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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit DEW-SCENTED (09/03)

Veröffentlicht am Donnerstag 23 Oktober 2003 15:59:44 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifSänger Leif klingelte durch, um über das neue Album zu quatschen und erwies sich trotz Interviewmarathon als sehr auskunftsfreudig und sehr freundlich! Alles über tote Städte, Banddemokratie, Auftritte und die Beziehung zu Slayer...







Leif: Hallo – hier ist Leif von Dew-Scented!

Zombie: Hallo! Kommen wir gleich zur ersten Frage: wie viele Interviews hast Du bis jetzt gegeben?

Leif: Viele! Aber nicht zu viele – man kann ja nicht genug über eine aktuelle Platte reden! Aber kommen schon einige zusammen – hundert vielleicht, oder auch 80, 90... Aber auf jeden Fall so das es sinnvoll erscheint und es sind einige dabei, wo wir vorher mit den Gesprächspartnern keinen Kontakt hatten – was mir zeigt, dass die Musik ein bisschen herum geht, was eine gute Sache ist!

Zombie: Das wäre die nächste Frage gewesen! Und die Reaktionen waren doch durchweg positiv, oder?

Leif: Auf jeden Fall! Das hat sich jetzt seit „Inwards“ oder sogar schon 1999 mit „Ill-Natured“eingespielt. Und das schöne ist, dass immer mehr Leute auf uns zukommen! Viele Leute waren sogar der Meinung, dass „Inwards“ unser erstes Album war – obwohl es schon das vierte war! Was zeigt, dass durch bessere bzw. kräftigere Arbeit ein neues Publikum darauf aufmerksam wird!
Die Kritiken sind auf jeden Fall klasse! Es scheint, dass sich die Musik - obwohl sie sehr extrem ist – im Fokus der Leute festgesetzt hat. Und das ist eine klasse Sache...

Zombie: Das ist mir auch aufgefallen! Die letzte Scheibe („Inward“) habe ich irgendwie „verpasst“, aber die „Ill-Natured“ hatte auf alle Fälle nicht die Durchschlagskraft wie „Impact“. Kann es sein, dass die Songs mittlerweile einfacher und damit eingängiger sind?

Leif: Das kann sein! Das ist ein guter Punkt! „Ill-Natured“ ist mit Sicherheit das verspielteste Album von den fünf bisherigen. Das war ein sehr technisches Album - war aber damals auch so geplant – und wir waren im Endeffekt zwar mit den Songs zufrieden, mit der Produktion aber nicht so ganz, und auch nicht mit der Tatsache, dass die Songs live nicht so funktioniert haben! Denn je direkter und je kraftvoller du einen Song schreibst und darbietest, je besser die Wirkung! Und das haben wir dann bei „Inwards“ ein bisschen besser umgesetzt, und uns gesagt wir konzentrieren uns auf die Stärken! Und die Stärken sind eben gute Riffs und das „nach-vorne“ der Songs – und das gefällt uns halt am meisten! Und deswegen haben wir auch versucht, bei „Impact“ darauf zu achten, eine gute Mischung aus herausfordernden technischen Elementen und trotzdem sehr viel Eingängigkeit zu haben. Und es zeigt sich auch bei den Konzerten, dass das funktioniert! Wir haben uns auf unsere Stärken besonnen – aber den Punkt muss man auch erst mal von alleine erreichen...

Zombie: Und wie viele Interviewer bzw. in wie vielen Plattenkritiken wurde der Vergleich mit Slayer gezogen?

Leif: Hahaha! 30 Prozent? Hehehe...50 Prozent? Also schon recht viele! Aber man muss ja gerade als Schreiber eines Reviews sich irgend etwas suchen an dem man sch aufhängen kann. Denn die Arbeit ist es ja, Leuten die es nicht gehört haben klar zu machen um was es geht! Und da ist Slayer schon irgendwie das größte und naheliegendste wenn es um extremen Metal geht! Ich sehe das immer noch als Kompliment, denn wir sind Slayer-beeinflußt, wir stehen alle auf Slayer und das ist vermutlich auch unser größter gemeinsamer Nenner! Ich höre aber verschiedene Bands, wenn ich die Platte höre! Ich denke Songaufbau und Absicht der Wirkung des Songs sind vielleicht ähnlich – vielleicht auch ein paar Riffs – aber ansonsten höre ich bei uns eine ganz andere Attitüde heraus als bei Slayer! Also ich würde die beiden Bands nicht verwechseln als Hörer!

