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Konzert Review: Iron Maiden + Guests / 17.06.07 Düsseldorf ISS Dome

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Veröffentlicht am Montag 18 Juni 2007 23:34:55 von madrebel
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Iron Maiden + Guests / 17.06.07 Düsseldorf ISS Dome


Viel los war heute im Stadtteil Düsseldorf-Rath, denn die eisernen Jungfrauen gaben sich die Ehre, am heutigen Tag den jungfräulichen ISS-Dome zu rocken.
Dementsprechend viel los war dann auch schon recht früh vor den Eingängen der neuen Eisarena. Nun, das Konzert sollte ja ursprünglich in der Duisburger MSV-Arena stattfinden, was offiziell wegen Lautstärke und Anwohnern verlegt wurde. Jeder, der aber Augen im Kopf hatte, konnte feststellen, dass dieses garantiert nicht der Grund für die Verlegung war. Dementsprechend chaotisch gestaltet sich dann auch die Innenraumsituation, die für viel Ärger und Unmut bei den Besuchern sorgte.
Nun, der Einlass gestaltete sich allerdings recht reibungslos und der ISS-Dome ist eine wirklich beeindruckende Halle.

Den Start des Konzertes machte dann „Lauren Harris“, Steves kleiner Tochter, die mit recht netten, aber völlig unspektakulärem Rock das Publikum unterhielt. Ganz netter Gig, aber das war es auch schon.

Die nachfolgenden „Mastodon“ waren die wohl unpassendste Band des Abends. Der Mix aus Hardcore, Death, etwas Prog schien den Großteil der Besucher doch sehr zu verstören und irgendwie passte das auch nicht. Zwar eine wirklich gute Band, die allerdings in einem kleinen Club gewiss besser kommt und auch ein dankbareres Publikum finden.

„Papa Roach“ schienen sehr viel Spaß am Gig zu haben. Selbst das alte Publikum konnte sich für die so genannten Nu Metaller begeistern, denn die Jungs rockten, was das Zeug hält. Dementsprechend gut war die Stimmung auf beiden Seiten. Mit „Broken Home“ und „Last Resort“ hatte man ja auch zwei echte Knaller im Gepäck und nach Ende des Gigs verließ eine sehr zufriedene Band die Bühne und bekam viel verdienten Applaus vom Publikum.

„In Flames“ hatten dagegen nur Pech. Ein soundtechnisch katastrophaler Auftritt, dazu ein stumpfes herunterrattern des Gigs, was sehr lustlos wirkte und auch nicht wirklich gut beim Publikum ankam. Die Schweden hatten wohl einen schlechten Tag erwischt und man war dann irgendwann auch froh, als die Jungs endlich ihren Auftritt beendeten.

Eine halbe Stunde dauerte es, bis „Doctor, Doctor“ aus den Boxen schallte und jeder wusste, es geht jetzt los.
Und kurzes Intro, peng, und die Jungs standen auf der Bühne und starteten direkt mit „Different World“ einen furiosen Auftritt, der allerdings zeitweise mit schwankender Soundqualität zu kämpfen hatte. Trotzdem, die Jungs hatten unglaublich viel Spaß. Man jagte sich über die Bühne, machte Faxen, animierte das Publikum und brachte unglaublich viel Energie rüber. „Bruce Dickinson“ war top bei Stimme, war verdammt gut drauf, lobte immer wieder das Düsseldorfer Publikum, kommunizierte sehr viel mit ihn und auch das piesacken mit der Flagge, die er während „The Trooper“ immer wieder in die Seite von „Nicko McBrain“ stach, zeugte von der guten Laune der sechs Eisernen. Denn auch der Rest der Jungs hatte echt den Schalk im Nacken und foppte sich während des Auftrittes gegenseitig.
Während „Iron Maiden“ kam der Panzer wieder hoch, den man schon auf der letzten Tour im Winter bestaunen durfte und auch hier sehr beeindruckend wirkte.
Drei Zugaben spielten die Jungs dann noch und die Ankündigung, im nächsten Jahr mit einer Pyramide und der Sphinx wiederzukommen, sorgte für tosenden Jubel. Nach knappen und viel zu kurzen 100 Minuten beendeten die Jungs einen sehr guten Auftritt und entließen das Publikum in den dämmrigen Düsseldorfer Nachthimmel.
Hier noch die Setlist von "Iron Maiden".

Different world
These colors don't run
Brighter than a thousand suns
Wrathchlild
The trooper
Children of the damned
Reincarnation of Benjamin Breeg
For the greater good of god
The number of the beast
Fear of the dark
Run to the hills
Iron maiden
Encore:
2 minutes to midnight
The evil that men do
Hallowed be thy name

Negativ auf die Besucher wirkte allerdings die Security, die nicht nur sehr aggressiv und dümmlich wirkte, sondern sich auch recht asozial gegenüber den Besuchern benahm. So wurden Raucher recht unfreundlich darauf hingewiesen, dass Rauchverbot herrscht und einige durften auch unsanft den Nachdruck dieser Forderung spüren. Auch das immer wieder kehrende, bitte setzen sie sich, Brandschutz und Fluchtwege freihalten, wenn man mal stehend am Glasgitter stand, wirkte nicht nur sehr unfreundlich, sondern ärgerte auch sehr viele Besucher ungemein. Das ist ein Verhalten, was mit Rock´n´Roll nichts zu tun hat und ein unglaubliches Ärgernis.
Das dazu ein Großteil der Ordner mehr an bezahlte Hooligans erinnerten, war ein Eindruck, mit dem man nicht alleine stand.
Allerdings waren die Cateringstände gut besetzt, preislich gerade noch im Rahmen und die Bedienungen waren freundlich und schnell. Ein echter Pluspunkt.
Ansonsten ist der ISS-Dome eine angenehme Halle, wo allerdings an der Parkplatzsituation und an den Verbindungen mit dem ÖPNV einiges verbessert werden muss.Trotzdem, bis auf einige negative Punkte, ein durchaus akzeptabler und gelungener Konzertabend.

UP THE IRONS !!!

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Akzeptabler Konzertabend?
Zitat: "Ein durchaus akzeptabler und gelungener Konzertabend" schreib doch mal was der Spass gekostet hat vielleicht relativiert sich "gelungen" dann wieder?