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Konzert Review: Iron Maiden

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Veröffentlicht am Montag 11 Dezember 2006 23:26:47 von madrebel
phpnuke.gifSeit einem halben Jahr ausverkauft war die altehrwürdige Westfalenhalle zu Dortmund, kein Wunder, gab es lediglich zwei Konzerte in ganz Deutschland.










Iron Maiden - Trivium / 08.12.2006 Dortmund Westfalenhalle


Danke al erstes allerdings, das ich wegen Unfähigkeit und Unflexibilität der DB erst 20 Minuten nach Beginn des Konzertes ankam und somit die ersten 20 Minuten von „Trivium“ verpasste.
Der Rest jedoch konnte sich sehen und hören lassen. Das Stageacting der Newcomer war top, geiler Sound und geile Stimmung. Die Reaktionen waren mehrheitlich positiv(Meckerköppe gibt es ja eh immer.) und die Jungs erledigten ihren Job als Support sehr souverän und mit sehr viel Spielfreude. Kein Wunder. Support bei der größten Metalband aller Zeiten zu sein, motiviert bis in die Fingerspitzen. Die Songs kamen sehr gut an und man wusste den Mix aus Songs der ersten und zweiten CD top rüberzubringen.Nach 45 Minuten war allerdings leider schon Schluß, aber danach dürfte man wohl den einen oder anderen neuen Fan hinzugewonnen haben.

Dreißig Minuten Umbaupause und das Publikum wurde immer ungeduldiger. Maidenrufe und Gesänge wurden immer lauter und dann kam erstmal „Doctor,Doctor“ von UFO vom Band. Und jeder, der schon mal „Iron Maiden“ live gesehen hat, wusste dass es nicht mehr lange dauern würde.
Dann war es soweit. Hallenlicht aus, Intro, ein kurzes „Ay“ von Nicko McBrain und es ging los.
Das man die komplette neue CD „A Matter of Life and Death“ spielen würde, war ja im Vorfeld schon bekannt. Das allerdings kam bei vielen recht gut an, trotz einer zugegebenermaßen zeitweilig auftretenden Langatmigkeit.
Bruce Dickinson war verdammt gut bei Stimme, kommunizierte immer wieder mit dem Publikum, war gutgelaunt ohne Ende, trug ein sehr schönes schwarzes Jackett und auch der Rest der Band war unglaublich gut drauf. Nur Janick Gers hampelte wieder herum, so das man Angst haben musste, das er wieder in den Fotograben purzelt.
Die Bühne hatte etwas von einem Zweitweltkriegsschauplatz. Sandsäcke als Backline. Links und Rechts gab es dann Stacheldrahtgestelle mit jeweils einem gefallenen Soldaten darin. Sah sehr düster aus. Die Backdrops, die man immer wieder einfuhr bezeichneten auch diverse Kriegsszenarien und passten thematisch auch zu den Stücken.
Ganz besonders gut kamen „These Colours dont run“, „The Longest Day“ und die erste Single „The Reincarnation of Benjamin Breeg“ beim Publikum an.
Als absolute Livegranate erwies sich dann aber „For the greater Good of God“. Diese Intensität, diese Emotionen die dieser Song schon auf CD hervorruft, verstärkt sich in der Livefassung noch einmal um mehrere Faktoren. Der helle Wahnsinn und das Publikum war vollauf begeistert.
Die zehn Stücke der neuen CD neigten sich nun langsam dem Ende zu, doch das sollte nicht alles gewesen sein.
Nun wurde es Zeit für ein paar Klassiker. Und das Publikum jubelte ohne Unterlass, denn auch deswegen war man heute hier erschienen.
Der Reigen fing mit „Fear of the Dark“ an, welches natürlich lauthals mitgesungen wurde. Ist ja auch ein echter Knaller.
Als nächstes folgte dann „Iron Maiden“. Und man kann es live nie genug hören. Denn dieser Klassiker hat es immer wieder in sich. Dieses Mal wurde ein Panzer hochgefahren, das von innen heraus leuchtende Rohr zielte ins Publikum, eine Klappe ging hoch und Eddie im Stahlhelm und Nachtsichtgerät suchte nach Opfern.
Danach war es kurz vorbei, doch man kam noch für drei Zugaben zurück.
„Two Minutes to Midnight“ war ein kleines Highlight, „The Evil that Men do“ wurde frenetisch abgefeiert und es kam dann das Finale. Viel zu früh, wie viele fanden. „Hallowed be thy Name“ wurde dann noch mal tierisch abgefeiert und dann war leider auch schon Schluss.
Bruce Dickinson kündigte zwar an, dass man 2007 wiederkommen wollte und das mit einigen Klassikern, was sehr positiv aufgenommen wurde, aber etwas mehr wäre trotzdem drin gewesen.
Klar, die Show war top, die Band genauso, aber 20 Minuten länger hätten viele Besucher sehr gefreut und hätten auch den alten Helden keinen Zacken aus der Krone gebrochen. Das war nicht so optimal. Sehr daneben waren auch die Merchpreise, 35€ für ein Shirt, 8€ für ein Kapu, 28€ für einen Schal. Völlig überzogene und dreiste Preise, die scheinbar einige „Gutbetuchte“ immer noch zahlen und damit dem Nepp in dieser Form nur weiter Zunder geben. Kein Wunder, wenn man sich lieber eine Erinnerung beim Strassenhändler auf dem Parkplatz und vor der U-Bahn kauft.
Das gibt einem sehr guten Konzert einen faden Beigeschmack und das haben „Iron Maiden“ eigentlich nicht nötig. Das sich das aber ändern wird, ist sehr illusorisch. Leider.
Trotzallem war es ein guter Abend, den ich nicht missen möchte und der sich gelohnt hat.
UP THE IRONS !!!

madrebel


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