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Konzert Review: In Slumber, Exotoxin... im Zeughaus Passau

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Veröffentlicht am Sonntag 14 November 2004 18:23:11 von endless_pain
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Die Nacht des Michael Myers war angebrochen, und in Passau stand wieder mal ein kleines Underground Konzert an. Und da am Tag darauf ein Feiertag auf dem Programm stand, machten wir uns auf ins Zeughaus, um wieder einmal Musik und Bier zu genießen.
 
 
 
Den Anfang machten die Stuttgarter Thrasher NUCLEAR WARFARE. Nun ja, was soll ich sagen. Die Band versuchte ihr Bestes und war sehr engagiert. Leider sprang der Funke nie aufs Publikum über und somit mühte man sich vergebens ab. Musikalisch gesehen war es auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei. Vielleicht sollten die Fünf noch eine Weile im Proberaum verbringen, bevor sie sich wieder vor Publikum stellen.
 
Nach einer kurzen Umbaupause ertönte dann das bekannte Intro aus Orffs Carmina Burana, und somit war Zeit für SEASONS IN BLACK. Und ich wurde dieses Mal ein weiteres Mal überrascht. Mit dem neuen LineUp wird die Band vom Auftritt zu Auftritt besser. Ihr Gemisch aus Death, Black und Dark Metal kam beim Publikum wieder einmal gut an. So war es kein Wunder, dass sich der Platz vor der Bühne jetzt dann doch zusehends füllte. Wenn SEASONS IN BLACK sich weiterhin so entwickeln, ist es nur eine Frage der Zeit bis sie einen Plattendeal unterschreiben können. Vielleicht ist ja nur noch die im Winter erscheinende CD “Deadtime Stories“ ausschlaggebend. Daumen hoch für einen sehr guten Auftritt.
 
Was aber danach kam, war DER Hammer. Die “Band“ EXOTOXIN war angesagt. Ich wusste zwar, dass es sich bei EXOTOXIN um ein Ein Mann Projekt handelt, war aber dann doch überrascht, dass Mr.Exotoxin auch bei Auftritten alleine agiert. Was er dann aber auf der Bühne abzog war nur noch gigantisch. Unterstützt von einem Drumcomputer folgte ein Thrash-Kracher nach dem anderen. Ihm beim Bedienen seiner Gitarre zuzusehen ist ein echtes Vergnügen. Neben den energiegeladenen Songs sorgten auch die Ansagen für mächtig Laune und ich staunte nicht schlecht, als er mitten unter dem Auftritt mal kurz zur Theke lief um sich ein Bier zu holen. Alles in allem war dieser Auftritt das Highlight des Abends, und nicht nur ich war von seinem Gitarren-Spiel sehr beeindruckt. So manche “richtige“ Band könnte sich hier eine Scheibe abschneiden.
 
Als letzte Band des Abends enterten dann IN SLUMBER aus Linz. Nach dem Auftritt von EXOTOXIN hatten sie es zwar nicht leicht, aber da sie doch einen anderen Musikstil präsentierten, konnten auch sie das Publikum begeistern. Von Anfang an wurde sowohl auf, als auch vor der Bühne kräftig gebangt.  Der groovige Death Metal mit melodischem Einschlag wurde bei einigen Songs noch von 2 Akustik Gitarren unterstützt, was dem Ganzen einen ganz besonderen Touch gab. Leider war die Spielzeit auch beim Headliner begrenzt, und somit war schon kurz nach Mitternacht Schluss.
 
Wie so oft stellte ich mir aber wieder mal die Frage, wo die ganzen Leute geblieben sind, die immer schreien, dass in Passau nichts geboten wird. Mit (ich schätze mal) knapp 100 Besuchern war zwar die Veranstaltung für Passauer Verhältnisse gut besucht, jedoch hätten sicher mehr die sechs Euro Eintritt übrig und Zeit gehabt, dieses Konzert zu besuchen. Für diejenigen die dort waren hat es sich jedoch gelohnt. 

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Re: In Slumber, Exotoxin... im Zeughaus Passau
Ich weiß nicht wer dieses Review geschrieben hat, aber der Funke sprang wohl bei keiner Band richtig über was sehr schade ist. Das Publikum in Passau hätte man auch mit Salzsäulen vergleichen können. Sehr schade für die ganzen Bands und vor allem für Reinhold von Exotoxin. Wenn Du schon schreibst das es die absoluten Thrash-Hämmer waren (dem stimme ich nur zu) dann frage ich mich, wieso ich aus Stuttgart die Einzigste war die sich den Arsch abgemosht hat.

In diesem Sinne: Miriam