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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit NECROPHOBIC

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Veröffentlicht am Sonntag 06 April 2003 11:17:29 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifWenn auch etwas verspätet, aber immerhin haben NECROPHOPBIC ein paar Fragen beantwortet…
…und sich als ziemlich maulfaul (bzw. tippfaul) herausgestellt – wobei bei eMail-Interviews der Nachteil ist, das man nicht mal nachhaken kann! Und leider hat Joakim (Sterner, Drums) sich – vor allem stellenweise – sehr spartanisch geäußert.


Zombie: Erstmal herzlichen Glückwunsch zu „Bloodhymns“ (wenn auch ein bisschen spät)! Kannst Du uns zum Anfang mal etwas über die History von Necrophobic erzählen und welche Bands euch beeinflusst haben?

Joakim: Wir haben die Band 1989 gegründet und waren damals von der Musik und dem Image von Slayer, Bathory und Morbid Angel beeinflusst. (Die letzten 14 Bandjahre haben also wohl nicht all zu viel geboten! – Anm. des Verfassers)

Zombie: Würdet ihr euch als eine Band bezeichnen, die reinen Black Metal spielt? „Bloodhymns“ klingt als wäre die Platte viel von nordischen folkloristischen Melodien beeinflusst worden. Außerdem hat sie nicht den typischen Black Metal-Sound, sondern klingt mehr nach typisch schwedischem Death Metal!?

Joakim: Nein, wir bezeichnen Necrophobic auch nicht als Black Metal-Band. Wir sind eine Death Metal-Band, allerdings sehr rau, düster und böse. Das ist wie Death Metal zu sein hatte. Wir gebrauchen die Melodien, um die Songs ins rechte Licht zu rücken, und da hat das dann sehr kalt, gepeinigt und düster zu klingen, nicht wie der typische Göteborg-Stil, der sehr warm, happy und so weiter klingt. Die nordischen Melodien, die Du meinst…das verstehe ich nicht ganz, aber ich komme aus Schweden, also fällt es mir vielleicht nicht so auf. Es wäre auf jeden Fall nichts, mit was ich unseren Sound beschreiben würde. Ich denke auch nicht, dass wir typischen schwedischen Death Metal spielen, aber wir gehören zu den ersten Bands, die diesen Stil spielten, also…

Zombie: Was ist mit dem Songwriting? Es sieht aus, als ob nur Sebastian (Ramstedt, Lead & Rhythm Guitar) bei so ziemlich allen Songs beteiligt wäre, trotzdem klingt „Bloodhymns“ sehr kompakt. Gibt es da keine Unterschiede beim Songwriting in der Band?

Joakim: Sebastian ist an einem sehr großen Teil der Musik, die wir schreiben, beteiligt, aber auch der Rest von uns bringt sich stark ein. Schau ins Booklet bei den Songcredits und Du wirst es sehen. (Habe ich ja, deswegen ist die Frage ja entstanden! Thema verfehlt, 6 (66), setzen! – Anm. des Verfassers) Wie auch immer, wir sind alle bei allen Arrangements der Musik, die wir aufnehmen beteiligt.

Zombie: Kannst Du uns etwas über das textliche Konzept hinter „Bloodhymns“ erzählen – es sieht aus als ob das Basisthema Blut wäre. Welche Bedeutung hat das Wort „Blut“ für euch? (Anm.: Das Wort „Blood“ ist in jedem Text im Gegensatz zum Rest (weiße Schrift) rot gedruckt.)

Joakim: „Bloodhymns“ ist kein Konzeptalbum im herkömmlichen Sinne, wo jeder Song etwas mit dem anderen zu tun hat. Irgendwie ist es aber ein Konzept, wenn es um Vorstellungen usw. geht. Wir arbeiteten mit dem Titel als Grundlage für das Album. Das Wort „Blut“ hat viele verschiedene Bedeutungen in jedem Text und im Leben im Allgemeinen. Auf dem Album ist das Wort „Blut“ in jedem Song, hat aber nicht unbedingt die größte Bedeutung innerhalb des Songs.

Zombie: Was ist mit dem Song „Mourningsoul“? Der Text handelt von Selbstmord. Gibt es da einen persönlichen Hintergrund für den Song? Und wie ist Deine Meinung über Selbstmord – ist das eine geeignete Methode, um Probleme zu lösen?

Joakim: Ich habe die Texte zu diesem Song geschrieben, aber er handelt nicht von Selbstmord. Er handelt mehr von einer Person, die Versucht ihre Bestimmung zu finden. Er fühlt viele Schmerzen und voll des Elends. Meine Meinung über Selbstmord ist, das es keine gute Lösung ist, um Probleme zu lösen.

Zombie: Was ist der „Cult Of Blood“?

Joakim: Wo Blut eine starke Bedeutung hat und magische Vorstellungen… (Äh,…ja! Danke für die Auskunft… - Anm. Des Verf.)

Zombie: Könntest Du uns bitte etwas über den Hintergrund von „Roots Of Heldrasill“ erzählen?
Joakim: Ich bin wirklich nicht der Richtige, um Dir das zu erzählen, denn den Song hat Tobias (Sidegard, Vocals & Bass) geschrieben. Alles was ich Dir sagen kann ist, dass es sich um alte schwedische Mythologie handelt…

Zombie: Gibt es einen anderen Song mit speziellem Hintergrund, über den Du uns was erzählen willst?

Joakim: Nein, nichts an was ich mich erinnern könnte. (Und das wo doch 14 Jahre nicht viel bei Necrophobic passiert zu sein scheint… - Anm. des Verf.) Aber ich glaube, die Lyrics von „Demonic“ auf dem Album „The Third Antichrist“ ist eine persönliche Erfahrung von Sebastian.

Zombie: „Bloodhymns“ ist jetzt über ein Jahr alt – kannst Du uns schon irgendwas über neue Songs oder ein neues textliches Konzept erzählen?

Joakim: Es ist zu früh, um darüber jetzt schon zu sprechen. Wir haben ungefähr 5 Songs fertig bis jetzt, aber noch keine Texte. Wir wissen zwar, um was es textlich ungefähr geht, aber darüber können wir jetzt nichts erzählen. Wir haben ein Konzept, das ist alles was ich sagen kann. Musikalisch werden wir da weiter machen, wo wir mit „Bloodhymns“ aufgehört haben…

Zombie: Ok, danke für das Beantworten der Fragen!

Joakim: Danke Dir auch! Metal will never die!


Das möchten wir ja alle mal schwer hoffen, allerdings hoffe ich, nach dem nächsten Album, das dann wahrscheinlich nicht vor 2004 (bei dem Arbeitstempo) erscheint, etwas umfassendere Auskünfte zu erhalten! Schau mer mal – dann seng mer`s scho!

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