Sein Drumspiel fällt sofort auf und obwohl ich nicht zu weit vor gekommen bin, konnte ich erkennen, das es sich um Kenny handelte.
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Der nächste Titel ist ein Original von Little Richard und John Fogerty brachte eine tolle Version von „Good Golly Miss Molly“. „The Old Man Down The Road” ist für mich einer der besten Songs von John Fogerty. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass an diesem Abend die Fans nicht so ganz meiner Meinung waren, denn kurz nach dem Ende von “The Old Man Down The Road” konnte man schon Rufe nach „Bad Moon Rising“ hören. Als dieser Song ertönte war die Hölle los im Zelt. Alle sangen mit und übertönten beinahe wieder den Gesang Fogertys. Mit „Fortunate Son“ beendete John Fogerty die Show und bedankte sich beim Publikum mit den Worten „You are very awsome, thank you very much for coming to see us tonight.“ Im Zelt wurde es laut wie den ganzen Abend noch nicht. Rufe nach der Band und natürlich John Fogerty dröhnten nur so an die Ohren.
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Da kamen sie auch schon wieder und die erste Zugabe war „Rockin’ All Over The World“ das die Masse mit Begeisterung annahm. Danach folgte der Hit „Proud Mary“ bei dem John Fogerty den Fans es teilweise überlies alleine zu singen. War schon toll die beiden Songs einmal wieder live zu hören und zwar von dem, der sie auch geschrieben hatte. Nach den beiden Zugaben bedankte sich John Fogerty noch einmal beim Publikum und verlies die Bühne. Die Musik aus der Konserve ertönte schon und ein Roadie betrat auch schon die Bühne zum Abbau, während die Zuschauer sich heißer schrien um John Fogerty auf die Bühne zurück zu holen. Dieses geschah dann auch und völlig unvorbereitet gab es dann den Rock’n’Roller „Blue Suede Shoes“, bei dem das Gitarrensolo John Fogerty diesmal nicht selber spielte, sonder einer aus der Band. Auch „Lodi“ wurde frenetisch abgefeiert und danach verabschiedete sich Fogerty noch einmal. Doch die Fans jubelten ihm zu und wollten ihn nicht gehen lassen. So kam es, dass John Fogerty mit den Worten „This ist really the last, we gonna kick you out of this place with this song, okay” noch „Long Tall Sally” zum besten gab.
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Eine sichtlich sehr zufriedene Fangemeinde verlies an diesem Abend die Location und es war ein toller Abend. Der alte Rocker, Fogerty ist immerhin schon über 60 Jahre alt, hat wieder gezeigt, dass er ein sehr guter Musiker ist. John Fogerty merkt man das Alter überhaupt nicht an und er spielt eine zwei Stunden Show immer noch so gut wie früher. Ich musste auch feststellen, dass beim Publikum sehr viele jüngere Leute da waren, was beweist, dass John Fogerty’s Musik immer noch rockt und auch bei jüngeren ankommt.
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Setlist:
  • Travelin' Band
  • Green River
  • Who'll Stop The Rain
  • It Came Out Of The Sky
  • Born On The Bayou
  • Lookin' Out My Backdoor
  • Hot Rod Heart
  • Cotton Fields
  • I Will Walk With You
  • Ramble Tamble
  • Midnight Special
  • Bootleg
  • Deja Vu
  • I Heard It Through The Grapevine
  • Have You Ever Seen The Rain?
  • Keep On Chooglin'
  • Down On The Corner (mit Shane & Tyler Fogerty)
  • Good Golly Miss Molly
  • The Old Man Down The Road
  • Up Around The Bend
  • Bad Moon Rising
  • Fortunate Son
  • Rockin' All Over The World
  • Proud Mary
  • Blue Suede Shoes
  • Lodi
  • Long Tall Sally
Redtotem

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