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Konzert Review: In Extremo, Hugenottenhalle Neu-Isenburg, 19.12.2006

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Veröffentlicht am Montag 15 Januar 2007 22:45:35 von Master_Of_Puppets
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Alle Jahre wieder beehren zahlreiche Folk-Metal Bands in der Adventszeit das Rhein-Main-Gebiet und die restliche Republik mit hervorragenden Konzerten. Wie auch 2005 waren die mittelalterlichen Rocker von In Extremo in der Neu-Isenburger Hugenottenhalle zu bestaunen und verzückten das Publikum mit zahlreichen Evergreens und neueren Stücken.

Doch bereits die ersten Eindrücke ermöglichen einem kritischen Konzertbesucher erste Ansätze zur Kritik. Zum einen ist die Hugenottenhalle mehr als ausverkauft und damit viel zu voll für einen entspannten Abend, zum anderen taugt die Vorband Krieger wie auch der Opener des letzten Jahres Naio Ssaion bestenfalls zu einem müden Gähnen. Deutschrock der langweiligeren Sorte nötigt einige toleranten Besucher bestenfalls zu Höflichkeitsapplaus, der Rest des Publikums wartet derweil an der Theke auf seine Bestellung.

 

Mit In Extremo ändert sich das Bild jedoch komplett. Die Halle steht Kopf. Mit Beginn des Stücks „Spielmann“, das zunächst nur von Sänger Michael Rhein acapella vorgetragen wird, richtet sich jedes Paar Augen auf die Bühne und verfolgt das Geschehen und die von der Bühne ausgehende Energie. Die Band zieht von Beginn an alle möglichen  Register die nötig sind, wenn man ein Publikum für sich begeistern will. Neben den hervorragenden Songs sticht vor allem die absolut perfekte und einmalige Lightshow inklusive Pyros heraus. In diesem Bereich setzen In Extremo einmal mehr Maßstäbe bezüglich absoluter Perfektion. Allerdings begeistert mich musikalisch gerade die erste Hälfte des Sets, mit Ausnahme des wie immer einzigartig genialen „Horizont“ nur bedingt. Bei allem Respekt vor der intellektuellen Klasse eines Stücks wie „Macht und Dummheit“ oder der folkloristischen Güte von „Vänner Och Frände“, der entscheidende Funke springt nur teilweise über. Dies ändert sich erst zur Hälfte des Sets mit einer entfesselnden Version von „Wind“. Von hier an reiht sich ein Höhepunkt an den anderen, wobei vor allem „Hiemali Tempore“, „Raue See“ und „Omnia Sol Temperat“ neben den zu erwartenden Single-Highlights „Vollmond“, „Liam“ und „Küss mich“ zu gefallen wissen. Auch die beiden unveröffentlichten Stücke „Kein Sturm hält uns auf“ und vor allem „Alte Liebe“ fügen sich nahtlos ins bestehende Programm ein und erhöhen die Erwartungen auf die nächste reguläre CD von In Extremo. Nach dem Titelsong des letzten Albums „Mein rasend Herz“ ist zunächst einmal Schluss, allerdings spendiert die Band den hungrigen Anhängern nach einer kurzen Pause noch eine Zugabe, deren Krönung und gleichzeitiger Schlusspunkt das einmalige „Villeman Og Magnhild“ ist.

 

Nach nahezu zwei Stunden hervorragender Livemusik entlässt In Extremo die verschwitzen Fans in die Kälte des Alltags. Auch wenn die Show in Teilen vom Vorjahr bekannt war, begeistert diese Band mich jedes Mal aufs Neue. Auch auf die Gefahr, dass es nächstes Jahr noch voller wird: Diese Band darf man sich nicht entgehen lassen.

 

Setlist In Extremo:

Spielmann

Nur ihr allein

Macht und Dummheit

Vänner Och Frände

Horizont

Wessebronner Gebet

Erdbeermund

Kein Sturm hält uns auf

Wind

Singapur

Spielmannsfluch

Ave Maria

Omnia Sol Temperat

Hiemali Tempore

Küss mich

Alte Liebe

Vollmond

Liam

Raue See

Rasend Herz

 

Poc Vecem

Rotes Haar

Villeman Og Magnhild


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jawohl
Kann dem Autor nur recht geben, live ist diese Band unschlagbar ! Was da an Energie und Spass bei rum kommt ist phänomenal ... live immer gerne wieder !