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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit POSTMORTEM --März 04--

Veröffentlicht am Dienstag 30 März 2004 15:09:12 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifDrummer Schrod beantwortete einige Fragen zur Pause und dem aktuellen, nicht ganz alltäglichen Silberling.






Zombie: Kannst Du uns für den Anfang bitte einen kleinen Überblick über die Bandhistory geben?


Schrod: Postmortem existieren seit 1991. Nach den ersten Gehversuchen wurde 1994 das Debüt „ Screams of Blackness „ veröffentlicht. Daraufhin supporteten wir Crematory auf ihrer Deutschlandtour. 1996 erschien die MCD „ Der Totmacher “ und der dazugehörige Longplayer "The Age of Massmurder". Anschließend ging es mit Morbid Angel auf Promo-Tour quer durch Deutschland.1997 folgte die dann die Deutschlandtour mit Atrocity.1998 kam „ Repulsion „ auf den Markt. 2000 trennte sich die Band von Urmitglied Thäle an den Drums und wurde durch Andi (Ex -Nuclear Tribunal ) ersetzt,der die Band aber bald wieder verließ. Noch im selben Jahr erschien die MCD "Stormforce" mit Remixen vom Dreadful Shadows -Mastermind Ron Thiele. Nach der Trennung von Morbid Rec. wurde erstmal eine Verschnaufpause eingelegt. 2001 stieß unser zweiter Gitarrist E -Wolf (Ex-Forsaken ) zu uns. 2002 komplettierte ich (Ex-Infront , Anticops ) das neue Line up. Daraus resultierte 2003 das „ Join the Figh7Club „ – Album.


Zombie: Ihr hattet ein paar Line-Up-Changes vor "Join The Figh7Club". Hat sich Euer Sound dadurch irgendwie verändert?


Schrod: In der neuen Konstellation ist unser Sound noch kompakter und kraftvoller. Die Songs grooven bedeutend mehr, was sich live natürlich sehr bemerkbar macht. Das neue Material ist etwas mehr auf den Punkt gebracht. Diesmal haben wir mehr Wert auf Geradlinigkeit gelegt. Herausgekommen ist unserer Meinung nach ein fieser Thrash / HC – Bastard.


Zombie: Was hat es mit "Join The Figh7Club" eigentlich genau auf sich ? Eine reguläre Veröffentlichung im herkömmlichen Sinne ist es ja nicht...


Schrod: Das Internet – Portal www.figh7club.de kam auf uns zu uns fragte ob wir nicht einen Song für ihre Online-Game–Liga schreiben könnten. Wir schlugen einen kompletten Soundtrack vor. Herausgekommen ist eine CD von der nun beide Seiten profitieren. Wir haben eine neue CD auf dem Markt und der Figh7Club seinen eigenen Soundtrack. Die Lyrics sind eigens an die Figh7Club–Thematik angelehnt. Wir setzten 10 Coversongvorschläge ins Internet und die Zocker haben in diesem Poll dann „ Fight for your Right“ von den Beastie Boys als ihren Favoriten gewählt.


Zombie: Wie seid Ihr dazu gekommen, Harris Johns für die Aufnahmen zu gewinnen, der ja auch bei einem Track mitgespielt hat? Schließlich steht Ihr gerade ohne Deal da...


Schrod: Mit Harris verbindet uns eine langjährige Freundschaft. Wir arbeiteten schon bei unserem Debüt mit ihm zusammen. Er war von der ganzen Figh7Club - Idee sehr angetan. Zumal er auch auf die Coverversion sehr gespannt war, er produzierte ja diesen Song ja schon vor Jahren mit Holy Moses. Da er auch ein exzellenter Gitarrist ist, verdonnerten wir ihn gleich für den Solopart bei „ Fight for your Right „.


Zombie: Sind die fünf Songs - abgesehen von "Fight.." - reguläre Songs oder wurden die extra für diese CD verändert / neu geschrieben?


Schrod: „XX Bastard“ und „ Final Master „ haben wir nochmals überarbeitet. Das restliche Material haben wir dann für die CD geschrieben. Es waren zwar genug fertige Songs vorhanden, aber irgendwie paßten sie nicht wirklich zusammen. Wir wollten schon diesen Konzeptcharakter beibehalten. Letztendlich hat es aus unserer Sicht auch ganz gut funktioniert.


Zombie: Ist Postmortem eine politische Band? Bei einem Blick auf eure Homepage könnte man das ja im ersten Moment vermuten - bis man sich eure Profile anschaut...


Schrod: Wir sehen uns eigentlich nicht als politische Band. Wir haben sicherlich bestimmte Sichtweisen auf Dinge die um uns herum passieren. Interpretationen überlassen wir lieber Anderen. Wir sehen uns eigentlich mehr als Band mit hohem Spaßfaktor aber auch erstem Hintergrund.Uns wird gern nachgesagt das wir nur Musik machen um Bier saufen zu können und irgendwelche Mädels zu knutschen, um Partys zu feiern. So dezimiert sind wir sicherlich nicht. Wir legen schon wert auf anständige Textinhalte. Wir wollen nur nicht die Weltverbesserer spielen. Wir können auch diesbezüglich keinen optischen Zusammenhang mit unserer Homepage herstellen. Keine Ahnung was Du dort hineininterpretierst.

(Bin da wegen der brennenden Stadt drauf gekommen, aber so kann man sich täuschen… - Anm. d. Verf.)


Zombie: Seid Ihr mit neuer Besetzung und nach der Pause wieder auf der Suche nach einem neuen Deal?


Schrod: Sicherlich sind wir bestrebt unser neues Material über ein Label zu veröffentlichen welches an uns glaubt und uns auch entsprechend unterstützt. Bei Morbid Rec. hatten wir nicht mehr diesen Eindruck. Bis dato lagen einige Angebote vor die uns aber nicht vorteilhaft erschienen. Mit „Join the Figh7Club“ haben wir bewiesen das wir die Pause genutzt haben um uns zu finden. Wir kochen immer noch deftige Suppen. Im Juni wollen wir ein weiteres komplettes Album, welches schon komponiert ist, aufnehmen. Es wird sich zeigen bei welchem Label es erscheint.


Zombie: Wie sehen zur Zeit Eure Live- Aktivitäten aus ?


Schrod: Es ist für eine Band natürlich immer schwer nach einer Pause wieder groß Fuß zu fassen. Wir haben aber gemerkt das der Name Postmortem den Leuten immer noch ein Begriff ist und die Veranstalter weiterhin an uns interessiert sind. Letztes Jahr spielten wir viele Clubshows, Festivals sowie vereinzelte Open Airs wie z.B. Bretthart oder Party San. Wir waren sehr über die Treue der Fans erstaunt. Dieses Jahr werden wir uns natürlich auch wieder verstärkt live präsentieren. Für das Frühjahr ist eine dreiwöchige Co – Headliner – Tour mit den Ungaren Ektomorf geplant. Auf einigen Open Airs sind wir auch bestätigt. Die genauen Daten findet Ihr auf unser Seite www.postmortem.de.



Dort kann man sich auch den aktuellen Silberling des Death`n Roll-Core-Quintetts ordern – und ich bedanke mich für das Beantworten der Fragen!

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