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CD Review: Immortal - Sons of northern darkness

Veröffentlicht am Donnerstag 11 April 2002 20:50:37 von maximillian_graves
Sehnsüchtig wurde dieses Album der Black Metall-Könige aus Bergen in Norwegen erwartet. Doch das Warten hat sich gelohnt...

1. One by one
2. Sons of northern darkness
3. Tyrants
4. Demonium
5. Within the dark mind
6. In my kingdom cold
7. Antarctica
8. Beyond the north waves

Line-Up:

Abbath - Guitars & Vocals
Horgh - Drums
Iscariah - bass

Eschienen 2002 bei Nuclear Blast

"Recorded and mixed in Abyss-Studius, September 2001" und "Produced by Peter Tägtgren" sollten an und für sich Qualitätsmerkmale für sehr hochwertigen und hervorragend klingenden Death Metal sein. Leider scheint sich aber auf diesem Album einmal mehr ein seit einigen Monaten kursierendes Gerücht zu bewahrheiten: Peter Tägtgren scheint sein berühmtes Gehör und damit das Gespür fur guten Sound zu verlieren.

So klingt "Sons of northern darkness" durchaus nach Immortal, was aber vorrangig Abbath's Verdienst sein dürfte, der in bekannter Manier nach Herzenslust und voller Inbrunst schreit, dass selbst Thor und Odin ihn hören können sollten.

Leider wird das Drumherum Abbath's toller Leistung aber nicht gerecht.

Wie von "Damned in black" gewohnt gehen Immortal zwar herrlich aggressiv zu Werke, doch die Feinheiten gehen in einem Soundbrei unter, der nicht wenig an Tägtgrens Hauptprojekt Hypocrisy erinnert.

Zwar lassen Songs wie der Titeltrack, "In my kingdom cold" oder auch "Beyond the north waves" eigentlich nichts vermissen, doch das ändert nichts daran, daß die durchweg hochklassigen Songs allesamt geradezu kaputtgemischt wurden.

Um den grundnegativen Tenor doch wieder etwas zu relativieren: Nach einigen Hördurchgängen hat man sich an das Klangbild gewöhnt und kann dem ganzen aufmerksamer und intensiver zuhören.

Ich habe hier den Digipak vor mir liegen, der in aufwendigem, schönem und liebevoll gestaltetem Karton geliefert wird. Die Hülle ist in vier Richtungen auffaltbar udn bietet neben den Photos der Bandmitglieder alle Songtexte sowie die obligatorischen Linernotes. Für dieses Schmankerl gibts Bonuspunkte von mir.

Die im Rahmen des Releases ebenfalls erschienene Ltd.-Steel-Edition, in welchem die CD in eine Metallplatte eingelassen war, war quasi bereits zum Verkaufsstart ausverkauft und dürfte, so sich denn ein Verkäufer findet, in einigen Jahren Mörderpreise auf den Börsen und Auktionen erzielen.

Fazit: Songwriterisch hochklassiges, leider unzulänglich gemixtes Album einer der besten Black Metal-Bands überhaupt.

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: Immortal - Sons of northern darkness
Na, nu aber mal langsam. Ich war von Anfang an (fast) begeistert von dem Sound. Er ist ultrafies, sehr rauh und dunkel und trotzdem unglaublich transparent. Da hatte ich eher mit der vorherigen diesbezüglich Probleme. Ebenso bei der Dark Funeral, die klingt mir vom Schlagzeug zu klinisch. Ansonsten: Immortal stehen unangetastet an der Spitze !