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CD Review: Iron Maiden / Dance of Death

Veröffentlicht am Mittwoch 17 September 2003 00:23:52 von madrebel
Drei Jahre hat es gedauert, bis die "Eisernen Jungfrauen" nach ihrem"Comeback"-Album "Brave New World" den geneigten Hörer endlich mit einem neuen Album beglücken sollten. Ob es denn geklappt hat, versuche ich jetzt einfach mal hier zu erläutern.








Iron Maiden / Dance of Death


1. Wildest Dreams
2. Rainmaker
3. No More Lies
4. Montsegur
5. Dance Of Death
6. Gates Of Tomorrow
7. New Frontier
8. Paschendale
9. Face in The Sand
10. Age Of Innocence
11. Journeyman


EMI



Drei Jahre hat es gedauert, bis die "Eisernen Jungfrauen" nach ihrem"Comeback"-Album "Brave New World" den geneigten Hörer endlich mit einem neuen Album beglücken sollten. Ob es denn geklappt hat, versuche ich jetzt einfach mal hier zu erläutern.
Was als erstes in´s Auge sticht ist das , wie soll ich sagen, grottenschlechte und grauenhafte Cover. Das man aber nicht immer von der Verpackung auf den Inhalt schließen sollte, beweist die CD an sich.
Das Album startet mit der mittlerweile wohl hinlänglichen Nummer "Wildest Dreams". Ein unspektakulärer durchschnittlicher Rocker, der dennoch in´s Ohr geht und die typische Vorabnummer darstellt. Nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht der Überbringer.
"Rainmaker" ist dann die erste Qualitätssteigerung auf der Scheibe und zeigt wieder einmal, welch genialer Sänger "Bruce Dickinson" doch ist. Musikalisch und gesanglich eines der wohl besten Stücke auf dem Album. Insbesondere die guten Riffs verleihen dem Stück einen besonderen Schliff.
"No more Lies" hält den Standart des vorhergehenden Stückes aufrecht und könnte zu einer tollen Livehymne werden, was man insbesondere dem äußerst eingängigen Refrain verdanken kann.
"Montsegur" wirkt wiederum etwas schwächer und will auch nicht richtig zünden. Woran es liegt ? Ich weiß es nicht. Irgendwie ist das Stück weder Fisch noch Fleisch, plätschert irgendwie an einem vorbei und man konnte sich wohl nicht entscheiden, was man aus dieser Nummer machen wollte. Schade.
Ein anderes Kaliber stellt dann das Titelstück "Dance of Death" dar. Die Nummer steigert sich von einer ruhigen und leicht balladesken Nummer langsam zu einem guten Rocker. Besonders der leicht spanisch klingende Gitarrenpart in der Mitte des Stückes untermalt das Stück in einer Art und Weise, dass einem beinahe die Freudentränen kommen. Ein Stück was sich bei jedem Durchlauf immer mehr steigert.
"Gates of Tomorrow" beginnt mit einem etwas merkwürdigem Gitarrenriff, wird dann aber zu einer ganz netten Nummer, die nicht wirklich spektakulär ist. Trotzdem, ein schöner Refrain. Kann man sich anhören.
Ein sogenannter "Grower" stellt der von "Nicko McBrain" geschriebene Song "New Frontier" dar. Tolles Drumming, super Riffs, tolle Gesangslinien. Auf die Gelegenheit hat Nicko wohl lange gewartet, und die hat er eindeutig zum positiven ausgenutzt. Eines der Highlights des Albums.
Was aber nun folgt ist nahezu unbeschreiblich. Was soll man sagen ? Episch, gigantisch, göttlich ? Das wohl beste Stück was die Jungfrauen in den letzten Jahren geschrieben haben ? Ich weiß es nicht. Nur das "Paschendale" das absolute Highlight dieses Albums ist. Die Nummer verlangt dem Hörer zwar eine Menge ab, aber die Zeit lohnt sich wirklich. Einfach klasse.
"Face in the Sand" hätte so auch auf "Brave New World" stehen können und ist eine echt starke Nummer, die gut in´s Ohr geht.
"Age of Innocence" ist ein einfach schönes melodisches, aber auch gleichzeitig ein äußerst heavy klingendes Stück voller Melancholie. Abwechslungsreiches Riffing und klasse Melodien. Anspieltipp.
Mit "Journeyman" gibt es dann zum Abschluß eine Ballade, die besser nicht sein könnte. Leicht folkig angehaucht, mit Streichern unterlegt und akustischer Gitarre gespielt. Der Chorus treibt einem die Tränen in die Augen und verursacht eine wunderbar angenehme Gänsehaut. Starke Nummer, die das Album wunderbar abschließt.

Fazit:Nachdem ich, zugegebenermaßen äußerst skeptisch und voller Vorurteile an das neue Album der "Eisernen Jungfrauen" herangegangen bin, muß ich offen und ehrlich zugeben, das "Dance of Death" ein wirklich gelungenes Album darstellt. Die Scheibe wächst mit jedem Durchlauf und begeistert immer mehr. An die Highlights der guten alten 80er reicht es zwar nicht heran, aber das macht nichts. Die Jungs haben es, nach dem eher mißlungenem Album "Brave New World, geschafft, ihren Sound in das neue Jahrtausend herüberzubringen. Ein wirklich gutes Album.

Madrebel

UP THE IRONS !!!


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Iron Maiden / Dance of Death
? ich habe keine Ahnung welche Scheibe dieser Schreiberling von PHM gehört hat, aber es kann nicht die neue Iron Maiden sein, bei der man sehr wohl vom Äußeren auf den Inhalt schließen kann. Lieder die an Belanglosikeit nicht zu übertreffen sind und als berühmte Kaufhaus untermalung verkauft werden sollten.
Wer schon bei Brave New World gezweifelt hat an der Eisernen Jungfrau, sollte einen grossen Bogen um diese Scheibe machen.
Re: Iron Maiden / Dance of Death
Ich verstehe den guten Holger da jetzt aber auch nicht. Lag der CD ein Fuffi bei ? Besser als "Brave New World" ist natürlich jede Scheibe, aber dieses zwischenzeitliche "in den Himmel loben" macht mir jetzt doch ehrlich Sorgen. Die CD ist absoluter Durchschnitt, belanglos und wird mein neuer Staubfänger am hinteren Ende des CD-Regals.