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Zur Meinung von Amazon

Interview: Interview mit AMARAN -- März 04--

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Veröffentlicht am Dienstag 16 März 2004 08:21:39 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifGitarrist,Gründungsmitglied und Hauptsongwriter Kari Kainulainen über die Anfänge und das neue Album „Pristine In Bondage“…





Nachdem mit dem Zweitwerk „Pristine In Bondage“ endlich mal wieder eine Scheibe auf dem Markt ist, die nicht „nur“ gut, sondern auch mal was halbwegs neues ist, hatte ich ein paar Fragen für Kari. Here we go…


Zombie: Kannst Du uns mal bitte ein bisschen was über die Anfänge von Amaran erzählen?


Kari: Angefangen hat alles 2000, als ich und Ronnie (Bergerstahl, Gitarre) ein paar Ideen ausprobiert haben. Die machten einen richtig guten Eindruck, und so beschlossen wir, dass wir daraus eine Band machen sollten. Also suchten wir den Rest zusammen. Komplett war das Line-Up im Februar 2001, aber da arbeiteten wir schon am ersten Demo – mit einem Drumcomputer. Und da wir schon so viel Arbeit in diesen Drumcomputer investiert hatten, beschlossen wir, ihn für dieses Demo zu benutzen. Aber zum Glück kam das Demo sehr gut an, und so landeten wir bei Listenable…


Zombie: Wie seid Ihr dazu gekommen, eine Frauenstimme zu benutzen bei dieser eher am klassischen Metal orientierten Musik?


Kari: Ich hatte diese Idee schon lange bevor wir auch nur mit Amaran anfingen, also habe ich Ronnie irgendwie davon überzeugen können, dass wir es auf diese Art probieren sollten.


Zombie: Während nahezu jede Band mit Frauenstimme jede Menge Keyboards benutzt, spielt Ihr puren Metal ohne jedes Keyboard – finde ich cool! Warum habt Ihr euch dafür entschieden?


Kari: Naja, wir haben es ganz am Anfang mit einem Keyboarder versucht, aber irgendwie hat das nicht zu unserer Musik gepasst. Ich glaube es wäre auch musikalisch gesehen Blödsinn gewesen, jede Menge Gitarren-Harmonien zu benutzen und die dann mit einem Keyboard zuzukleistern! Ich denke, es war die richtige Entscheidung, die Keyboards wieder zu streichen.Es gab auf unserem Demo ein paar Keyboards, und ich kann auch nicht sagen, was wir in Zukunft machen werden – aber das werden wir sehen…


Zombie: Ich vermute mal, Johanna hat das Singen bei einem Gesangslehrer gelernt – oder täusche ich mich da? Was mir an eurem Stil aber so gefällt ist, dass Johanna im Vergleich zu Nightwish`s Tarja beispielsweise viel natürlicher singt. Gab es auch schon mal die Überlegung, ebenfalls so einen theatralischen Gesang zu verwenden?


Kari: Ja, Du hast recht! Aber ich würde sagen das ist eine natürliche Entwicklung. Wir haben verschiedene Arten zu singen probiert, aber diese gefiel uns am besten. Und ich muß auch sagen ich bin nicht gerade ein Fan dieser Falsetto-Gesangs…


Zombie: Welche Bands haben euch beeinflusst? Man hört ja jede Menge klassischen Metal heraus, aber gelegentlich auch mal ein paar Thrash-Riffs….


Kari: Wenn ich sagen würde, wir wurden von dieser oder jener Band beeinflusst, wäre das gelogen. Die Inspiration kommt aus allen möglichen Formen von guter Musik – unabhängig vom Genre! Aber ich denke alles, was ich bisher musikalisch gemacht habe, hat mich auf irgendeine Art beeinflusst… Und ich habe schon alle mögliche Metal-Spielarten gespielt – von Death Metal bis hin zu klassischem Metal, aber auch das ist nicht alles, denn ich habe auch schon Sachen gemacht, die mit Metal nichts zu tun hatten…


Zombie: Wie schaut`s mit dem Songwriting aus – sind alle Bandmitglieder gleichberechtigt, oder sagen Du und Ronnie, wo es lang geht?


Kari: Klar sind wir alle gleichberechtigt – was aber nicht heißt, dass wir alle die Musik schreiben. Am Anfang schrieben Ronnie und ich drei Songs, und das waren die einzigen, die auf „A World Depraved“ in Zusammenarbeit entstanden, den Rest habe ich geschrieben. Auf „Pristine In Bondage“ habe ich die ganze Musik geschrieben. Keine Ahnung warum die anderen sich nicht beteiligt haben, ich denke einfach ich bin der Produktivste…hahaha!


Zombie: Um was geht`s in den Texten – und wer schreibt die?


Kari: Auf „A World Depraved“ haben Johanna und ich je etwa 50 Prozent geschrieben, auf „Pristine In Bondage“ steht es etwa 85% zu 15% zu Gunsten von Johanna! Haha!


Zombie: Kann man euch auch mal auf deutschen Bühnen bewundern?


Kari: Ich hoffe es!!! Wenn alles klappt, werden wir im Herbst nach Deutschland kommen, aber da muß im Vorfeld natürlich jede Menge geklärt werden… Aber ich hoffe wir können in Zukunft jede Menge touren!


Zombie: Dann bedanke ich mich zum Abschluß für das Beantworten der Fragen und wünsche Euch noch viel Erfolg!


Kari: Kein Problem – vielen Dank für das Interview! Ich hoffe Euch alle bald in Deutschland zu treffen! Alles Gute!


Also werft mal einen Blick und ein Öhrchen auf www.amaran.net, denn da gibt`s ein paar Soundsamples und einen Video – wäre schade diese Band zu verpassen!

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