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Konzert Review: IN UNION WE STAND - AIDSBENEFIZKONZERT in Garath 2002

Veröffentlicht am Montag 25 März 2002 20:13:23 von madrebel
phpnuke.gifBei „In Union we Stand“ handelt es sich um ein Benefiz Festival, dass zugunsten der Kinder Aids Hilfe Deutschland veranstaltet wurde.
Alle Einnahmen flossen diesem Zweck zu.


Düsseldorf / Freizeitstätte Garath
23.03.2002

In Union we stand

Bei „In Union we Stand“ handelt es sich um ein Benefiz Festival, dass zugunsten der Kinder Aids Hilfe Deutschland veranstaltet wurde.
Alle Einnahmen flossen diesem Zweck zu. Dieses Festival ging über zwei Tage, leider war es uns nur möglich Tag zwei heimzusuchen
. Mit von der Partie waren:

Suidakra
Crack up
Ektomorf
Human Bastard
Contraditction
Guerilla

Los sollte es um 18 Uhr gehen, was aber wie nicht gerade unüblich nicht eingehalten werden konnte. Es wurde also mit einer Verspätung von rund einer Stunde begonnen.

Zu Beginn enterten Guerilla die Bühne. Als erstes viel der ausnehmend gute Drummer in den Gehörgang ein. Dieser verstand es seine Kiste zu dem 80er Thrash Stil nach allen Regeln der Kunst zu zerlegen.
Durch dessen Drumming bekam der Sound bisweilen einen leichten progressiven Touch, was aber nicht negativ auffiel, eher im Gegenteil. Im ganzen ließ sich ein kräftiger Slayer - Einfluss nicht verneinen, was der Stimmung aber keinen Abbruch tat.
Diese war leider aufgrund der zum Teil massiven Soundprobleme nicht gerade die Beste, allerdings versuchten die Jungs dies mit solidem Stageacting wieder aufzuwiegen.
Zu guter letzt möchte ich noch anmerken, dass Guerilla eine sehr gute Live Band sind, leider fehlt ihnen noch der gewisse Biss. Vielleicht werden sie ihn noch kriegen, wenn sie noch ein bisschen am Ball bleiben, wünschen würde ich es den Jungs auf alle Fälle, da sie gute Grundlagen haben.


Fazit: Sehens - bzw. Hörenswert

Nachdem Guerilla die Menge angeheizt hat begaben sich Contradiction auf die Bretter.
Da die Meute schon alte Hasen im Wuppertaler Underground sind, ließen sie es direkt krachen. Mit einen soliden Sound, einem stampfenden Groove und einer nach außen präsentierten Einheit als Band machten sie direkt klar, was nun am Backes ist.
Klassischer Thrash. Somit fügten sie sich nahtlos in die Vorlage ein, die für diesen Abend zu herrschen schien: heftig und deftig. Leider war ihr Set nicht so abwechslungsreich, so dass es irgendwann ein wenig langweilig wurde, da man diesen Sound in ähnlicher Form bereits bei Guerilla gehört hat.
Schade, eine andere Plazierung im Billing hätte die Band bestimmt interessanter erscheinen lassen!

Allgemeines Bandbild ooooo

Fazit: Gut bis sehenswert

Mit reichlich Symphatie seitens des Publikums wurden Human Bastard empfangen. Die Mannen um den ex - Zyklon X Fronter haben schon vorher ausreichend unter Beweis gestellt,
dass sie ihr Handwerk verstehen. So legten sie dann auch gut los, mit schmatzenden Riffs und einem stampfenden Groove.
Leider hatten auch sie mit teilweise argen Soundschwierigkeiten zu kämpfen, was zu Lasten des Hörvergnügens ging (logoisch!).
Da diese Band bereits viel Bühnenerfahrung mitbrachte, wurde auch nach Herzenslust mit dem Publikum gepielt, gepost, gemosht, durchs Publikum hindurch gerannt etc. etc. .
Da auch Human Bastard dem guten alten Thrash/ Speed Metal verfallen zu sein scheinen, wirkten sie zu glatt und zu uninteressant, da bereits beide vorangegangenen Bands diesem Stil frönten.
Hier hätte man vielleicht etwas anders Booken sollen, oder das Billing anders aufstellen müssen.
Dennoch haben Human Bastard die Hütte gerockt.


Fazit: Et rockt!

Als viertes brachten dann Ektomorf eine erhoffte, wenn auch in diesem Fall nicht sonderlich begeistert aufgenommene Abwechslung.
Die Ungarn brillierten in hervorragenden Kopieren des Soulfly Sounds. Derart, dass sich manche bereits gefragt haben, ob die Jungs tatsächlich selber spielen würden, oder ob der Soundtech nicht vielleicht doch eine Soulfly oder Slipknot CD aufgelegt hat.
Diese Band bestach im fehlen jeglichen Bisses sowohl was Sound als auch Songs angeht.
Untermalt wurde dieser Eindruck noch von einer äußerst unmotiviert wirkender Acapella Einlage des Sängers ähm Vocalisten.
Mag sein, dass ich nicht unbedingt etwas mit HC oder Nu Metal anfangen kann, aber selbst auf einem Nu Metal Happening wären die Jungs unpassend gewesen.
Das einzige was wirklich sehenswert war, war das Stageacting des Bassisten und des Leadgitarristen, diese versuchten sich wenigsten zu Bewegen, ganz im Gegensatz zum Sänger.


