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CD Review: JERRY GASKILL - Come Somewhere

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Veröffentlicht am Samstag 24 April 2004 17:29:56 von Zombie_Gecko
Der King`s X-Drummer hat es satt, im Schatten der beiden anderen Bandmitglieder zu stehen und veröffentlicht nun ebenfalls ein Soloalbum. Und zeigt dabei eine enorme kreative Bandbreite...






01. The Kids
02. She`s Cool
03. Johnny`s Song
04. No Love
05. L.A. Flight
06. Faulty Start
07. All The Way Home
08. Crazy
09. Garden Stroll
10. Walk Alone
11. Every Day
12. Gallop
13. Hello Mrs.
15. Face The Day

(47:55 min)


2004 Inside Out Music (www.insideout.de)



Line-Up:
Jerry Gaskill - Guitar, Piano, Vocals, Drums
Ty Tabor - Bass, Guitars



Discographie:
Come Somewhere (2004)



Nachdem Gitarrist Ty Tabor und Basser Doug Pinnick schon seit einiger Zeit neben ihrer Hauptband King`s X auf Solopfaden lustwandeln, legt nun auch Jerry Gaskill mit „Come Somewhere“ ein Soloalbum vor. Das mag für Drummer eher untypisch sein, aber „Come Somewhere“ zeigt, daß Jerry neben den Drumsticks auch mit Gitarre, Piano und seiner Stimme umgehen kann und sich im Laufe der Jahre einige richtig gute Songs angesammelt haben. Die hat Jerry - abgesehen von „Johnny`s Song“ (mit Bruder Herb als Co-Autor) - im Alleingang geschrieben und im Studio von Bandkollege Ty Tabor, der auch einige Gitarren- sowie die Bassparts beisteuerte, eingespielt. Was auf fast allen Songs von „Come Somewhere“ ins Ohr sticht, ist die Tatsache, daß Jerry Gaskill wohl großer Beatles- bzw. Paul McCartney-Fan ist. Immer wieder möchte man sich vergewissern, ob da nicht der englische Sir am Werk ist. Bevor die Zweifel aber allzu groß werden, packt Jerry dann aber plötzlich Alternative-lastige Gitarren in einige Songs, die das Material von „Come Somewhere“ zwar eigenständiger erscheinen lassen, aber stellenweise auch eher deplaziert wirken. Und mit dem abschließenden „Face The Day“ ist auch noch eine sehr modern klingende Rocknummer an Bord, die eigentlich Lust auf mehr macht. Und hier ist auch der Haken an „Come Somewhere“: irgendwie hört man dem Album an, daß die Parts sich über die Jahre angesammelt haben, wodurch die Scheibe nicht wie aus einem Guß klingt.
Hätte Jerry sich auf die ruhigen Parts beschränkt, wäre „Come Somewhere“ ein äußerst relaxtes Album geworden, um die Seele baumeln zu lassen oder nebenher zu lesen. Wären die rockigen Parts nicht gar so spärlich, wäre „Come Somewhere“ ein alles andere als leicht zu konsumierendes Rock-Album. So ist das Gesamtergebnis nicht Fisch, nicht Fleisch, aber auch nicht uninteressant.
Also vor dem Kauf erst mal Probehören!

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