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Konzert Review: Ill Nino / Spineshank / Chimaira 12.10.2003 Köln Live Music Hall !!!

Veröffentlicht am Dienstag 14 Oktober 2003 00:47:04 von madrebel
phpnuke.gifUnter dem Motto "Roadrunner Roadrage Tour", kam ein Tross aus drei hochkarätigen Bands aus dem Roadrunnerrennstall in die Domstadt am Rhein und ca. 1500 Besucher hatten sichtlich Spass an diesem Abend.




Ill Nino / Spineshank / Chimaira

Kön Live Music Hall / 12.10.2003

Unter dem Motto "Roadrunner Roadrage Tour", kam ein Tross aus drei hochkarätigen Bands aus dem Roadrunnerrennstall in die Domstadt am Rhein und ca. 1500 Besucher hatten sichtlich Spass an diesem Abend.

Den Anfang machten schon früh um 19.45h "Chimaira" aus Cleveland / Ohio. Und die Burschen machten von Anfang an keinerlei Gefangene. Ein gnadenloses Neo-Thrash Geprügel der feinsten Sorte knallte einem um die Ohren. Straight und vollkommen in die Fresse. Das Publikum war begeistert, die Band gab sich richtig Mühe in ihrer halbstündigen Spielzeit den Laden in einen Hexenkessel zu verwandeln. Und das gelang ihnen mühelos. Ohne mit der Wimper zu zucken, schossen die Jungs einen Nackenbrecher nach dem anderen aus den Boxen und der Mob tobte.
Der Fronter spielte mit dem Publikum, teilte wie Moses einst das Rote Meer vor den herannahenden Ägyptern in der Mitte und liess die Meute dann aufeinander los. So einen Höllenpogo habe ich lange nicht mehr gesehen.
Von den Songs blieb mir nur "Cleansation" und "Eyes of a Criminal" in Erinnerung. Ach ja, und "I hate everyone", der von der ganzen Halle lautstark mitgesungen wurde.
Alles in allem ein sauberer Gig, der Lust auf mehr macht.

Nach ca. 20 Minuten folgten dann "Spineshank" und für mich persönlich die Enttäuschung des Abends. Gut, musikalisch fit, haben auch soweit alles richtig gemacht, aber das Material war in etwa so originell wie eine Scheibe Toastbrot. Schade eigentlich, denn Talent haben die Jungs ja. Aber die Umsetzung war einfach miserabel. Nun gut, den Kids gefiel es, was ja eigentlich die Hauptsache ist, aber viele ältere bevorzugten nach einer Weile die frische Luft vor der Halle, die den dort hingeflüchteten weitaus interessanter erschien.
50 Minuten spielten sich der Vierer zwar aggressiv, aber unglaublich langatmig durch den Set, vergassen dabei den Song der "Freddie vs. Jason" Compilation nicht. "Beginning to the End" hiess da der aussagekräftige Titel.
Insgesamt ein unterdurchschnittlicher Gig einer vollkommen überbewerteten Band.

Nun aber war es Zeit für den Headliner. "Ill Nino". Und meine Güte, auch wenn der Stil von denen absolut nicht mein Ding ist, muss ich neidlos zugestehen, dass diese Truppe wirklich verdammt in den Arsch tritt. Das sah die anwesende Fangemeinde genauso und feierte die Jungs aus New Jersey nach allen Regeln der Kunst ab. Die Truppe hatte zugegebenermaßen einige Längen im Set, aber im großen und ganzen war der Gig ordentlich und sehr gut gespielt. Dazu kamen Knaller wie "How can I live" oder "Lifeless" und verwandelten den Laden nochmals in einen brodelnden Hexenkessel.
Abgesehen von dem wirkte die Truppe einfach nur sympathisch und war dazu noch äußerst bewegungsfreudig. Die ganze Truppe versprühte eine Energie , die fast jeden in der Halle in ihren Bann zog. Allerdings gab es auch den einen oder anderen Meckerer, der die Musik der "Ill Nino´s" als "Mädchenmusik" titulierte. Ob man das so stehenlassen kann, überlasse ich allerdings anderen.
Wie dem auch sei, der Gig war zwar nicht überragend, ging aber soweit in Ordnung und hat Spass gemacht. Hat sich gelohnt.

Fazit: Die Roadrunner Roadrage Tour bietet wirklich mal "Value for Money" , 19€ für eine Eintrittskarte sind bei einem solchen Billing in Ordnung , und man sollte diese Idee in dieser Form durchaus weiterführen.

Madrebel


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