Fazit: Wohl falsch abgebogen!?!
(Anmerkung vom Cheffe)
Ich kann diese Negativkritik an Ektomorf nicht im geringsten nachvollziehen. Die Ungarn haben Sepultura auf so geile Weise in ihren Sound integriert, dass es nur genial war, und alle, wirklich alle auf der Bühne flipptem herum wie die Berserker,
auch die zeitweiligen Anleihen an RATM waren absolut spitzenmässig, die Jungs haben für mich persönlich so was von geil abgerockt, dass es krachte
. Ich freue mich schon auf den nächsten Gig von denen, und wer die Sepultura zu Roots-Zeiten mochte, sollte die CD kaufen.

Nachdem die geschätzt 250 - 300 Anwesenden endlich von Ektomorf (kopfschütttel:Cheffe)erlöst waren, machten sich Crack Up auf, zu zeigen wie schön melancholisch Schweden Metall sein kann. Mit ihrem gut gespielten Material á la alte Paradise Lost, gepaart mit einer guten Priese Monster Magnet webten sie das Freizeit Zentrum in ihre bitter süßen Songs ein.
Nach der hervorragend schlechten Arbeit von Ektomorf(tststststs) waren die Leute aber leider nicht wirklich interessiert. Wiederum Schade, eine andere Position im Billing wäre da besser gewesen. Vielleicht nach Contradiction und vor Human Bastard!?!
Naja, wie dem auch sein. Der groovige Death Metal vierer verlor auch nach der Hälfte des Sets nicht den zuvor erweckten Eindruck, dass alles irgendwo schon einmal gehört zu haben.


Fazit: Durchaus hörenswert

Nach einer, meiner Meinung nach, zu langen Umbaupause strömten dann auf einmal die Massen in Richtung Bühne, als wären die anderen Bands nur eine Reihe von Openern gewesen. Nun stand der letzte Act des Abends an. Suidakra!
Die Lokalmatadore bestiegen die Bühne unter dem Halloween Titelthema, und rockten dann auch sogleich los.
Der Monheimer Fünfer bestach durch eine gute Show und gutes Interagieren mit dem Publikum, aber leider nicht mit ihrer Musik.
Sie waren zwar bekannt Brachial Melodiös.
Doch leider vermisste ich die alte Spielfreude, die ich noch aus älteren Tagen kenne.
Das verwundert aber auch nicht besonders, da bis auf Arkadius niemand von der alten Truppe mehr dabei ist.
Darüber hinaus plagten auch den „Headliner“ diesen Benefiz Festivals massive Soundprobleme, was sich in einem äußerst breiigen Sound niederschlug, die Leadgitarre war so gut wie nicht zu hören.
Bei dem was zu hören war, waren timingschwachen leider nicht zu überhören.
Das neue Material wirkt durchweg chaotisch und nicht so gut ausgetüftelt wie in alten Tagen.
Zumal die Folk patterns mittlerweile schon ein wenig altbackend sind; aber warten wir das neue Album erst ab!
Ich will hoffen, dass dies nur Startschwierigkeiten mit der neuen Besetzung sind, und die Jungs hoffentlich bald wieder an die Agilität der alten Tage anknüpfen können. Schließlich sind sie nicht umsonst einer der gefragtesten Acts der Gegend!


Fazit: Wo sind die Suidakra hin, die wir kannten und lieb- ten??? Hoffentlich bald wieder da!

(Anmerkung: Dies war der letzte Auftritt vom Baßman Nils, der aus der Band zum dritten und letzten Mal ausgestiegen ist. Viel Glück bei dem was du weitertreibst, schöne Grüße von hier an deine Stelle.
)
Vielen Dank auch an Rockstar Rudi, der ein cooles Konzert , hoffe, du hast gut was reinbekommen, denn es dürften ca. 200 Nasen dagewesen sein.
Lustig war die Story, die ich selber als Kassierer mitbekam wie ein Mann ankam mit folgendem:
Er:Hi!
Ich:n´abend !
Er:Wer spielt hier ? Habe gehört ein paar Punkbands.
Ich:nuja, eher metal.
Er:Was kostet es denn ?
Ich:10€ , ist für einen guten Zweck, und hast geile Mucke für wenig Moos.
Er:10€ ? Das ist mir zu teuer, und ich kenne da ja nix von.
Ich:Macht doch nix, lernste neue Bands kennen.
Er:Nee, ich gehe, zu teuer.

Tja, manchen kann man es nie Recht machen.

Ein Dank an Doc Stringkill, der sich viel Mühe mit diesem Bericht gemacht hat.

Madrebel


P.S: Dieser Bericht wurde nur von mir überarbeitet und online gesetzt, und spiegelt nicht meine subjektive Meinung.


