Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 2
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit Biff Byford von SAXON am 13.04.2007

Veröffentlicht am Donnerstag 17 Mai 2007 12:56:36 von madrebel
phpnuke.gif
Ein Interview mit Biff Byford von SAXON war schon eine tolle Sache. Für mich war es eine große Ehre einer lebenden Legende einige Fragen stellen zu dürfen.
  •  
Redtotem:
  • Das neue Album „The Inner Sanctum“ ein sehr gutes Heavy Metal Album geworden. Bist du zufrieden mit dem Ergebnis?
Biff Byford:
  • Ja, wir sind alle zufrieden. Es ist eine gute Mixtur aus unseren verschiedenen Rock’n’Roll Seiten. Jeder von uns mag es.
 Redtotem:
  • SAXON ist eine der wenigen Bands aus der NWoBHM Ära die heute noch regelmäßig gute Alben veröffentlichen. Ist es schwer das zu tun?
Biff Byford:
  • Nun, es ist unser Job das zu tun. Es ist natürlich immer schwer gute Alben zu schreiben. Wenn du hart arbeitest, dann machst du auch ein gutes Album, tust du es nicht, dann wird das Album auch nichts.
Redtotem:
  • Im letzten Jahr wart ihr auf Tour und hattet auch sonst sehr viel zu tun. Wie habt ihr es geschafft dabei noch das neue Album aufzunehmen?
Biff Byford:
  • Wir schrieben die neuen Songs teils auf Tour und teilweise in verschiedenen Studios die wir während unserer Europatournee mieteten. Es war immer abwechselnd – auftreten, Songs schreiben, aufnehmen, dann wieder auftreten und so weiter.
Redtotem:
  • Deine Stimme klingt auf „The Inner Sanctum“ teilweise sehr rau und härter als auf älteren Alben, wie kommt das?
Biff Byford:
  • Ich denke ich bin fähig meine Stimme von der einen zur anderen Stimmlage zu ändern. Aber auch die Band hat sich in den ganzen Jahren verändert und somit auch meine Art zu singen. Einige Songs wie zum Beispiel „Red Star Falling“ sind so wie immer, andere wiederum völlig anders. Ich benutze meine Stimme wie ein Instrument.
Redtotem:
  • Wie ist es dazu gekommen, dass Nigel Glockler wieder an den Drums sitzt?
Biff Byford:
  • Nigel kam vorbei, als wir einen drauf machten. Ich glaube er wollte wieder zurück zu SAXON. Es war eigentlich fast klar, als Jörg Michael die Band verlies, dass Nigel zurück kommen würde.
Redtotem:
  • Auf dem neuen Album ist ein Song namens „I Have To Rock“. In diesem Song geht es um Rock’n’Roll. SAXON haben schon öfters Titel mit diesem Inhalt aufgenommen. Ist es wichtig für dich und SAXON, immer wieder die Botschaft zu verkünden das Rock zum Leben dazu gehört?
Biff Byford:
  • Ich glaube als ich diesen Song schrieb, schrieb ich auch gerade an meinem Buch. Textlich geht es in dem Song darüber wie ich mich fühle. Ich denke „I Have To Rock“ ist ein guter Song, eine Hymne an Bands wie wir eine sind.
Redtotem:
  • Was glaubst du, warum der Erfolg von SAXON über all die Jahre anhält?
Biff Byford:
  • Das ist schwer zu sagen. Ich glaube es ist eine Kombination von allem. Viele junge Rock Fans können etwas mit unserer Musik anfangen und das zieht sie zu den Konzerten. Außerdem klingt keines unserer Alben alt und verbraucht. Jedes hat etwas besonderes und klingt unverkennbar nach SAXON. Ich denke es ist auch teilweise Mundpropaganda. Einer erzählt dem nächsten etwas über unser neues Album oder eine Show die er von uns gesehen hat und so setzt sich das fort.
Redtotem:
  • SAXON haben sehr viele Konzerte absolviert in den ganzen Jahren. Ist es heute einfacher auf die Bühne zu gehen?
Biff Byford:
  • Es ist schwer zu sagen. Wir spielen wirklich schon sehr lange zusammen und es heute wie auch früher sehr harte Arbeit. Wir mögen es hart zu arbeiten und es ist das Größte vor einem Publikum aufzutreten. Es ist heute nicht viel einfacher als früher. Ich bin nicht mehr ganz so nervös als früher. Ich denke auch du musst das Publikum mögen um das zu tun was wir tun. Dieses mal haben wir auch ein tolles Package mit MASTERPLAN und HELLFUELED und dann war auch noch ROSE TATTOO dabei.
 Redtotem:
  • War es eure Idee mit MASTERPLAN und HELLFUELED auf Tour zu gehen?
Biff Byford:
  • Ja. Wir suchten eine Band die ein Album draußen hatte und MASTERPLAN haben zudem auch noch einen neuen Sänger. Das war eine Herausvorderung. Die Tour ist ausverkauft und so kann der neue Mann sich auch vor vielen Fans beweisen. HELLFUELED sind erst seit einem Tag dabei, vorher hatten wir ROSE TATTOO mit auf Tour. Ich bekam mit, das HELLFUELED in Skandinavien recht bekannt sind. Mir gefällt das recht gut was die Band spielt und deshalb wollten wir HELLFUELED  mit dieser Tour die Chance geben vor einer großen  Menge Leute zu spielen.
