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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit STILLBIRTH --Mai 04--

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Veröffentlicht am Sonntag 23 Mai 2004 10:17:01 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifGitarrist und Gründer Lorenzo Corti, ist froh, dass kein Label Unmengen Songs pro Monat fordert und macht sich Gedanken um Viren aus der Zukunft…





Zombie: Zu allererst mal Glückwunsch zu Eurer CD „Promo 2004“! Kannst Du uns mal bitte etwas über die Bandhistory und wie lange Du schon Musik machst erzählen?


Lorenzo: Cool, danke! Stillbirth wurde 1997 von Mauro (Ex-Profanatum / Bass) und mir gegründet unter dem Namen Cloning Technology. 2001 haben wir dann diverse Drummer und Sänger getestet, bis dann unter dem Namen Stillbirth „Promo 2001“ veröffentlicht wurde mit Pepe an der Leadgitarre, Andrea Rossi an den Drums und Grezzo als Sänger. 2002 wechselten wir dann erneut den Schlagzeuger, und Luca Ciambrone kam in die Band, und in der Folge spielten wir einige starke Konzerte mit Bands wie The Haunted, Witchery, Undertakers, Eldritch, Opera IX und Evil Wings. Ebenfalls 2002 haben wir einen nationalen Bandkontest gewonnen und hatten die Chance, die zweite EP „Trauma“ im Oktober 2003 aufzunehmen. Im August 2003 waren wir Headliner am ersten Tag des Mostra die Mostri Rock 2003, ein Drei-Tages-Festival, bei dem am letzten Tag dann Death SS spielten. Und jetzt promoten wir unsere Platte und einige Konzerte…


Zombie: Welche Bands haben Deiner Meinung nach den Stillbirth-Sound beeinflusst und wie würdest Du Euren Stil beschreiben?


Lorenzo: Hauptsächlich wurden wir natürlich von diversen Metal-Bands aus den 80ern und frühen 90ern beeinflusst. Unsere EP „Trauma“ wurde in den meisten Reviews mit Bands wie Hypocrisy, Dissection, At The Gates und Benediction verglichen – worauf wir natürlich sehr stolz sind! Ich würde unseren Stil als Old School Death Metal bezeichnen.


Zombie: In der Regel benutzen Bands im Laufe der Zeit eher mehr Gitarren – unter Umständen drei – um einen fetteren Sound zu bekommen, ihr habt Euch dafür entschieden, mit einer Gitarre weiter zu machen – warum?


Lorenzo: Nachdem Pepe die Band 2003 verlassen hat, haben wir diverse Gitarristen getestet, aber keiner von denen hatte das „Stillbirth-Feeling“. Wir glauben blind an diese Band und geben 101% wenn wir Songs schreiben oder auf der Bühne stehen. Also haben wir beschlossen, mit einer Gitarre weiter zu machen, und zu versuchen, den Sound trotzdem fett zu gestalten. Wir haben einen Verzerrer an Mauro`s Bass gehängt und versucht, neue Sounds zu finden und unserer Musik einen eigenen Stempel zu verpassen. Meiner Meinung nach braucht man nicht unbedingt zwei oder drei Gitarren, um einen fetten Sound hin zu bekommen – nimm Motörhead, Venom, Pantera oder Fear Factory als Beispiel!


Zombie: Hat sich Euer Sound verändert, seit Luca in die Band gekommen ist? Er scheint ein super Schlagzeuger zu sein…


Lorenzo: Luca ist nicht mit Heavy Metal aufgewachsen und ist auch kein richtiger Metaller, aber für unsere Art Musik zu machen ist es interessant, Songs mit einem Drummer zu schreiben, der nicht „metal-orientiert“ ist. Er hat viele Funk- und Jazz-Einflüße, und seine Technik hilft ihm, neue Welten im Death Metal zu erkunden. Als er unsere erste EP gehört hat, hat er entschieden, bei uns einzusteigen, um uns einen Qualitätsschub zu verpassen.


Zombie: Wie lange habt Ihr an den Songs gearbeitet? Immerhin liegt die letzte CD drei Jahre zurück.


Lorenzo: Wie erwähnt, haben wir eine Menge Zeit für die Auditions für den zweiten Gitarristen und anschließend für die Konzerte – wir mussten ja alle Songs neu arrangieren – gebraucht. Außerdem arbeiten wir sehr hart an den einzelnen Songs, und ich hatte auch noch ein Baby.
Wir nehmen dieses Hobby so ernst wie einen Job, weil wir so an unsere Musik glauben. Und natürlich haben wir kein Label im Rücken, dass 13 Songs in einem Monat von uns fordert, um ein Album fertig zu machen. Also ist es besser, die Zeit dazu zu nutzen, sein Herzblut rein zu stecken!


Zombie: Wer schreibt die Songs bzw. wie funktioniert das Songwriting bei Euch?


Lorenzo: Alle sind am Songwriting beteiligt. Wenn wir einen Song schreiben, fangen wir mit zwei, drei Riffs an, die uns gefallen, und alle zusammen arbeiten dann an der Struktur, Melodie und dem ganze Grundkonzept des Songs. Diese Ideen nehmen wir auf, hören sie uns sehr oft an, und dann wird wieder dran gearbeitet und arrangiert, bis der Song fertig ist. Dann schreibt Grezzo seine Texte und passt sie der Musik an. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht!


Zombie: Um was drehen sich die Texte? Ihr scheint Euch hauptsächlich mit diversen Problemen zu beschäftigen – kannst Du uns zu den einzelnen Songs bitte etwas mehr erzählen?


Lorenzo: Unsere Texte drehen sich nicht um den üblichen Blödsinn wie Satan und Hölle oder zerstückelte Körper und geronnenes Blut. Es dreht sich um Sachen wie Umweltverschmutzung bis zu genetischen Experimenten, in Laboratorien kreierte Viren und all die realen Dinge, die uns und unsere Zukunft betreffen. Die Folgen der neuen Technologien und andere kranke Dinge, die allerdings nur Grezzo genauer erklären kann…


Zombie: Und wie sieht es mit Euren Zukunftsplänen aus? Gibt`s schon Kontakte zu einem oder mehreren Labels?


Lorenzo: Wir werben für unsere EP „Trauma“ und werden versuchen, so viele Kopien wie möglich an Labels, Magazine, Fanzines, Clubs und Radios zu verschicken! Dann hoffen wir auf eine Tour außerhalb Italiens – möglicherweise Deutschland, hahaha! Und wir hoffen, ein Label zu finden, dass unsere Musik versteht und unterstützt. Außerdem planen wir ein Video, welches die Promotion unterstützen soll. Also schaut ab und zu auf www.stillbirth.it, um auf dem Laufenden zu bleiben…


Zombie: Ich drücke Euch die Daumen und danke für das Beantworten der Fragen!


Lorenzo: Jederzeit gern! Ich danke auch – und stay Death Metal!

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