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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit DARK MOOR

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Veröffentlicht am Sonntag 14 Dezember 2003 14:25:14 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifGitarrist und Bandboss Enrik über die Hintergründe des Splits, den neuen Sänger und die Schwierigkeit in Deutschland zu spielen...



Das neue, selbstbetitelte Album gab Anlass zum Interview – schließlich stand die Zukunft von Dark Moor auf wackeligen Beinen, nachdem mit Elisa, Albert und Jorge ein Großteil der Band ausgestiegen war. „Der Split hatte hauptsächlich musikalische Gründe.“ erklärt Gitarrist Enrik, der neben Basser Anan als Dark Moor am Leben hielt. „Sie wollten einen anderen Weg als ich und Anan gehen. Wir sprachen im Juli 2002 darüber, und beschlossen zusammen zu bleiben, aber als wir im Februar 2003 den anderen unsere Arbeit vorstellten, sahen wir das es unterschiedliche Interpretationen unserer Vereinbarung gab. In diesem Moment dachten wir alle, daß es besser ist getrennte Wege zu gehen.“
Vor allem der Weggang von Sängerin Elisa dürfte schwer gewogen haben – nach „The Gates Of Oblivion“ hatte Enrik erklärt, man hätte Elisa als Sängerin genommen, weil sie stimmlich variabler ist als es ein Mann sein könnte. Inzwischen hat man aber statt einer Nachfolgerin mit Sänger Alfred doch einem Mann das Mikrofon übergeben. „Wir machten eine Audition, Alfred kam und als wir ihn singen hörten, wussten wir, daß er der nächste Sänger der Band sein würde. Durch die Zusammenarbeit mit Beatriz Albert und ihrem Sopran haben wir mehr Möglichkeiten, als wir es mit Elisa hatten. Alfred kann auch sehr tief singen – er hat ein breites Spektrum...“ so Enrik weiter. Auf die Tatsache angesprochen, daß den Hörer auf „Dark Moor“ gelegentlich das Gefühl beschleicht, man hätte mit Hilfe der weiblichen Vocals ein bißchen getrickst, weicht Enrik aus:“Naja, Alfred singt fast das ganze Album und die Background Vocals. Lediglich die Sopran-Solo-Parts und manche Chöre wurden von Gastsängern übernommen. Beatriz, unsere Sopranstimme gibt unserer Musik mehr Facetten, da sie ganz anders singt als Alfred.“. Was auch live nach Enrik`s Ansicht keine Probleme mit sich bringen sollte, da das Material „eher für Liveauftritte als für`s Album geschrieben wurde. Also sehe ich da kein Problem.“
Auffallend am neuen Album ist auch, das die symphonischen Parts in den Songs einen deutlich größeren Raum einnehmen (lässt man mal „Between Light And Darkness“ als nicht reguläres Album außer Acht). Das war laut Enrik auch so beabsichtigt:“Stimmt, das ist der Weg den Anan und ich gewählt haben. Ich denke, daß Dark Moor mit diesem Album seinen eigenen Sound gefunden hat, weshalb wir auch das Album so nannten – Dark Moor! Ich denke die Band ist mehr Dark Moor denn je zuvor!“. Deshalb sollte man sich auch an den Sound gewöhnen, denn Dark Moor wollen diesen Stil beibehalten. „Wir werden den eingeschlagenen Weg weitergehen. Aggressiver und düsterer, aber weniger Power Metal. Die symphonischen und klassischen Parts werden eher noch mehr hervorgehoben.“
Nachdem ich Enrik im letzten Interview gefragt hatte, in welche Richtung es nach dem dritten Album „The Gates Of Oblivion“ nach der Regel „make it or break it“ gehen würde, meinte „mal sehen“. Von „break it“ kann man ja trotz der massiven Line-Up-Änderungen nicht sprechen, aber ob man den Durchbruch geschafft hat, ist sich Enrik nicht so sicher:“Keine Ahnung, aber ich hoffe es zumindest hahaha! Ich denke die Fans wissen die Antwort. Für mich ist das beste Album von Dark Moor, aber ich weiß nicht, was die Leute darüber denken. Ich hoffe sie akzeptieren unsere Arbeit und unsere Musik jetzt!“.
Probleme sieht Enrik allerdings, was Live-Aktivitäten in Deutschland betrifft:“Es gibt einen Haufen großartiger Bands in Deutschland, von da her ist es sehr schwierig bei euch zu spielen! Letztes Jahr standen wir kurz davor, mit Iron Savior zu touren, aber unser Manager schloß den Deal leider nicht ab! Ich hoffe, daß wir bald in Deutschland spielen können, auch wenn es hart ist! Als wenn das hier irgendein Promoter liest: Dark Moor wollen in Deutschland spielen!!!! Hahaha!“
Bleibt zu hoffen, das man Dark Moor tatsächlich bald mal auf den heimischen Bühnen begrüßen kann...

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