Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 3
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Konzert Review: Iron Maiden / Dortmund Westfalenhalle / 24.11.2003 !!!

Veröffentlicht am Dienstag 25 November 2003 16:28:01 von madrebel
phpnuke.gifAls dann "Doctor,Doctor" von "UFO" vom Band lief, war es klar. Es konnte nicht mehr lange dauern. Und es geschah, Hallenlicht aus, Intro ein, ohrenbetäubende Stimmung und mit "Wildest Dreams" ging es dann los. Von Anfang an war die Halle am kochen.







Iron Maiden / Dortmund Westfalenhalle / 24.11.2003


Ein vollkommen ausverkauftes Haus, gute Stimmung, eine Menge kaltes Dosenbier vor der Halle, die üblichen Billigmerchandiser, all das konnte man am heutigen Abend in und vor der Dortmunder Westfalenhalle sehen.
Der Grund war ganz einfach. "Iron Maiden" gastierten heute hier, beim einzigen Konzert in NRW. Das da die Massen strömten war klar.
Ausserdem war es ja die letzte große Hallentour der eisernen Jungfrauen, ergo gab es dann noch einen Grund hinzufahren.
Als erstes fiel mir das buntgemischte Publikum auf. Alte Metaller, Nu-Metaller,Teenies, Familienväter und Mütter mit dem Nachwuchs, wovon einige abgingen, wie Schmidt´s Katz, wie ich an den beiden sehen konnte, die neben mir standen. Die 2 waren jeder 11 Jahre alt, es waren ihr erstes Konzert und die hatten soviel Spass dabei, klasse. Geil auch zu sehen, wenn Papa mit dem kleinen gemeinsam bangt. Die Merchandisepreise waren mal wieder gesalzen und dementsprechend erübrigt sich auch jedweger Kommentar.
Die Halle füllte sich zusehends und pünktlich um 20.00h begannen "Funeral for a Friend" mit ihrem Auftritt.Die Waliser Newcomer spielten, wenn man es ganz einfach beschreiben will, Nu-Metal. Die 5 bemühten sich zwar redlich darin, Stimmung zu machen, aber mehr als Anstandsapplaus war da nicht zu erwarten. War nichts ganzes und nichts halbes. Den Jungs merkte man zwar an, dass sie heiss waren, und noch dazu die grösste Metalband aller Zeiten zu begleiten ist natürlich was tolles. Aber um ehrlich zu sein tut man einer solchen Band damit keinen Gefallen. So löblich der Gedanke auch sein mag, es passt nicht und die Maidenfans wollen da doch lieber jemand passenderen als Support sehen. Nach 30 Minuten war es dann auch vorbei und die Umbaupause begann, die mit geilen Songs versüsst wurde. U.a. mit "Arch Enemy", die ja in Schweden Support spielen durften.
Als dann "Doctor,Doctor" von "UFO" vom Band lief, war es klar. Es konnte nicht mehr lange dauern. Und es geschah, Hallenlicht aus, Intro ein, ohrenbetäubende Stimmung und mit "Wildest Dreams" ging es dann los. Von Anfang an war die Halle am kochen. Alles sang mit, die Band machte verdammt gute Stimmung. Party pur.
Ohne grosse Umschweife geht man weiter zu "Wrathchild" und knallt der Meute "Can I play with Madness" vor die Ohren. Klasse. Mit "The Trooper", das mit dem Singlecover als Kulisse gewürdigt wurde, endete vorläufig die Reise in die alten tage von den eisernen.
Das Licht ging kurz aus und die ersten Takte von "Dance of Death" erklangen. Bruce Dickinson erschien als Phantom der Oper auf der Bühne und machte den Song durch seine Bewegungen, dem Gesang und dem theatralischen auftreten zu einer Minirockoper. Kam unheimlich klasse rüber. Cool kamen dann auch "Rainmaker" und "Brave New World". Bei "Paschendale" wurde es dann wieder ruhiger und es mutierte wieder zum Kurztheater. Klasse der Hintergrund, ein düster gemaltes Bild des Schlachtfeldes, was die traurige Stimmung dieses Songs passend bebilderte. Die Bühne war sowieso klasse. In der Form einer Burg gehalten, links und rechts 2 Sensenmänner mit Kapuze und rotglühenden Augen. Sah recht gediegen aus. Bestes Bühnenbild seit langer Zeit.
"Lord of the Flies" war dann mal eben der Grund, neues Bier zu holen und sich kurz mit dem nebenmann zu unterhalten. Zu langweilig und plätschernd wirkte diese Nummer auf mich. Da gibt es definitiv bessere Stücke. Bei "No more Lies" wurde die Stimmung dann wieder um ein vielfaches besser, und zu "Hallowed be thy Name" braucht man ja nichts mehr sagen. Klassiker, und immer wieder Gänsehauterzeuger Nummer eins.
Wie war es noch ? "Scream for me Dortmund"!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Dem wurde aber heftigst Folge geleistet. "Fear of the Dark" wurde abgefeiert ohne Ende und das darauffolgende "Iron Maiden" bedarf da auch kaum noch irgendwelcher Worte. Die Stimmung war am kochen und angeheizt wurde selbige durch das erscheinen des riesigen Eddiekopfes, mit schwarzer Kapuze und der Sense. Sah fantastisch aus. Leider war danach erstmal Ende, jedoch nahmen die Zugabenrufe kein Ende und die Bühne wurde erneut betreten. Mit "Journeyman" wurde dann der Zugabenteil eingeleitet, welches dann recht stimmungsvoll zelebriert wurde.
Als dann jedoch das gesprochene Intro zu "Number of the Beast" erklang, war die Stimmung am überkochen. Alles sang mit, jeder bangte, rockte, spielte Luftgitarre. Wahnsinn, was da auf einmal los war. Eddie erschien natürlich auch und Hampelmann Janick Gers jagre den kapuzetragenden Knochenmann über die Bühne. Herrlich kitschig. Und mal ehrlich, alle wollen es sehen, oder ?
Mit "Run to the Hills" endete dann ein viel zu kurzer, aber dennoch gelungener Auftritt der eisernen Jungfrauen. Zwar wurde noch nach Zugabe verlangt, aber als "Always Look on the Bright Side of Life" erklang, war klar, es ist vorbei. Schade, ein paar Stücke mehr hätten es schon sein dürfen. Nebenbei erwähnt war Bruce in gesanglicher und körperlicher Topverfassung, die kurzen Ansagen waren okay. Der Dank an den Platz 2 für die neue CD wurede nicht vergessen, der dank an das Publikum, dass soviele Leute zu einer "unfashionable Band" wie uns kommen und die Ansage das der Gig für DVD mitgeschnitten wird.( Man kann ja nie genug Maiden DVD´s haben.*fg*) Alles in allem, war es trotz des hohen Eintrittspreises , ein toller Abend. Ich habe die Jungs zwar schon besser erlebt, aber ich bin zufrieden. Auch wenn man mehr alte Sachen hätte bringen können. "Aces High" oder "Phantom of the Opera" z.b. wäre was gewesen, aber vielleicht im nächsten jahr, wenn sie wiederkommen.
Lasst uns hoffen.

madrebel

Setlist:

1. Wildest Dreams
2. Wrathchild
3. Can I Play With Madness
4. The Trooper
5. Dance Of Death
6. Rainmaker
7. Brave New World
8. Paschendale
9. Lord Of The Flies
10. No More Lies
11. Hallowed Be Thy Name
12. Fear Of The Dark
13. Iron Maiden

Zugaben:
14. Journeyman
15. The Number Of The Beast
16. Run To The Hills


Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!