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CD Review: Japanische Kampfhörspiele - Bilder fressen Strom

Veröffentlicht am Dienstag 15 Dezember 2009 22:44:59 von madrebel

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Japanische Kampfhörspiele - Bilder fressen Strom

1. Die Schlachtung
2. Die Kampagne
3. Supermacht
4. Milchkrieg
5. Minderleister
6. Deutschland sucht den Superstar
7. Sorgsam durcheinander gebracht
8. Tod im Tank
9. Jochbeinbruch
10. Everything is fine
11. Wie geht noch mal ficken
12. Goldene Mitte
13. Rentnerparadies
14. Lebendgewicht
15. Fresssucht
16. Dement
17. Effizienz
18. Deutsche
19. Mimikri
20. Der Arsch
21. Angriff auf die Zivilisation
22. Auto
23. Schmerzrakete
24. Die Reinigung
25. Links
26. Nachahmer
27. Emotionen

Cargo Records

Nach der letzten verdammt gut gelungenen EP „Luxuslärm“ und der Split mit der Legende „Eisenvater“, haben sich die japanischen Kampfhörspiele wieder zusammengefunden und ein richtig geiles neues Werk erschaffen, welches sowohl die langjährigen Anhänger der Band, als auch Neuankömmlinge gleichermaßen begeistern wird.
Denn die Truppe hat mal wieder alle Register ihres Könnens gezogen. Kurze und einprägsame Songs, schräge Sounds, wie z.b. die Congas in dem Song „Die Kampagne“, oder die elektronischen Klänge in „Lebendgewicht“. Textlich hat man wieder einige echte Granaten erschaffen. Nicht nur das die Texte wirklich aussagekräftig sind und zum nachdenken anregen. Sondern auch noch, dass man es hier mit Texten zu tun hat, die alles andere als stumpf oder platt rüberkommen. Hier wird vieles knallhart auf den Punkt gebracht und dem Hörer in vielerlei Hinsicht auch der Spiegel vorgehalten.
Ganz besonders die Texte zu „Rentnerparadies“, „Angriff auf die Zivilisation“, oder „Mimikri“ sind da echte Musterbeispiele. Doch auch die Texte zu „Deutsche“ und „Links“, welche von der Ruhrpottpunklegende Willi Wucher gesanglich unterstützt werden, bieten verdammt viel Inhalt und bitterböse Kritik und zwingen einen zum Spiegelblick.
„Bilder fressen Strom“ ist ein echt geniales Album geworden und das in jeglicher Hinsicht. Dazu bietet es keinerlei Enttäuschungen. Die Ruhrpottgrinder haben sich hier mal wieder selbst übertroffen. Ein echt fantastisches Album, mit Stil und Anspruch. Vollkommen lohnenswert.


 


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