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CD Review: Iron Maiden - A Matter of Life and Death

Veröffentlicht am Freitag 01 September 2006 20:17:21 von madrebel
Drei Jahre nach dem zeitweise etwas enttäuschendem Album „Dance of Death“, melden sich die eisernen Jungfrauen wieder mit einem neuen Album zurück.










Iron Maiden - A Matter of Life and Death


1. Different World
2. These Colours Dont Run
3. Brighter than a Thousand Suns
4. The Pilgrim
5. The Longest Day
6. Out Of the Shadows
7. The Reincarnation of Benjamin Breeg
8. For the Greater Good of God
9. Lord of Light
10. The Legacy


EMI


Bruce Dickinson - Vocals
Dave Murray - Guitars
Adrian Smith - Guitars
Janick Geers - Guitars
Steve Harris - Bass/Keyboard
Nicko McBrain - Drums



Und dieses Album ist mehr als nur gelungen. Zehn Nummern, viel Zeit zum hören beanspruchen, aber nach mehreren Durchläufen eine Magie entfalten, wie man sie von den Jungs lange nicht mehr gehört hat.
Das beginnt schon beim Opener „Different World“, einen schönen Rocker, der sofort ins Ohr geht, worauf danach mit „These Colours dont run“ ein Stück kommt, was äußerst intensiv rüberkommt, sich auf sehr kritische Weise mit Kriegspropaganda befasst, einen Instrumentalpart in sich beherbergt, der einen in den Wahnsinn treibt. Und unter Garantie seinen Weg in das Liveset finden wird.
Die Produktion ist extrem stark geworden und lässt einen immer wieder vor Ehrfurcht erzittern, ganz besonders wenn dieses Meisterwerk in hoher Lautstärke aus den Boxen knallt. Die Gitarrenarbeit ist der blanke Wahnsinn und was Bruce Dickinson auf diesem Album gesanglich auf die Beine stellt, ist mit Worten kaum zu beschreiben. Soviel Emotion, Tiefgang, Kraft und Intensität. Was der Mann mit einem da macht, ist einfach unglaublich. Ganz besonders merkt man das bei „Out of the Shadows“ und der schon bekannten Single „The Reincarnation of Benjamin Breeg“. Übertroffen wird es allerdings bei „For the Greater Good of God”. Eine Bombastnummer die ihresgleichen sucht, einem Tränen in die Augen treibenden unglaublich intensiven Refrain und einem Textpart, der ganz viel Tiefgang in sich trägt: "Please tell me now what life is, please tell me now what love is, well tell me now what war is ..."… Ganz grosse Lyrik.
Abgeschlossen wird die ganze Scheibe von dem sehr ungewöhnlichen und untypischen „The Legacy“. Sehr mythisch, verspielt und ungewöhnlich für die Band.

Die Songs sind ohne Ausnahme alles kleine Kunstwerke und entfalten ihre Magie schon beim ersten Mal. Dieses verstärkt sich dann auch noch bei jedem weiteren Durchlauf von „AMoLaD“. Man entdeckt immer wieder neue kleine Ideen, Spielereien, teils schon sehr progressiv anmutende Klänge, die den Hörer immer wieder gebannt an die Boxen ziehen.
„A Matter of Life and Death“ ist ein wirkliches Meisterwerk geworden und ist der eindeutige Beweis dafür, dass die „Eisernen Jungfrauen“ nichts verlernt haben und vor allen Dingen niemanden mehr in irgendeiner Form was beweisen zu müssen.
Iron Maiden präsentieren sich anno 2006 besser denn je und dürften in dieser Form noch sehr lange weitermachen.
Ein absolutes Weltklassealbum !!!

madrebel


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