Zombie: Klar – verwechseln nicht! Aber gerade „Impact“ klingt schon sehr stark nach Slayer! (Habe das Ding vor kurzem einem Kumpel vorgespielt – der war nur noch am Aufzählen von Plattentiteln und Songs – und jetzt ratet mal von wem...)

Leif: Och joh...manche Leute haben gesagt, dass „Inwards“ noch mehr nach Slayer klang! Wie gesagt – ich empfinde das als Kompliment, soll ja jeder meinen was er will! Ich bin da halt nur ein bisschen empfindlich, denn man sollte das nicht zu sehr miteinander vergleichen, denn da geht es um eine ganz andere Liga! Slayer ist die etablierteste extreme Band die es gibt, die haben zwanzig Jahre ständige Arbeit auf den großen Bühnen gehabt, und das ist halt eine ganz andere Perspektive. Wir kommen aus einem Bereich, wo wir als Musiker bzw. Fans einer Band wie Slayer angefangen haben, und ich sehe mich noch lange nicht da! Deswegen kann ich mich auch nicht darüber freuen, wenn jemand schreibt „die neue Dew-Scented ist besser als die neue Slayer“! Das ist für mich keine Gesprächsbasis – ich sehe das nicht in Verbindung zueinander... Aber ich verstehe es das der Name immer wieder fällt, und so lange das als Vergleichsmöglichkeit ist, ist es auch ok! Aber das wäre jetzt eine von vielen Bands, die uns beeinflusst...

Zombie: Und welche Bands würdest Du jetzt sagen müsste man nennen oder kann man heraus hören?

Leif: Ich denke das sollten die Leute selber heraus hören – ich denke ich bin da nicht neutral genug! Ich würde gerne sagen, dass wir nach fünf Platten und zehn Jahren Stiltreue immer mehr nach Dew-Scented klingen! Ich denke, wir haben uns gerade in den letzten zwei bis drei Jahren ganz stark von uns selber inspirieren lassen! Von dem, was wir noch besser, noch extremer machen konnten – das haben wir versucht umzusetzen! Wir haben uns nicht eine Platte von einer Band genommen und gesagt „so wollen wir klingen“ – dafür sind wir mittlerweile zu lange dabei! Wir haben halt immer eine Mischung gehabt aus traditionellen 80er Thrashbands, erste Death Metal-Sachen, die uns in der Power beeinflusst haben und die modernste Umsetzung, die halt geht, damit es zeitgemäßer ist! Wir wollen ja nicht nur Retro sein! Der Stil ist ja nix neues was wir machen, aber das was wir mögen! Nur wir wollen das halt modern präsentieren..

Zombie: Ich denke das ist Euch auf jeden Fall gelungen !

Leif: Danke!!!

Zombie: Wie funktioniert denn bei Euch das Songwriting? Denn ich finde - auch wenn viele technische Spielereien dabei sind – die Songs klingen unheimlich spontan! Also nicht irgendwie zu Tode gefrickelt oder zu verschachtelt und kommen direkt auf den Punkt!

Leif: Sehr großes Kompliment! Denn das ist sehr schwierig so etwas zu planen – machen wir auch nicht. Wir haben das Glück, dass wir in der jetzigen Besetzung alle den selben Focus und die selbe Vision haben und wissen wo wir her kommen und wo wir hin wollen! Deswegen stellen wir uns in den Proberaum, schreiben Riffs und machen Songs! Wir müssen noch nicht mal Zeit verschwenden, darüber zu reden. Entweder es klingt gut und gefällt allen – oder halt nicht! Und irgendwann hat man genug Songs und `ne neue Platte und dann geht man auf Tour – so einfach ist das Schnittmuster bei uns! Und das gefällt uns allen sehr. Keiner von uns muß irgendwelche Kompromisse eingehen. Deshalb wirkt das alles so spontan, und das hält uns alle auch bei Laune... Wir sind nicht unter musikalischem Zugzwang und sind auch nicht gefangen in unserem Stil – die Stiltreue, die ich vorher ewähnt habe, ist nicht bedrückend sondern genau das was wir spielen wollen!

Zombie: Das ist mir auch aufgefallen – die Platten klingen recht unterschiedlich.

Leif: Witzig das Du das sagst – viele haben gesagt „Impact“ und „Inwards“ klingen zu gleich...

