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CD Review: In Flames - Come Clarity

Veröffentlicht am Donnerstag 16 Februar 2006 19:56:37 von Master_Of_Puppets
Weiterentwicklung ist die Seele jeder Kunst, dies gilt auch für Musik und somit auch für den von uns allen so gern gehörten Heavy Metal. Es gibt nicht vielen Bands, die sich an dieses Prinzip so gebunden fühlen wie die innovativen Schweden von In Flames. Als melodische Death Metal Band gestartet,  bilden sie mittlerweile eine Speerspitze der musikalischen Avantgarde der harten Musik und konnten auf diesem Weg eine sehr große Anhängerschaft für sich gewinnen.
1. Take This Life
2. Leeches
3. Reflect The Storm
4. Dead End
5. Scream
6. Come Clarity
7. Vacuum
8. Pacing Deaths Trail
9. Crawl Through Knives
10. Versus Terminus
11. Our Infinite Struggle
12. Vanishing Light
13. Your Bedtime Story Is Scaring Everyone
 
Nuclear Blast Records
 
Line-Up
Anders Friden - Vocals
Jesper Strömblad - Guitars
Björn Gelotte - Guitars
Peter Iwers - Bass
Daniel Svensson - Drums
 
Zwar sagt nicht jedem Fan der alten Schule die moderne Ausrichtung zu, für die In Flames mittlerweile stehen, dies ist angesichts der musikalischen Klasse welche die Band nach wie vor verkörpert, eigentlich zu vernachlässigen. Was zählt ist die Musik, mit der bewegen sich die Skandinavier auch auf dem neuesten Tonträger mal wieder in einer eigenen Liga.
Von den ersten Tönen des Openers „Take This Life“ an besticht das Album durch eine Ansammlung an Hits, wie man sie selbst bei den vorherigen Alben der Schweden selten gehört hat. Ob nun das dezent an KoRn erinnernde „Leeches“, der ruhige Titelsong, das melodische „Reflect The Storm“ oder das geniale, durch ein herrlichen Chorus gekrönte „Crawling Through Knives“, die ganze CD ist voller Highlights. Hier sind alle positiven Elemente vorhanden, die man als Fan von hartem und modernem Metal erwarten kann.
Besonders erwähnenswert ist auch die Zusammenarbeit mit der Popsängerin Lisa Miskovsky beim Stück „Dead End“. Hierdurch entsteht ein neuer Kontrast zu dem, wie üblich brillanten Gebrüll von Anders Friden, die klare weibliche Stimme klingt keinesfalls deplatziert.
Stilistisch bewegen sich In Flames ebenfalls auf bewährtem Terrain. Die grundsätzliche Grundausrichtung ist bekannt, allerdings erweitern In Flames ihren Sound stets um einige kleine, aber feine Elemente, so dass man nie das Gefühl hat, man kenne das Album schon. Diese konstante Weiterentwicklung macht auch einen, vielleicht sogar den Reiz beim konsumieren der Tonkunst der Schweden aus. Querverweise zu früheren Veröffentlichungen sind aus diesem Grund auch nicht möglich.
Alles in allem liegt hier ein Werk vor, dass an die Klasse der Vorgängerwerke (vor allem „Reroute To Remain“) anknüpft. In Flames ist es gelungen, eine Veröffentlichung vorzulegen, die keinerlei Wünsche offen lässt. Jeder Musikfan hat eine Vorstellung von perfekter Musik, „Come Clarity“ ist sehr nahe an der meinigen, weswegen ich nur jedem Freund moderner harter Musik empfehlen kann, sich schnellstens mit dieser CD zu befassen.

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