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Interview: Interview mit LYZANXIA --Mai 04—

Veröffentlicht am Freitag 21 Mai 2004 23:14:31 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifGitarrist / Sänger David Potvin beantwortete einige Fragen zu „Mindcrime“ und hofft die Professionalität französischer Bands bald auch hier unter Beweis stellen zu können…











Zombie: Glückwunsch zu „Mindcrimes“ – gefällt mir echt gut das Album! Kannst Du uns bitte erzählen wie es mit Lyzanxia angefangen hat?


David: Mein Bruder Franck und ich haben die Band Ende 1996 gegründet. Wir haben ein Full-Length-Demo namens „Lullaby“ 1997 in Eigenregie aufgenommen. Nach etlichen Gigs entschieden wir uns, unser Debüt „Eden“ 2000 aufzunehmen, welches in Frankreich, Italien und Japan durch verschiedene Labels veröffentlicht wurde. Im Rest von Europa konnte man „Eden“ nur per Mailorder beziehen. „Mindcrimes“ wurde schon vor zwei Jahren aufgenommen und ist in Japan und Frankreich auch schon erschienen, durch unser neues Label Reality Entertainment jetzt auch in den USA. Und jetzt erscheint es in Deutschland und der Schweiz – da freuen wir uns natürlich sehr darüber!


Zombie: Welche Bands haben Lyzanxia Deiner Meinung nach am meisten beeinflusst?


David: Ich denke, die Haupteinflüsse kamen vom Old School Thrash von US Bands wie Megadeth, Testament, Pantera und Anthrax, die ständig in meinem CD-PLayer liefen! Mein Bruder wurde eher von den Death Metal-Bands von überall her beeinflußt: Edge Of Sanity, At The Gates, Cannibal Corpse…und so weiter.


Zombie: Denkst Du für französische Metalbands ist es schwieriger, international Anerkennung zu bekommen?


David: Ich denke schon, denn eine Menge französischer Bands hat in der Vergangenheit einige Fehler gemacht. Vielleicht haben sie Metal nur als Hobby gesehen. Die haben die Professionalität vermissen lassen und hatten meistens auch miese Produktionen. Heutzutage glaube ich haben auch die französischen Bands verstanden, dass es nicht so einfach ist Metal zu spielen. Und das du sehr hart arbeiten musst, wenn du es als Job machen willst. Die neuen französischen Bands sind viel professioneller und bemühen sich um gute Produktionen. Die Dinge haben sich sehr zum Positiven verändert…


Zombie: Wie weit hat sich Euer Sound seit den Anfangstagen verändert?


David: Ziemlich, aber unser Grundsound ist noch da. Wir hatten von Anfang an unseren eigenen Sound, und in der Form wie wir uns als Musiker verbessern, versuchen wir auch den Sound zu verbessern.


Zombie: Obwohl Ihr einen recht harten Sound habt, habt Ihr die Rock Hard-Competition „Newcomer 2003“ gewonnen – gegen Bands wie The Darkness, Thunderstone oder Evanescene. Was denkst Du Dir wenn Du deren Videos auf MTV usw. rauf und runter laufen siehst?


David: Es war schon klasse diesen Wettbewerb zu gewinnen. Wir hatten nicht damit gerechnet, weil eben diese sehr bekannten Bands auch dabei waren! Vielleicht war es für die Leute eine große Überraschung, dort eine neue Band zu finden, die etwas Frische und Energie in die Szene bringt, und deshalb haben sie uns statt der großen Namen supported.
Und was die Videos betrifft: Ich denke der Videoclip zu „Medulla Need“ ist viel besser als die von den erwähnten Bands! Hahahaha! Die Regie hat ein unglaublich talentierter franzöischer Regisseur namens Guillaume Pin übernommen. Das Video ist sehr artistisch und gruselig mit klasse Spezialeffekten und coolem Zeug geworden! Schaut es Euch in der Multimedia-Sektion auf dem Album an und wünscht es Euch bei MTV und Viva!


Zombie: Würdest Du Lyzanxia noch als Death Metal-Band bezeichen? Ich denke für viele ist das eher moderner Metal als Death Metal…


David: Ich sehe Lyzanxia nicht als Death Metal-Band. Wir spielen die Musik die uns gefällt, und da sind ja jede Menge Stile drin. Es ist eine Mischung aus Sachen wie Thrash, Death, Heavy, Black Metal, mit völlig durchgeknallten Parts – insofern ist es schwierig, die Musik in eine bestimmte Schublade zu packen. Nenn es Hybrid Metal. Egal wie – wir spielen Metal, und wenn die Leute es modernen Metal nennen, ist das ok!


Zombie: Denkst Du der Sound auf „Mindcrime“ ist wesentlich besser als der von „Eden“, weil Ihr diesmal in Fredrik Nordström`s eigenem Studio wart?


David: Diesmal ist Fredrik nach Frankreich gekommen, um den Sound aufzunehmen und dann sind wir in sein Studio, um das Album zu mischen. Das lief für „Eden“ genauso, wo er ja auch die Produktion übernommen hat. Aber für „Mindcrime“ haben wir mehr Equipement gemietet. Und der Sound ist besser, weil sich unser Sound entwickelt hat. Ich hoffe wir werden uns weiter so entwickeln und besser werden. Außerdem hatten wir für das neue Album einfach mehr Studio-Erfahrung.


Zombie: Und um was drehen sich die Texte auf Mindcrime?


David: „Mindcrimes“ ist kein Konzeptalbum, aber der Titel ist quasi die Synthese aus verschiedenen Themen, die in den Lyrics sind. Und die sind wiederum das Ergebnis von Sachen, die uns beschäftigt haben. Die Songs reflektieren das, was sich in unserem Bewusstsein und Unterbewusstsein („Mindsplit“) abspielt, und jede Menge Science-Fiction steckt auch drin. Ich liebe es, meine eigene Science Fiction zu schreiben! Songs wie „Time Dealer“, „Medulla Need“ oder „Gametime“ sind von persönlichen Erfahrungen, Gefühlen und Träumen beeinflusst.


Zombie: Und gibt`s schon Tourpläne?


David: Unser Label versucht in Amerika auf eine Tour zu bringen. Und natürlich würden wir gerne in Deutschland und der Schweiz, spielen, denn das sind die wichtigsten Länder für Rock Metal, neben Skandinavien…


Zombie: Dann drücke ich Euch die Daumen und bedanke mich für das Beantworten der Fragen!


David: Ich danke auch!

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