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CD Review: IN FLAMES - Soundtrack To Your Escape

Veröffentlicht am Dienstag 06 April 2004 07:23:44 von Zombie_Gecko
Nach „Reroute To Remain“ und vor alle der furchtbaren „Trigger“-Maxi lag die Vermutung nahe, daß der Plattentitel der neuen In Flames-Langrille wie der Arsch auf den Eimer passt – ein Album zum davonrennen... Man durfte also gespannt sein!





01. F(r)iend
02. The Quiet Place
03. Dead Alone
04. Touch Of Red
05. Like You Better Dead
06. My Sweet Shadow
07. Evil In A Closet
08. In Search For I
09. Borders And Shading
10. Superhero Of The Computer
11. Dial 595-Escape
12. Bottled

(47:02 min)


2004 Nuclear Blast Records (www.nuclearblast.de)



Line-Up:
Anders Friden - Vocals
Jesper Strömblad - Guitar
Björn Gelotte - Guitars
Peter Iwers - Bass
Daniel Svensson - Drums

www.inflames.com



Discographie:
Lunar Strain (1994)
Subterranean (MCD) (1995)
The Jester Race (1996)
Black Ash Inheritance (MCD) (1997)
Whoracle (1997)
Colony (1999)
Clayman (2000)
Tokyo Showdown (2001)
Reroute To Remain (2002)
Trigger (MCD) (2003)
The Quiet Place (MCD) (2004)
Soundtrack To Your Escape (2004)



Wer schon die Laufschuhe geschnürt beim einlegen von „Soundtrack To Your Escape“ geschnürt hat, der wird sich beim Opener „F(r)iend“ erst mal verwundert wieder hinsetzen, um zu lauschen, was die ehemaligen Death Metaller von In Flames da zusammengezimmert haben. Nix mehr mit Synthesizer-Kitsch à la „Trigger“ und Pop-Melodien wie auf „Reroute To Remains“. Ein sperriger Track mit bratenden Gitarren und der alles andere als säuselnden Stimme von Anders Friden – In Flames rocken ohne auf Massenkompatibilität zu setzen! Wer nun allerdings auf eine komplette Rückbesinnung auf alte Werte gehofft hatte, der wird ebenso enttäuscht sein wie jene, die auf ein schnulziges Rockalbum mit jeder Menge Gründe In Flames endgültig in die Pfanne zu hauen gewartet hatten. Denn „Soundtrack ...“ liegt irgendwo dazwischen und kann sowohl mit deftigem Material wie dem bereits erwähnten als auch mit – tatsächlich – zuckersüßen Melodien und sehr relaxten Songs wie dem verträumten „Evil In A Closet“ aufwarten. Zum Glück hat man die Synthie-Klänge auf ein sehr erträgliches Mass zurück geschraubt und findet die richtige Balance zwischen harten und zarten Songs. Damit stoßen In Flames sicherlich Fans der alten und der neueren Sache vor den Kopf, aber das wird die Schweden kaum interessieren. „Soundtrack ...“ ist ein modernes Album mit vielen Facetten, jeder Menge Abwechslung, schönen Melodien und starken Songs, mit dem In Flames sich mit Sicherheit eine noch größere Fanbase erspielen werden.
Ich persönlich hätte mir das eine oder andere harte Riff mehr gewünscht, aber dank der modernen Technik kann man ja die ruhigeren Songs überspringen und Songs wie das schnelle „Superhero Of The Computer“ zum abschädeln benutzen. Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, Fakt ist jedoch, daß „Soundtrack ...“ ein abwechslungsreiches, modernes Metal-Album ist, das jeder mal antesten sollte!

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