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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit DREAMAKER --März 04--

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Veröffentlicht am Dienstag 09 März 2004 19:43:36 von zombie_gecko
phpnuke.gifDer Name Dreamaker dürfte den wenigsten geläufig sein – aber immerhin verbergen sich dahinter drei Ex-Dark Moor-Mitglieder. Sängerin Elisa C. Martin über den Split, Ihren Gesang, das Debüt „Human Device“ und die Tour mit Falconer und Doomsword…






Zombie: Glückwunsch zu „Human Device“! Vor allem Du hast wieder einen super Jobn abgeliefert. Wie lang singst Du eigentlich schon?


Elisa: Ich singe seit meiner Schulzeit. Dort war ich die Solostimme des Chors. Und als ich 12 Jahre alt war, sang ich in meiner ersten Heavy Metal-Band. Also im Grunde singe ich seit meiner Geburt und werde es wohl auch tun bis ich tot umfalle…


Zombie: Hattest Du eigentlich mal Gesangsunterricht – oder hast sogar in einer Oper oder so gesungen?


Elisa: Ich habe seit ich klein war gesungen ohne Unterricht zu haben! Aber ich will eine großartige Sängerin werden, also nehme ich jetzt Unterricht. Im Moment lerne ich die ganzen Opern-Techniken mit einem italienischen Professor. Das hilft mir vor allem auf der Bühne. Man lernt nie aus…


Zombie: Was war eigentlich der Grund für den Split von Dark Moor? (Elisa, Albert Maroto / Gitarre und Jorge Saez / Drums verliessen Dark Moor nach „Between Light And Darkness“ 2003)


Elisa: Wir wollten heftigere Musik machen – aggressiver und direkter, und das war mit Dark Moor nicht mehr möglich. Also beschlossen wir, eine Band zu gründen, mit der das möglich ist…Dreamaker.


Zombie: Wie gefällt Dir das neue Dark Moor-Album (selbstbetitelt)? Vor allem der Gesang…


Elisa: Naja…Dark Moor ist eine gute Band und ich denke nicht, dass sie je ein schlechtes Album aufnehmen werden. Aber das letzte Album ist nicht aggressiv und hat zu viele klassische Arrangements, majestätische Chöre und zu viele Einflüsse aus der klassischen Musik! Das macht mich nicht unbedingt an…
Was den Gesang betrifft: ich bevorzuge kraftvolle und ausdrucksstarke Stimmen wie die von Jorn Lande zum Beispiel. Diese überkorrekten Stimmen gefallen mir nicht besonders…


Zombie: Meiner Meinung nach klingt „Human Device“ – mal nur vom musikalischen Aspekt gesehen – eher wie ein typisches Dark Moor-Album als die neue Scheibe von Dark Moor. Warum habt ihr eigentlich nicht den Namen weiterbenutzt, was dann ja eigentlich naheliegender wäre?


Elisa: Wir wollen die Musik machen, die uns von Herzen kommt, und nicht gute Songs verwerfen, weil sie nicht nach Power Metal klingen. Das war unter dem Namen Dark Moor nicht möglich! Also haben wir es vorgezogen, eine neue Band zu sein – auch wenn das jede Menge Energie kostet wieder von vorne anzufangen – mit der Möglichkeit, Musik ohne Grenzen machen zu können!


Zombie: Als Ihr „Human Device“ aufgenommen habt, hattet Ihr noch ein anderes ehemaliges Dark Moor-Mitglied (Roberto P. Camus / Keyboards) in der Band. Warum hat er die Band nach den Aufnahmen verlassen?


Elisa: Roberto dachte, dass am Anfang alles etwas langsamer geht bei einer neuen Band, aber als die Promoter anfingen uns wegen Touren anzurufen, musste er Dreamaker wegen zeitlichen Problemen verlassen.


Zombie: Was sind Deiner Meinung nach die größten Unterschiede zwischen Dreamaker und Dark Moor?


Elisa: Ich denke auf diesem Album sind drei Songs, die einen an den Sound von Dark Moor erinnern können, aber wir machen aggressive, melodische und direkte Musik… Ich denke, dass wir für die Zukunft des Heavy Metal neue Wege finden – die Leute langweilen sich doch, immer die selben Riffs zu hören, die selben Gesangslinien…wir bieten etwas neues und anderes.


Zombie: Irre ich mich oder haben sich auch die Themen in den Texten verändert? Es geht mehr um Liebe, verlassen werden… Warum das?


Elisa: Als ich noch bei Dark Moor gesungen habe, konnte ich nie über solche Dinge singen, ich konnte nur vier oder fünf Texte pro Scheibe schreiben. Ich liebe es selber zu schreiben, was ich singe, und „Human Device“ ist sehr persönlich für mich, denn ich erzähle von mir, meinen Erfahrungen und meinen Gefühlen! Ich möchte, dass die Leute mich kennenlernen – und das Leute das gleiche fühlen wie ich.


Zombie: Ihr geht ja im April mit Falconer und Doomsword auf Tour – ist das für Deine Stimme kein Problem, jeden Abend live zu spielen?


Elisa: Es ist nicht das erste Mal, dass ich dreizehn Konzerte am Stück singe. In Sanien habe ich schon dreizehn Nächte nacheinander Konzerte mit zwei Stunden Länge gespielt – dieses mal wird es nur eine halbe Stunde sein…ich hoffe nur ich singe auch gut! Haha!


Zombie: Ich drücke Dir auf jeden Fall die Daumen, dass Du keine Probleme bekommst und den Leuten Dreamaker gefällt!


Elisa: Ich hoffe die Leute genießen es, unsere Musik zu hören, denn sie ist für sie gemacht! Viele Grüße aus Spanien!


Zombie: Vielen Dank für das Beantworten der Fragen!


Elisa: Danke Dir – es war mir ein Vergnügen!

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