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CD Review: J.B.O. - Head Bang Boing

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Veröffentlicht am Donnerstag 27 September 2007 21:51:56 von madrebel
J.B.O. - Head Bang Boing

1. Inhaltsangabe
2. Head Bang Boing
3. Mehr Stoff
4. Oaaargh!
5. Metal Hartz IV
6. Musiker
7. Acht
8. Frühstück
9. Slipknotubbies
10. Osama
11. Promibeat 800
12. Wir ham's geschafft!
13. Bejonze
14. Misanthropoly
15. Raining Blood

Soulfood/Megapress

Hannes "G.Laber" Holzmann - Gitarre und Wüstgesang
Ralph Bach - Bass
Vito C. - Gitarre und Schöngesang
Wolfram Kellner – Schlagzeug

Spaßvögel, Partymetaller und alle anderen aufgepasst. Die fränkischen Metalspaßkasper aus Erlangen sind zurück um entweder wahlweise eure Zwerchfelle zu malträtieren oder die anderen mit dem Kopf schütteln zu lassen.
Nun, um es direkt zu sagen, an ihre alten Glanztaten wird man nicht mehr herankommen können, was allerdings nichts macht, denn „Head Bang Boing“ hat wieder einige Granaten zu bieten, die man auf den anderen Werken nicht mehr finden konnte.
Nun, man hat sich in vielerlei Hinsicht wieder auf die Stärken zurückbesonnen, großartige und spaßige Coverversionen zu schaffen, wovon die eine oder andere durchaus Hitcharakter aufweist und unter Garantie zum Liveknaller wird. Als Beispiel ist zuerst die „Wir sind Helden“-Verlade „Oaaargh“ zu nennen, ein Cover von dem unsäglichen Stück „Nur ein Wort“, was den meisten gewiss schon im Radio gehörig auf die Nerven gefallen sein dürfte. Textlich prangert es den Mangel harter Musik im Radio an, was ähnlich hippiesk vorgetragen wird, wie im Original, während der Titel herrlich gegrölt wird. Live dürfte das beben.
Ein anderer Brüller stellt „Raining Blood“ dar, was textlich nicht verändert wurde, allerdings auf die Melodie von „It´s raining Men“ von den „Weathergirls“ gepackt wurde. Klingt live garantiert geil.
Etwas flach ist dagegen „Osama“, im Original „Rosanna“ von „Toto“ geworden. Eine recht seichte Politsatire. Für einen leichten Schmunzler geeignet, aber ohne lange Halbwertszeit.
„Musiker“, im Original „Moviestar“ hat einen netten und witzigen Text, nimmt einiges aus der eigenen Szene, als auch fremder Musik kritisch unter die Lupe, ohne dabei den Humor zu vergessen.
Die eigenen Stücke sind eher im mittelprächtigen Bereich, wobei „Bejonze“ und „Misanthropoly“ durchaus spaßige Texte haben, allerdings sonst recht flügellahm daherkommen. Dieses ist allerdings ein Problem was sich durch die ganze Scheibe zieht. Man prangert zwar die mangelnde Härte im Radio an, lässt es aber selbst oftmals an der notwenigen Härte fehlen. Ein echter Mangel.
Die Zwischensketche sind zumeist eher unlustig, bis auf „Wir ham´s geschafft“, indem man diverse Songs kurz auf Schlümpfemanier covert. Megabrüller ist da „Ausgeschlumpft“. Jeder Sodomaniac dürfte sich den Bauch vor lachen kaum halten können.
Im Großen und Ganzen ist „Head Bang Boing“ trotz der Schwächen, ein Album geworden, was dem eingefleischten Fan der rosa Spaßmacher wieder viel Freude machen wird. Bei denjenigen, die den Jungs nie etwas abgewinnen konnte, werden die vier Jungs allerdings auch dieses Mal keinen Blumentopf gewinnen können.


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