Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 4
Stimmen: 1


Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: Impellitteri - System X

Veröffentlicht am Freitag 29 November 2002 17:41:39 von maximillian_graves
Impellitteri. Sagte mir nix, deswegen war ich gewaltig gespannt, als ich die CD zum ersten Mal in den Player warf. Ob sich die Hördurchgänge für dieses Review gelohnt haben, lest ihr hier...

Tracklist:

1. Rock N'Roll Heroes
2. Perfect Crime
3. End of the world
4. She's a nighttime lover
5. Slow Kill
6. Why do they do that
7. United we stand
8. Gotta get home
9. What Kind of Sanity
10. Falling in love with a stranger

Line-Up:
Chris Impellitteri - Guitars
Graham Bonnett - Vocals
James Pulli - Bass
Ed Roth - Keyboards
Glen Sobe - Drums

Erschienen 14. Oktober 2002 bei SPV/Steamhammer

Impellitteri. Sagte mir nix, deswegen war ich gewaltig gespannt, als ich die CD zum ersten Mal in den Player warf.

Und leider hat es sich nicht wirklich gelohnt, sich das ganze anzuhören.
Musikalisch ist diese Band top! Die Leute beherrschen ihre Instrumente, daran gibts nix auszusetzen. Die Songs könnten sogar wirklich Spaß machen. Das, was wirklich stört, ist der Gesang von Herrn Bonnett. Zum einen kann ich diesem gepressten und irgendwie verzerrten Gesang persönlich überhaupt nichts abgewinnen, zum anderen versaut das wirklich den größten Teil der Songs, auch wenn es stellenweise den einen oder anderen lichten Moment gibt.
So zum Beispiel bei "End of the world", welches sogar einen recht ordentlichen Mitgröhlrefrain ("Heaven and Hell") hat und insgesamt einer der stärksten und abwechslungsreichsten Songs des ganzen Albums mit interessantem Frickelpart in der Mitte ist. Gut auch "United we stand", welches mit teilweise hardcoremäßigen Vocalparts beim Refrain aufwarten kann. Weiterer Anspieltip: Der Opener "Rock N'Roll Heroes", welcher recht ordentlicher Power Metal ist.

Das meiste allerdings ist Durchschnittsware oder schlimmeres, wie etwa "She's a Nighttime Lover", welcher vom Prinzip her ein ganz ordentlicher "Happy Metal"-Song wäre. Hier stört allerdings der gepresste Gesang ganz massiv. Ebenfalls wirklich gruselig ist "Why do they do that", welches mit dem nervigsten Refrain des ganzen Albums aufwartet, nämlich etwas, das mich zur Verwendung des Begriffs "Gejaule" zwingt.

Alles in allem finden sich Impellitteri zwischen Sacred Steel, Judas Priest und Primal Fear wieder. Wem das gefällt, der möge seinen Spaß damit haben. Musikalisch ist das ganze wirklich nicht schlecht, auch wenn es nicht sonderlich einfallsreich ist. Der Gesang allerdings stört hier wirklich massiv. Mehr als gewöhnungsbedürftig!

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind 1 Kommentare vorhanden, Sie können sich an der laufenden Diskussion beteiligen.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!
witzig
Streckenweise war diese Scheibe wirklich der Hammer, hat mich an die Power von Children of Bodom bei ihren ersten Touren durch Deutschland erinnert. Gibt es von denen mittlerweile was Neues? Schade das die Band über ein Jahrzehnt bis zu so harter Musik gebraucht hat, das Material davor kann echte Metaller weniger überzeugen.