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Konzert Review: Jex Thoth - Köln - Underground / 20.10.10

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Veröffentlicht am Donnerstag 21 Oktober 2010 17:58:25 von madrebel
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Jex Thoth – Wight / Köln – Underground / 20.10.10

Lange, lange habe ich auf einen Headlinergig der Amerikaner um ihre charismatische Frontfrau Jessica Thoth gewartet. Okay, im Frühjahr gab es einen kleinen Überraschungsgig aufgrund der Tatsache des Vulkanausbruchs in Island. Der Gig war damals aber auch nur recht kurz, aber sehr intensiv. Und mit gerade nur 50 Nasen nicht gut besucht. Dafür allerdings, dass es erst mittags bekannt wurde, dass sie abends spielen würden, doch ganz ordentlich.

Nun im Herbst allerdings kehren sie auf große Europatour zurück und der Gig im Kölner Underground war der erste Auftritt der Tour auf deutschem Boden. Etwas mehr als 120 Besucher waren dann auch anwesend, was angesichts des Undergroundstatus der band sehr beachtlich ist.

Nun, als erstes spielten „Wight“ aus Darmstadt, die ihren Gig mit einer Glocke ankündigten und mit ihrem geilem Mix aus Psychedelic Rocki und einem fetten Schuss „Black Sabbath“ rasch beim Publikum punkten konnten.  Der Gig war musikalisch sehr hochwertig, soundtechnisch top und die Band hatte so richtig Bock zu zocken. Das lag nicht nur an der Spielfreude des Trios, sondern auch an den geilen Songs. Dazu war die Band auch sonst sehr sympathisch und hatte mit dem einen oder anderen Spruch die Lacher auf ihrer Seite. „Ich habe die Sonnenbrille auf, ich kann dich nicht hören“, nur als einer von denen.
Die coole Saxophoneinlage beim „Hammer Boogie“ tat dann sein übriges.
Das ich es mir dann nicht nehmen ließ, eine CD der Jungs zu verhaften, selbstredend.

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Nach einer etwa zwanzigminütigen Pause ging dann aber ein wirklich großartiger Auftritt von „Jex Thoth“ los. Alles wirkte wie eine Zeitreise in die frühen Siebziger. Die Marihuanaschwaden konnten erahnt werden, trotz des Rauchverbots im Club und die anwesenden Besucher wurden richtig mitgerissen. Die Band spielte unfassbar gut zusammen. Alles passte perfekt. Die Keyboards, bass, Gitarre, das Schlagzeug und allen voran Frontfrau Jessica Thoth, die mit ihrer intensiven Präsenz alles überstrahlte. Die zierliche, aber umso charismatischere Frontfrau zog das gesamte Publikum mit ihrer fantastischen Stimme und ihren Bewegungen das Publikum sehr rasch in seinen Bann und wickelte den einen oder anderen Besucher mit ihren Blicken regelrecht ein. (Den Verfasser dieser Zeilen eingeschlossen.)
Dazu ließ die Setlist kaum Wünsche offen. „Stone Evil“, „Seperated at Birth“, „Warrior Woman“, „When the Raven calls“ oder „Raven nor the Spirit“, um nur einige der Lieder zu nennen. Der Fünfer aus San Francisco, der mit seinem psychedelisch angehauchtem Mix aus Okkultrock und Doom mehr als 70 Minuten die Besucher begeisterte, bewies hier heute eindrucksvoll, dass er derzeit wohl einer der heißesten Undergroundacts ist. Und das liegt nicht nur an der betörenden Frontfrau. Nur ein ganz kurz gehauchtes „Thank you“ war danach von „Jex Thoth“ zu hören, bevor sie unter Applaus die Bühne verließen.
Fazit: Die Besucher erlebten am heutigen Tag ein völlig faszinierendes und denkwürdiges Konzert.

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