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Interview: Interview mit DISÖRDER --März 04—

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Veröffentlicht am Dienstag 20 April 2004 19:37:37 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifGitarrist und Sänger Adam W. Eishaupt beantwortete einige Fragen zu der etwas verwirrenden Bandhistory und dem selbstbetitelten Demo und kündigt schon den Nachschlag an…




Zombie: Meinen Glückwunsch zu Euren vier Songs auf der Demo-CD, aber um mal vorne anzufangen: wie sind Disörder entstanden und was habt Ihr Euch eingepfiffen, als Ihr Eure "History" geschrieben habt???


Adam: Hi Zombie! Da muß ich etwas weiter ausholen. Anfang 2003 habe ich meinen alten Freund und Drummer Abaris wiedergetroffen und nach einigen Bierchen war sofort klar, dass wir wieder zusammen Musik machen wollen. Wir hatten bereits von 1991-1993 beide bei Pounding Demise gespielt. Wir hatten damals einen Deal mit Inline-Music, hatten 2 volle CD's eingespielt, die aber leider nie veröffentlicht wurden. 1994 hatten wir uns dann aus den Augen verloren und jetzt erst wieder getroffen. Mit Durandir hatte ich musikalisch immer irgendwie zu tun, und so war schnell klar, dass er den Basser machen würde. Somit war dann das erste Line-Up von Disörder 2003 komplett.
"Eingepfiffen"? - Hahahahaha...-das würden wir doch nie tun - anfangs haben wir es für eine hervorragende Idee gehalten, statt der üblichen und meist langweiligen "Bandinfo/History" eine coole Geschichte zu verfassen, die zu unseren Texten und Ideen passt, sprich alles was mit den vermeintlich "bösen" Illuminaten zu tun hat wo wir uns dann schön mit eingewoben haben, haben dann aber leider feststellen müssen, dass man als unbekannte Demo-Band keine langatmigen und anspruchsvollen Infos verfassen sollte, da die meisten sie sowieso nicht ganz lesen, oder komplett falsch verstehen; so kommen wir oft aus Wasserburg oder aus Bayern hahaha - wir kommen aus Bergheim/Erft, ein Kaff in der Nähe von Köln, da wo die Mantafahrer herkommen...


Zombie: Auf eurer Homepage hab ich etwas von diversen Line-Up-Veränderungen gelesen - wie werden die sich auf den Sound auswirken?


Adam: Durandir hat die Band nach dem Demo verlassen, da er im Moment viel privaten Scheiß am Hals hat. Wir konnten glücklicherweise unseren alten Pounding Demise Bassisten, Twenty Three (Willi Braun), reaktivieren. Die Verstärkung an der 2ten Axt wurde in Yog Sothoth (Julius Heymans, Ex AgeOfDeath, Ex Jack Slater) gefunden. Unser Sound ist jetzt natürlich viel fetter und wir haben einiges an zweistimmigen Sachen gemacht und Songwritingmäßig wird es in Zukunft auch heftiger/interessanter abgehen.


Zombie: Wo würdet Ihr Euch stilistisch selber einordnen wenn man euch fragt? Musikalisch seid Ihr ja definitiv der alten 80er Schule zuzuordnen, aber dafür sind Eure Songs ja viel zu lang...


Adam: Ich würde unseren Stil schon als Oldschool-Thrash einordnen, allerdings mit "Futuristischer" Ausrichtung. 80er Schule ist klar, da wir alle "so um die 30 sind", bis auf Julius - der ist 23. Den einzigen Song den wir im nachhinein zu lang fanden, ist „Man Machine Interface“. Den spielen wir jetzt in einer anderen, kürzeren und agressiveren Version.


Zombie: Welche Bands haben Deiner Meinung nach Disörder am meisten beeinflußt?


Adam: Das ist wirklich schwer zu sagen, da wir alle sehr unterschiedliche Arten von Metal hören. Ich für meinen Teil würde sagen Bands wie frühe Slayer, Dark Angel aber auch Black Sabbath oder andere doomig-spacige Sounds wie z.B. Electric Wizard oder Voivod.


Zombie: Wer schreibt denn bei Euch die Songs? Für mich klingt das ein bisschen so, als hättet ihr diverse unterschiedliche Parts mit viel Liebe zu sowohl komplexen als auch (kontrolliert) chaotischen Songs zusammen gebastelt!?


Adam: Teile der Songs vom ersten Demo sind während einer Jam entstanden (wie z.B. „The Luminous Lodge“), Größtenteils habe ich aber allein die Riffs geschrieben und wir haben die dann gemeinsam zu Songs arrangiert. Das "kontrollierte Chaos" auf das Du ansprichst, ist wahrscheinlich der mittlere Gitarren-Breakpart bei „Man Machine Interface“. Hier kommt unser Voivod-Einfluss voll zum tragen und der Part ist jetzt sogar noch abgefahrener, da wir den jetzt 3-Stimmig spielen. Wir mögen solchen kleinen "Spielereien", aber wir übertreiben es nicht, weil alles ja schon irgendwie nachvollziehbar bleiben sollte. Wie Du schon sagtest, dass Chaos ist bei uns halbwegs "kontrolliert".


Zombie: Wie zufrieden seit Ihr denn mit der Produktion? Klingt zwar recht rau, passt aber meiner Meinung nach dadurch gut zur Musik...


Adam: Wir sind mit der Produktion nicht zufrieden, weil wir in Eigenregie produziert haben und leider irgendwann Hard- und Softwareprobleme der übelsten Art bekommen haben und so lange nicht alle Effekte und Sounds benutzen konnten, die wir eigentlich wollten. Der Sound passt zwar zur Musik, läßt uns aber musikalisch in einem anderen Bild erscheinen. Ich will damit sagen dass der "futuristische" Einfluß oder Aspekt so einfach nicht rüberkommt. Beim nächsten Demo - das schon in den Startschuhen steht, 5 Songs - werden wir uns bei der Produktion etwas mehr Zeit lassen um alles so klingen zu lassen wie wir uns das so vorstellen.


Zombie: Vielen Dank für das Beantworten der Fragen und haut rein!

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