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CD Review: Hatred Divine - Of light and the absence of light

Veröffentlicht am Donnerstag 06 November 2003 13:15:46 von maximillian_graves
Auf dieser Scheibe finden wir das berühmte zweischneidige Schwert welches zum einen raue Gitarren bietet, wie ich sie leider zu selten erlebt habe und auf der anderen Seite Keyboards, Keyboards, Keyboards...............











1. Once upon a time (instr.)
2. Thy will be done
3. The tome tore down the wall
4. Ecclesiastical refuge
5. Turning lead into gold
6. Of light and the absence of light
7. Quod erat demonstrandum (instr.)
8. Abandon all hope
9. Sanctuary denied
10. Clay and crystal
11. Marriage on Mountfaucon
12. Funeral Anthems (instr.)

Erschienen 2002

Line-Up:
Nidhögg - Guitar
Akatash -Vocals
Sakkak - Bass

So sieht es aus mit dem dritten Werk von Hatred Divine welches die Jungs erneut in kompletter Eigenregie aufgenommen und Produziert haben. Überrascht den Hörer aber nicht wirklich, da alles sehr rau und dumpf klingt und vielleicht den ein oder anderen vom Kauf dieser Platte abhalten wird. Genau dieser Aspekt war es allerdings, der mich begeistert hat und so wollte ich der Band genauer auf den Zahn fühlen! Auch wenn Hatred Divine mit "Of light and the absence of light" bereits ihren dritten Release am Start haben , hat alles immer noch irgendwie "DEMO"-Charackter. In der Hauptsache bewegen sich Hatred Divine im atmospärichen Black Metal Bereich, reichern das ganze aber mit etwas Death Metal Gesang und klasischen Thrash Metal Gitarrenpassagen an.
Der Hammer auf dieser Scheibe ist einfach der Gitarrensound, welcher jeden Klangfetischisten sofort in die nächste Urne befördern wird. Einfach nur der Knaller: "Grim, rau, alles vernichtend sägt es aus den Boxen!". Man höre sich dafür einfach mal Songs wie "Intro/Thy will be done" oder meinen Liebling auf dieser Scheibe "Of light and the absence of light" an, die genau zeigen wo der Hammer hängt. Leider gab es auf der anderen Seite auch einiges zu meckern. Wie erwähnt klingt der Sound immer noch sehr nach "DEMO", welches einige Leute abschrecken wird. Außerdem nerven die elend langen Keyboardintros und genau das selbe gilt für die alles andere als ausgefeilten Keyboard Parts die mitten in den Songs über einen hereinbrechen. Ich gehe sogar so weit zu behaupten das 30 Sekunden Keyintros wie bei "Ecclesiastical refuge" oder "Turning lead into gold" einfach überflüssig sind, vor allem wenn sie so simple und einfallslos ausfallen und als unnötigen Nebeneffekt den coolen Undergroundsound der Truppe verfälschen.
Als letztes möchte ich noch den abwechslungsreichen Gesang von "Akatash" loben, der seine Texte mal durch Death Gesang, mal durch Black Gekreische oder einfach nur durch leises Sprechen im Hintergrund präsentiert und so wirklich Abwechslung in den tristen Black/Death Metal zu bringen vermag.

Vor allem Headbanger die von Keyboards nicht genug bekommen können müssen bei Hatred Divine vorbeischauen und mal in die Mp3's reinhören, aber auch Fans des holprigen rauen Death/Blackmetal Sounds könnten gefallen an der CD finden. Soundfetischisten oder solche die es mal werden möchten machen hier bitte einen großen Bogen!

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