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CD Review: In Extremo - Sängerkrieg

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Veröffentlicht am Samstag 21 Juni 2008 18:26:06 von madrebel
In Extremo – Sängerkrieg

1. Sieben Köche
2. Sängerkrieg
3. Neues Glück
4. En Esta Noche
5. Mein Sehnen
6. Flaschenpost
7. Requiem
8. Frei zu sein
9. Zauberspruch
10. In diesem Licht
11. Tanz mit mir
12. An End Has A Start
13. Mein liebster Feind
14. Auf's Leben

Universal/Vertigo

Gesang, Harfe, Zyster: Das Letzte Einhorn
Dudelsack, Harfe, Flöten: Dr. Pymonte
Dudelsack, Schalmeien: Felix Der Biegsame
Dudelsack, Nyckelharpa: Yellow Pfeiffer
Gitarre, Hörner: Van Lange
Bass, Drumscheid: Die Lutter
Schlagzeug, Percussion: Der Morgenstern

Dreizehn Jahre ist es nun her, dass sich eine unbekannte Band namens „In Extremo“ aufmachte, die Welt zu erobern. Nun, acht Alben später können die Jungs auf eine beachtliche Fanschar blicken, die man sich in den vergangenen Jahren durch exzessives touren, den immer wieder energiegeladenen Konzerten und vielen guten Songs erspielt hat.
Sängerkrieg ist das achte Album, wie vorhin schon erwähnt und der Siebener präsentiert sich gereifter, rockiger und  in vielen Belangen auch eingängiger, als dieses vorher der Fall war. Auch wenn das Album „Sieben“ schon ein wenig darauf hinwies, wie sich die Band eventuell zukünftig präsentieren würde.
Nun, man hat auf dem neuen Album das mittelalterliche Element etwas nach hinten gerückt, ohne allerdings seine Identität einzubüßen, denn die bekannten Sackpfeifen und Drehleierklänge sind immer noch recht markant, jedoch nicht so dominierend, wie es auf früheren Scheiben der Fall war.
Nun, und das steht der Band sehr gut zu Gesicht. Ignorante Fans der ersten Stunde werden sich zwar schütteln, aber „In Extremo“ im Jahr 2008 sind nun einmal nicht mehr die Band, die sie anno 1995 mal waren. So hat man eine Platte erschaffen, die mit einer Menge potentieller Hits aufwarten kann.
So kann schon der Opener „7 Köche“ rasch punkten und auch das nachfolgende „Sängerkrieg“, welches man durchaus auch als kleine Kritik an den Castingwahn als auch den Streitereien mit anderen Bands sehen kann., weiß sehr rasch zu gefallen.
„En esta Noche“, welches Jose Andreä von „Mägo de Oz“ unterstützt, ist ein wahres Kleinod. Und der Einbau eines Saltarello lässt den Song rasch wachsen.
Einen definitiven Knaller hat man allerdings mit „Frei zu sein“ am Start. Und so profan manch einer den Text finden mag, soviel wahres steht doch in ihm. Manchmal sind die kleinen Weisheiten, die eigentlichen Weisheiten.
Die ganze Scheibe präsentiert die sieben Extremos frisch wie nie zuvor und dazu wächst die Scheibe bei jedem Durchlauf immer mehr.
Nach den beiden leicht durchwachsenen letzten Alben haben „In Extremo“ einen Schritt nach vorne gewagt, der ihnen sehr gut tut und hoffentlich auch in dieser Form von den Altfans anerkannt wird.
Mit „Sängerkrieg“ ist den Jungs ein echtes Klassealbum gelungen und mit dem Song „Für´s Leben“, hat man jetzt schon wohl eine der coolsten und substanzreichsten Stücke des Jahres geschrieben.
Daumen hoch !!!

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