Kommentare zu diesem Artikel
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Re: IN UNION WE STAND !!! AIDSBENEFIZKONZERT !!!
Also ne Doc String...

auf welchen konzert warst du? was du hier schreibst kann ich echt nicht sagen. dein kontext ist sowas von hard und voreingenommen, dass ich nur den kopf schütteln konnte. alle haben versucht ihr ding durch zu ziehen. der sound war allen beschiessen, aber dass musst den mixer sagen. wenn der keine ahnung von seinen knöpfen hat und ein hörsturz hat, können die band auch nichts dafür. sorry, aber so viel hochmut kann man sich nicht aufregen. tztztztztztz nene

Okultor
Re: IN UNION WE STAND !!! AIDSBENEFIZKONZERT !!!
Ich denke es ist klar, das ein Review nur aus einer persönlichen Sicht geschrieben werden kann, keiner kann absolut Objektiv sein! Ich habe versucht so objektiv wie möglich zu sein!
Das die Bands nix für ihre Soundprobleme können ist mir vollkommen klar, ich habe es ihnen auch nicht angekreidet; wenn Du richtig gelesen hättest, hättest Du dies auch rauslesen können!!!
Und wieso "hochmut"???
Ich habe, wie Eingangs schon erklärt, versucht das Konzi so Objektiv wie möglich zu reviewen, wenn Du meinst das besser machen zu können, kannst Du dir ja mal den Arsch mehrere Stunden breit sitzten, und ein vernünftiges Review schreiben, dass sich leicht und verständlich liest, sowie eine Einschätzung der Band übrig lässt!!!

Doc.
Re: IN UNION WE STAND !!! AIDSBENEFIZKONZERT !!!
ich mache seit jahren nichts andere als sowas was du hier grade begonnen hast, und das objetiv. ich finde dein kontext sehr hard geschrieben. habe schon alles verstanden wat da so steht. du machst dat schon hehe
Re: IN UNION WE STAND !!! AIDSBENEFIZKONZERT !!!
hi. ich war sowohl am freitag, als auch am samstag da. was ich persönlich toll fand, zusätzlich zu der guten musik selbstverständlich, guter vorbereitung, die herzlichkeit und die freundlichkeit der macher. Das geld für einen guten zweck einzugeben, spass zu haben und das wiedersehen der freunde.
nach dem ich den artikel gelesen habe musste ich feststellen, dass der verfasser trotz der ahnungslosigkeit sich gezwungen fühlte, unbedingt etwas zu schreiben. es war eine mischung von möchte gerne broadway-kritik und dem aufsatz eines erstklässler über die relativitätstheorie von albert einstein. Also sinnlos, absurd und voreingenommen. dass die musik über den ganzen abend in den ohren des autors gleich klang könnte damit zusammenhängen, dass er auf einem metal-konzert war. Vielleicht definiert der verfasser die abwechselung, die er erwähnt hatte ein wenig näher. Dann könnte man das vielleicht beim nächsten mal verwirklichen.
Motzen-motzen-motzen, das ist unser slogan. Es ist immer so, dass die anderen alles viel besser können als die verantalter und dieses mal sollte man auch keine ausnahme machen
Um eine gute kritik zu schreiben, sollte man vielleicht beide tage hingehen, punkt (a). sollte man vielleicht sich umschauen und ein wenig weitergehen und das publikum befragen (b).
als ich diesen artikel las konnte ich sofort fühlen, wo der erste satz dieses artikels dem verfasser aufgefallen ist. An der biertheke.
Trotzdem fand ich es sehr mutig von ihm. Nicht jeder ahnungslose fühlt sich so selbstsicher und mutig, um soweit die tastatur seines computers zu vergewaltigen.
Ich hätte es auf jeden fall besser gemacht!! (zurück zur geschichte Veranstalter und die anderen, die alles besser können)

liebe grüße
morrie
Aller Anfang ist schwer!
Naja, wir jungs vom Planet haben auch ne weile gebraucht bis wir den richtigen ton für unsere berichte gefunden haben.

Ausserdem lese ich immer noch eine echte motzer-kritik lieber als ein review über eine scheibe wie z.b. "god hates aus all!" die von kackern für kacker gemacht wurde und nur kacker (95% aller schreiberlinge diese metal univerums) ach so toll bewerten!

OK ich würde mir wünschen das alle die hier kritik geübt haben in zukunft auch mal den ein oder anderen artikel beisteuern werden und es "BESSER MACHEN!" cu
Re: IN UNION WE STAND !!! AIDSBENEFIZKONZERT !!!
Ich war nur Samstag da, und das auch nur bis Ektomorf. Der Sound war bei allen Bands scheiße, die Bands selber waren aber O.K. (Guerrilla), interessant (Contradiction) und einfach klasse (Human Bastard). Ektomorf hüpften mir ein bischen viel durch die Gegend, dabei allerdings gute Riffs rauszuhauen ist nicht gerade unprofessionell. Aber auch hier gilt: alles subjektiv !!!