Redtotem:
  • Wenn man so viele Songs hat und darunter auch jede Menge Klassiker, ist es da schwer eine Songauswahl für die Tour zu treffen?
Biff Byford:
  • Ich finde es ist immer schwer Songs für eine Tour auszusuchen. Besonders hier in Deutschland. Wir haben eigentlich immer jede Tour auch in Deutschland gespielt und somit fast jeden SAXON Song schon live gespielt. Für diese Tour wollten wir es interessant machen und nicht zu viele von den ganz alten Songs spielen. Diesmal haben wir Songs von den Alben „Metalhead“ und „Dogs Of War“ herausgesucht, denn von diesen Alben haben wir in den letzten Jahren nie etwas gespielt. Wir werden sieben neue Songs spielen, aber natürlich auch alten Kram.
Redtotem:
  • Denkst du darüber nach was die Fans hören wollen, wenn die Setlist zusammen gestellt wird, oder nicht?
Biff Byford:
  • Ich denke wir wissen was die Fans hören wollen, es ist nur so viel das wir es nicht in eine Show packen können. Auch für das neue Album hatten wir fantastische Reaktionen auf unserer Website. Deutschland war und ist immer etwas besonderes für SAXON. Deutschland ist auch etwas besonderes für den Heavy Metal. Für mich ist Deutschland das wichtigste Land in Europa was Rock Musik angeht. Deutschland macht es den anderen Ländern vor. In meinem Buch habe ich auch etwas über Deutschland geschrieben. Ich glaube SAXON gäbe es heute nicht mehr ohne die deutschen Fans. Sie haben uns immer unterstützt, auch wenn wir nicht erfolgreich waren. Wir revanchieren uns dafür, indem wir so oft es geht in Deutschland auftreten.
Redtotem:
  • Gibt es Songs die ihr nur in Deutschland spielt?
Biff Byford:
  • Nein, eher gibt es Songs die wir nicht in Deutschland spielen. „Never Surrender“ haben wir sehr selten gespielt, denn das war nur in England ein Hit. Der kommt auch dort eher bei den Fans an wie hier. So ist es auch umgekehrt, es gibt Songs die wir in Deutschland spielen und nicht in England. Ich persönlich aber finde, dass den deutschen Fans die besten SAXON Songs auch am besten gefallen.
Redtotem:
  • Woher kommt der Name Biff?
Biff Byford:
  • Das ist ein Spitzname den ich schon in meiner Schulzeit hatte. Mein Bruder wurde auch Biff genannt.
Redtotem:
  • Nach so vielen Alben, gibt es ein Album das du am meisten magst?
Biff Byford:
  •  „The Inner Sanctum“, doch wenn ich das öfters gehört haben reiht sich es ein. Ich mag glaube ich alle unsere Alben.
Redtotem:
  • Die Europa Tour wird in einigen Wochen beendet sein. Was habt ihr dann vor?
Biff Byford:
  • Wir werden danach noch auf einigen Festivals auftreten, zum Beispiel in Wacken. Im September wollen wir dann noch einige Hallen Shows spielen. Wahrscheinlich auch noch einmal Deutschland, dann noch Japan, Australien und Süd Amerika. Im Oktober werden wir dann durch  die USA touren.
Redtotem:
  • Was tust du, wenn du nicht mit SAXON unterwegs bist?
Biff Byford:
  • Die meiste Zeit verbringe ich mit meiner Familie und spiele Fußball. Mein Sohn spielt auch Fußball und hat in letzter Zeit meistens gewonnen. Er spielt bei Manchester United.
Redtotem:
  • Wenn du die besten Musiker deiner Wahl für eine Metal Band wählen könntest, wen würdest du nehmen, dich  als Sänger eingeschlossen?
Biff Byford:
  • Ich glaube nicht, dass ich mich selbst nehmen würde. Diese Frage ist schwer, können es auch Tote Musiker sein? Redtotem: Ja. Biff Byford: Okay, Jimi Hendrix an der Gitarre, Dimebag Darrel auch Gitarre, John Bonham an den Drums, Phil Lynott Bass, Ronnie James Dio für die melodischen Sachen und Bon Scott für die dreckig klingenden Rock Songs. Klingt sehr unrealistisch, ich weiß, hahaha.
MasterOfPuppets:
  • Du hast ein Buch erwähnt, was ist das für ein Buch?
Biff Byford:
  • Das ist eine Biographie und wird am 18. April in England veröffentlicht. Es wird dann auch eine deutsche Ausgabe davon geben. Es wird gerade an der deutschen und französischen Überarbeitung gearbeitet.
MasterOfPuppets:
  • Du bist auch im Fernsehen präsent?
Biff Byford:
  • Ja, ich spiele in einer Art Dokumentation mit, Das Ganze läuft in England und in Irland. Es ist nicht die Wahrheit was da gezeigt wird, aber es hat wirklich Spaß gemacht.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!