Zombie: Ok, die kenne ich jetzt nicht, ich nehme halt „Ill-Natured“ als Vergleich...

Leif: Ich denke halt du kannst von vornherein hören, dass es sich um die selbe Band handelt – vom ersten Demo bis zur ersten Platte. Dann hatten wir größere Line-Up-Wechsel, der Hauptsongwriter hat gewechselt, der Schlagzeuger – und du kannst trotzdem immer sehen, dass es um die selbe Band ging! Wir haben damals schon die selben Lieblingsplatten gehabt, die wir heute noch haben – obwohl das jetzt auch schon wieder zehn Jahre her ist – insofern hatten wir immer die selbe Absicht! Klar – mit der Zeit reifst du heran und findest deine eigene Linie besser und dann lehnt man sich mal hier ein bisschen aus dem Fenster und sagt „ok, jetzt machen wir was technischeres“ – wie auf „Ill Natured“ – und dann kommen wir wieder an den Punkt, dass wir sagen „wir hätten am liebsten ein Album mit elf Songs, die alle live umsetzbar sind und total knallen! Und das haben wir jetzt auf „Impact“ versucht...

Zombie: Und geschafft... Wie sieht es bei Euch eigentlich mit „Banddemokratie“ aus – so weit ich weiß machst nur Du Interviews!?

Leif: Ja – das habe ich mir aber nicht so ausgesucht das hat sich so eingespielt - mir wäre es lieber, wenn alle fünf Interviews machen würden! Aber die anderen haben sich auch damit abgefunden – bzw. angefreundet – das ich das in die Hand nehme! Dafür kümmern sie sich um die Musik und ein paar andere Sachen... Das ist einfach so eine Aufteilung – ich bin zum Sprachrohr der Band geworden, was vielleicht auch daran liegt, dass ich am längsten dabei bin! Die anderen sind halt mit der zweiten Platte rein gekommen – oder unser neuer Gitarrist Hendrik kam direkt nach „Inwards“ in die Band. Der hat schon sehr großen Anteil an der neuen Platte gehabt – der hat die zusammen mit Floh geschrieben – aber wenn es jetzt um die Geschichte der Band geht, weiß ich nicht, ob er um die Vergangenheit herum das gut darstellen könnte, weil er nicht selber dabei war! Das hat sich so eingespielt, die Kontakte gehen über mich, ich kümmere mich um die Konzerte und das ganze Drumherum. Die Demokratie ist aber auf alle Fälle da – gerade musikalisch habe ich am wenigsten zu sagen, aber ich muß mich da auch nicht beschweren, denn ich bin ein riesen Fan von dem, was die immer anschleppen! Und Entscheidungen fällen wir schon so, dass sie alen gefallen – aber ich repräsentier sie dann halt nach außen...

Zombie: Du bist aber trotzdem so was wie der Bandleader – schon allein weil Du das letzte Gründungsmitglied bist…

Leif: Passiert ach irgendwie wenn man der Sänger ist. Da verlassen sich die anderen darauf, daß man eh das Mikro in der Hand hat – also muß man auch für die anderen sprechen! Haha! Hat sic wohl so ergeben – der Bandname war auf meinem Mist gewachsen, ich habe die ganze Arbeit mit dem Label immer am Hut gehabt... Das hat sich so eingespielt!

Zombie: A propos Texte – bei der Promo-CD waren ja leider keine dabei...

Leif: ...damit Du auch die Platte kaufen kannst! Haha! Da sind auch noch zwei Bonuas-Songs drauf!

Zombie: Hatte ich eh vor – und das wusste ich bis gerade gar nicht! Um was geht es denn textlich? Dem Gesang nach zu schließen gibt es einige Sachen, die Dir ziemlich stinken...

Leif: Ja! Auf jeden Fall! Die Grundausrichtung ist sehr negativ, sehr aggressiv! Die Texte sind natürlich dazu da, um den Vibe der Songs zu unterstützen. Es geht um die verschiedensten Dinge. Der Grundtenor ist natürlich sehr angepisst, es ist auch alles reell, da ist überhaupt keine Fiktion drin. Die Texte drehen sich um den Alltag, um Dinge, die wir als schlecht und störend oder erdrückend empfinden wen wir die Augen aufmachen! Das ist das Grundraster – und dann von Song zu Song halt unterschiedlich... Mir fällt es halt leichter über einen bestimmten Song zu reden, als allgemein etwas in eine bestimmte Ecke zu drücken!

