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Biographie: History plus Interview von HELL-BORN

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Veröffentlicht am Samstag 15 November 2003 07:45:47 von Zombie_Gecko
phpnuke.gifDie Polen Hell-Born dürften Fans alter Possessed, Sodom, Destruction etc. das eine oder andere Nostalgietränchen aus den Augenwinkeln drücken. Hier gibt`s eine kleine Bandhistory mit Kommentaren von Gitarrist Jeff...




Hell-Born wurde 1996 als Studioprojekt von Les (Guitar / Back Vocals) und Baal Ravenlord gegründet. Baal frönte damals mit Les (der manchen auch als Bandleader von Damnation bekannt sein könnte) bei Behemoth dem infernalischen Lärm. Nach einigen Proben enterte man das Warrior Studio, um unter dem Namen Hell-Born die erste selbstbetitelte Mini-CD einzuspielen, die dann via Pagan Records veröffentlicht wurde.
„Dann löste sich die Band wegen zu wenig Zeit, Line-Up-Problemen und Ärger mit dem Label im Grunde genommen auf.“ so Jeff weiter. Einer der Gründe dafür war, daß Les mit Behemoth und Damnation zu sehr beschäftigt war – wobei Baal bei zweiteren inzwischen das Mikrofon übernommen hatte. „Die Auferstehung fand dann fünf Jahre später (2000) statt, als ich zu der Band stiess und in dieser Besetzung spielten wir dann die Mini-CD „Hellblast“ ein.“ Wir – das waren Les, Baal und Jeff, der Bass und Gesang übernahm, während Baal sich an die Schießbude setzte.
Innerhalb von fünf Wochen hatte man die Songs geschrieben, mit denen man testen wollte, ob der „Metal Spirit in den Herzen der Fans überlebt hatte“ und nahm diese dann im Hertz Studio in Polen auf. Das Minialbum erschien dann bei Conquer Records, während Pagan Records die beiden Mini-Alben auf einer CD in Polen veröffentlichten. (Und da heißt es immer bei den Skandinaviern geht`s durcheinander zu...) „Hellblast“ erntete gute Kritiken und Hell-Born merkten, dass es durchaus noch einen Markt zwischen New Metal und anderen neueren Stilen für den Mix aus gutem alten Black Thrash und Death Metal gab. Nun war es allerdings an der Zeit, das Trio zum Quartett aufzustocken. “Hell-Born ist eine totale Death Metal-Band. Diese Musik braucht einen Sound, der sehr heavy und fett ist, mit Gitarren und exzellenten Drums! Das Dreier-Line-Up war für die Bühne nicht ausreichend, deshalb beschlossen wir nach den Aufnahmen zu „Hellblast“ etwas zu ändern. Ich übernahm die zweite Gitarre, und Baal gab die Drumsticks an Basti weiter.“ erklärt Jeff einen weiteren Instrumentenwechsel. Basti war der Drummer der polnischen Deather Devilyn. „Einige Monate später übernahm Baal auch noch den Bass und wir fingen an, die Bühnen der Welt zu erobern!“ fährt Jeff fort. Die Tour in Europa spielte man mit Damnation, und als zweite polnische Band nach Vader wurde man auch in die USA zu einem Gastspiel eingeladen, wo man ebenfalls bemerkte, dass straighter, räudiger Sound in Verbindung mit Leder und Nieten immer noch gefragt war (ist...).

Darauf angesprochen, daß das 2002 eingespielte Album „The Call Of Megiddo“ etwas weniger Black Metal-beeinflußt klingt meinte Jeff:“Ich denke in der Musik von Hell-Born sind immer Elemente aus Thrash, Black und Death Metal zu finden. Wenn wir Songs schreiben, machen wir keinen Plan. Wenn der Song Arsch tritt, wird er behalten, ansonsten fliegt er aus dem Programm. Das ist die einzige Methode – keine Pläne, Einflüße usw...“.
Nachdem „The Call Of Megiddo“ im Juni 2002 aufgenommen worden war und über Conquer Records veröffentlicht wurde, war es Ende 2002 mal wieder Zeit für einen Line-Up-Wechsel. Drummer Basti musste die Band verlassen – unter anderem weil er zu weit entfernt von der Band wohnte und wegen der üblichen persönlichen Differenzen. Der neue Mann auf dem Drumhocker, Chris, spielte bereits bei Ghost und Grin.
In dieser Besetzung ging es dann an die Arbeiten zum Nachfolger von „The Call Of Megiddo“. Im Juni 2003 enterte man dann das Studio, wo man „Legacy Of The Nephilim“ einprügelte, welches natürlich brutaler, besser und so weiter sein soll und Ende des Jahres erscheint.

Natürlich wurde Jeff auch noch nach dem lyrischen Konzept hinter Hell-Born gefragt – schließlich ist es im Heimatland des Polen-Paules wohl nicht an der Regel, daß man Tod und Teufel propagiert. Hell-Born wollen damit aber nicht nur provozieren, auf gewisse Weise spielt Satanismus auch im regulären Leben des Vierers eine Rolle:“Satanismus ist die Grundlage des Denkens, der Freiheit und der Aussagen, der Freiheit nach Antworten suchen zu können. Er macht uns stark und gibt uns die Kraft, um über unser Leben zu entscheiden!“. In der Heimat von Hell-Born regt sich über die satanischen Texte wider Erwarten scheinbar niemand groß auf. „Das ist genauso wie in den anderen europäischen Ländern. Aber die katholische Kirche hat mehr Probleme mit Pädophilen, Homosexuellen und dem fehlenden Glauben in der Gesellschaft als mit den Texten einiger Metal-Bands...“.

Bleibt zu hoffen, daß dem auch so bleibt! Hell-Born sind zwar weder innovativ noch übermässig abwechslungsreich, Spaß machen die Alben aber auf alle Fälle und auf die neue Scheibe der Polen bin ich schon mal gespannt, und vielleicht führt dann ja auch eine Tour Hell-Born mal in hiesige Gefilde...

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