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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit COMPLEX 7 --Mai 04—

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Veröffentlicht am Donnerstag 27 Mai 2004 15:24:18 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifBassist Björn über die Tatsache, warum man keinen Deal bekommt und warum nicht immer alles den Ursprung hat mach dem es klingt…




Zombie: Eurer Musik nach zu urteilen ist Complex 7 nicht Eure erste Band. Wie lange macht Ihr schon Musik und wie sind Complex 7 entstanden?


Björn: Arne (g), Guido (dr) und ich spielen seit 1990 zusammen, damals unter dem Banner Demimonde. Diese Band hat 1997 eine kurze Auszeit genossen und Anfang 1999 kam Norbert (voc) dazu.


Zombie: Welchen musikalischen Background habt Ihr? Die Gitarre klingt teilweise fast nach Bay Area-Thrash, während die Bassparts oft beinahe funkig-jazzig klingen und Euer Sänger des öfteren nach klassischem Metal klingt...


Björn: Witzig, unser „Bay-Area-Thrash“ Gitarrist Arne kommt ursprünglich aus dem Hardrockbereich und hat heute die ganze Palette von Jazz bis Thrash und fürchterlich frickeliges Zeug drauf, ich als Basser stehe quasi überhaupt nicht auf Funk, komme aus dem eher aus dem Bay Area – Bereich und stehe total auf solche Sachen wie Watchtower und unser Sänger Norbert nennt seine Faves Sanctuary/Nevermore und ansonsten voll die Bay Area – Schiene.


Zombie: Hattet Ihr schon einmal die Idee, die Band um einen Keyboarder und / oder einen zweiten Gitarristen zu erweitern, um Euren Sound noch variabler gestalten zu können?


Björn: Unser Norbert hatte bei seinem Einstieg mal diese indiskutable Idee mit einem Keyboarder. Das haben wir ihm aber schnell wieder abgewöhnt, weil wir uns als Instrumentalisten in dieser Zusammensetzung sehr wohl fühlen. Bei Demimonde hatten wir einen zweiten Gitarristen. Hast Du irgendwelche Soundlöcher gefunden?


Zombie: Ganz und gar nicht, kam mir nur so in den Sinn… Eure erste CD ist gerade mal nach einem Jahr entstanden und dauerte 66 Minuten, „Process“ ist 20 Minuten kürzer und hat zwei Jahre gebraucht – arbeitet Ihr intensiver an den Songs oder worin liegt der Grund?


Björn: Na ja. „Water“ hatte eine Vorlaufzeit von insgesamt 4 Jahren, wenn man die Anfänge des Songwritings bis zur Veröffentlichung zusammenrechnet. Trotzdem haben wir uns bei „Process“ wesentlich mehr Mühe mit den Arrangements gegeben. Es gab auf jeden Fall keine Pause im Songwriting, es sollte nur gut genug sein. Außerdem sind wir zu der Auffassung gelangt, das Veröffentlichung dieser Art von Musik wesentlich prägnanter sein müssen, um die Hörer nicht zu überfordern und Langeweile aufkommen zu lassen.


Zombie: Wie funktioniert das Songwriting bei Complex 7?


Björn: Wahrscheinlich wie bei den meisten anderen Bands auch. Arne oder ich kommen mit Ideen an, arbeiten sie zusammen aus und proben das Ganze mit der Band ein. Schließlich kommen die Vocals oben drauf. Oder Norbert kommt mit Vocal-Lines, Arne schreibt eine Gitarre dazu und wir arbeiten den Rest mit der Band aus. Es ist jedes Mal ein stetiger Prozess (remember: „Process“) in dem ein Song sich immer wieder verändert und eigentlich nie fertig wird, bis wir ihn aufnehmen. Erst dann ist er festgenagelt.


Zombie: Schon mit Eurer ersten CD habt Ihr sehr gute Kritiken eingefahren, und aufgrund der Qualität von „Process“ dürfte es diesmal nicht anders aussehen. Gibt`s schon Kontakte zu irgendwelchen Labels?


Björn: Kontakte schon, aber es traut sich kein Label, uns unter Vertrag zu nehmen. Allerdings habe ich vor kurzem einen weltweiten Vertriebsvertrag unterschrieben, der „Process“ ab Sommer in die Plattenläden dieser Welt katapultieren sollte.


Zombie: Das Artwork hat mich gleich an den Begriff „Licht im Dunkeln“ bzw. „Licht am Ende des Tunnels“ erinnert, die Texte gehen ebenfalls in diese Richtung – steckt dahinter und damit im Zusammenhang mit dem Plattentitel eine Art Konzept?


Björn: Definitiv: Nein. Wir haben zwar alle eine bestimmte Einstellung zu den Dingen, die in dieser Welt passieren, aber ein Konzept steckt nicht dahinter. Die Songs sind einzeln entstanden und von Norbert und mir getextet worden. Das Cover haben wir ausgewählt, weil es eigentlich überhaupt keine bestimmte Botschaft hat.


Markus: Ich danke für das Beantworten der Fragen!


Björn: ich danke für die Fragen und die Möglichkeit dieses Interview zu geben. Tschau!

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