Zombie: Also die beiden, die mich am meisten interessieren würden, wären der Opener „Acts Of Rage“ und „Cities Of The Dead“!

Leif: Cool – das sind die beiden, die wir zusammen mit „Soul Poison“ in den Live-Set integriert haben! „Acts Of Rage“ ist so gesehen ein banaler Text – es geht um die Bewältigung von Wut und Aggression. Sowohl musikalisch als auch textlich. Wir haben als Musiker ja die glückliche Situation, dass wir einen Kanal haben, um unseren Frust und unsere Energie los zu werden! Manche Leute haben das nicht – die haben als Hobby rauszugehen und sich zu prügeln oder die Kinder anzuschreien oder – keine Ahnung! Wir haben da eine glücklichere Position, und „Acts Of Rage“ handelt eigentlich von der Bewältigung von negativen Gefühlen.
Und „Cities Of The Dead“ handelt von deiner Stadt, von meiner Stadt – von allen Städten wo wir wohnen, die um uns herum sterben und zerfallen, weil es überhaupt kein Interesse mehr an einem glücklichen und gemeinsamen Miteinander in unserer Gesellschaft mehr gibt! Wir bauen eine Stadt auf, um sie dann wieder zu zerbomben nach ein paar Jahren, nur weil sich jemand in den Kopf gesetzt hat, es muß was kaputt gemacht werden, um es wieder neu aufzubauen! Und diese Sinnlosigkeit des Prozesses – denn es kostet eine Menge Geld, eine Menge Arbeit etwas aufzubauen, und dann zerstört man es doch wieder... Und „Cities Of The Dead“ handelt davon, dass wir alle auf dem Friedhof landen – wir bauen uns unser schönes Grab!
„Soul Poison“ handelt eigentlich nur vom Betäuben der Seele wie der Titel schon sagt! Es geht darum, dass man manche Emotionen im Alltag gar nicht mehr umsetzen kann und gar nicht mehr damit arbeiten kann – wir nehmen sie und verschleppen sie von Tag zu Tag, bis wir irgendwann explodieren! Wir ballern uns mit Alkohol und Drogen zu, um irgendwie weg zu kommen, anstatt an unserer Seele zu feilen, bis sie wieder stimmt! Das Leben wird immer schneller, und man hat immer weniger Ruhe und Zeit für sich selber. Und darunter leidet man halt wenn man sich nicht damit auseinander setzt. Und „Soul Poison“ ist eine Art Liebesgedicht an das verlorene Ich!

Zombie: Ok! Und wie seht ihr rückwirkend den Wacken-Auftritt ? Könntet Ihr euch vorstellen, wenn „Impact“ drei oder vier Monate früher erschienen wäre, Ihr einen besseren Platz im Billing gehabt hättet?

Leif: Nein, das war klar! Dadurch, dass sehr viele große Bands da gespielt haben. Und wir wollten sehr gerne ein Open-Air spielen – und dafür war die Position ganz cool, trotz der frühen Uhrzeit! Da waren einige tausend Leute, und das war mehr als bei manchen Bands, die später gespielt haben! Hat uns sehr gut gefallen, das zu sehen, weil scheinbar Interesse da war! Und wir haben in Wacken zum aller ersten Mal diese drei Songs live gespielt, was sehr riskant war, aber funktioniert hat! Und das war eine gute Plattform, um die Platte anzukündigen, die drei Wochen später dann rausgekommen ist. Wir haben 1998 schon mal dort gespielt, und es hat uns auch dieses Mal sehr gut gefallen, und vielleicht spielen wir ja mal wieder da – in einer besseren Position! Wir waren auf alle Fälle sehr glücklich mit diesem Auftritt! Obwohl es anstrengend war, um elf Uhr morgens das Aggressionspotential heraus zu kitzeln... Hahaha! Da trinkt man doch lieber Kaffee und kuckt blöd durch die Gegend als sich auf die Bühne zu stellen...

Zombie: Und wie seid Ihr darauf gekommen, doch immerhin drei Songs von der neuen Platte zu spielen? Die meisten Bands gehen da ja eher auf Nummer sicher und spielen vielleicht einen Song...

Leif: Wir haben uns halt gedacht, dadurch das Wacken so ein internationales Festival geworden ist, wäre das eine gute Möglichkeit um auf die Platte aufmerksam zu machen. Und die Songs auf „Impact“ sind sehr sehr gut für eine Live-Umsetzung – dafür wurden sie ja auch konzipiert, dass man sie so viel wie möglich live spielen kann und damit auch einen guten Eindruck hinterlässt! Deswegen haben wir sie gespielt, und das ist auch sehr gut verlaufen... Und es haben uns Leute geschrieben per Email oder in Interviews gemeint:“Boah, super erster Eindruck!“ – und das ist ein gutes Zeichen denke ich! Ich wüsste nichts von negativen Reaktionen – was ich in der Presse über den Gig gelesen habe war alles sehr gut. Und ich denke, wir können sicher nicht jeden überzeugen, denn die Musik ist sehr extrem – wen da jemand mehr auf traditionellen, melodischen Metal steht oder gar nicht auf Metal, ist das sicher nicht unser Zielpublikum! Aber die Leute, die auf Thrash oder Death Metal stehen haben schon sehr positiv reagiert...

Zombie: Wo ich immer noch nicht richtig schlau draus geworden bin, ist das Cover – kannst Du uns dazu noch was sagen?

Leif: Ich weiß nicht, ob man aus dem Cover schlau werden muß... Haha! Wir fanden es ist eine sehr schöne, stimmungsvolle Umsetzung vom Titel und unserer Musik. Wir haben uns bei fünf, sechs Künstlern um Konzepte bemüht, und das war mit Abstand das beste – zumal es eine sehr schöne Gesamtidee hat! Das wirst Du wahrscheinlich erst verstehen, wenn Du die fertige CD siehst. Das zieht sich ja durch das komplette Layout, und es ist im Prinzip nur eine sehr stimmungsvolle Verpackung, die uns sehr gut gefallen hat. Effektiv, weil es sehr direkt ist, schöne Umsetzung von dem Titel „Impact“ – und hoffentlich auch etwas, was man von verschiedenen Perspektiven sehen kann... Es könnte durchaus auch der Kampf um das eigen Ich sein, den wir auch textlich ein paar Mal ansprechen. Und du siehst ja die selbe Person in sich reinrennen ...

Zombie: Alles klar! Und zum Abschluß noch: wisst Ihr schon, wo Euer Platz bei den Weihnachtsfestivals ist?

Leif: So weit ich das verstanden habe, ist unsere Position ganz cool – so weit ich weiß Misery Index, Graveworm, Dew-Scented, Amon Amarth, Nile, Destruction, Deicide. Was ein cooles Package ist, weil alle starke Livebands sind – mit fast allen haben wir ja schon live gespielt oder kennen sie – und ich hoffe das wird auch eine gute zwischenmenschliche Kombination auf der Tour. Ich denke da werden viele Leuten kommen, und wir versprechen uns von der Tour eine Menge gutes Publikum... Wir haben ja auch einen recht guten Platz erwischt – zu früh ist bei der Menge Bands schlecht, und zu spät ist auch schlecht.
Wir spielen ja vorher noch eine Tour außerhalb Deutschlands mit Nile und Misery Index, wir schauen das wir bis dahin noch einige Shows in Deutschland machen, Niederlande, in den USA wohl noch was im November, und dann hoffe ich, dass wir nächstes Jahr im Januar / Februar / März noch eine Tour hinterher legen...
Zombie: Und dann geht`s irgendwann an die neue Platte!?

Leif: Sobald Ideen kommen – wir haben es nicht zu eilig! Auf der anderen Seite wollen wir auch nicht zu sehr trödeln! Sobald Ideen kommen, tritt man sich schon gegenseitig innerhalb der Band in den Arsch! Mich würde es nicht überraschen, wenn wir genau wie jetzt mit „Impact“ direkt nach dem Tourende – das war im November letztes Jahr, da haben wir extra keine Shows mehr gespielt – die Songs schreiben und dann aufnehmen. Das ging alles recht fix. Und so könnte das nächstes Jahr auch werden – also mich würde es nicht wundern, wenn wir nächstes Jahr schon wieder ins Studio gehen würden... Aber momentan steht noch nichts!

Zombie: Dann lassen wir das mal als Schlusswort so stehen...

Leif: Danke für das Interview!

Zombie: Ich habe zu danken! Wünsch Euch noch was danke! Tschüß!

Leif: Danke und schönen Abend noch! Tschüß!

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