Artikel Bewertung

Punkte im Schnitt: 0
Stimmen: 0

Bewerten Sie doch diesen Artikel:

star_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png
star_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.pngstar_yellow.png


Suche

Ihre Suchbegriffe:
Verknüpfung der Suchbegriffe:

Zur Meinung von Amazon

CD Review: HOUSE OF LORDS - The Power And The Myth

Bisher keine Wertungen

Veröffentlicht am Samstag 17 April 2004 01:17:53 von Zombie_Gecko
Sofern man bei einem Projekt diverser bekannter Musiker von einem Original-Line-Up sprechen kann, hat das Oberhaus in ebensolcher ein neues Album eingespielt.






01. Today
02. All Is Gone
03. Am I The Only One
04. Living In The Silence
05. The Power And The Myth
06. The Rapture
07. The Man Who I Am
08. Bitter Sweet Euphoria
09. Mind Trip
10. Child Of Rage
(43:35 min)


2004 Frontiers Records (www.frontiers.it)


Line Up:
James Christian - Lead Vocals
Lanny Cordola - Guitars
Ken Mary - Drums
Chuck Wright - Bass

Keyboards: Derek Sherinan, Allan Okuye, Sven Martin, Ricky Philips
Additional Background Vocals: Robin Beck, David Victor



Discographie:
House Of Lords (1989)
Sahara (1990)
Demon`s Down (????)
The Power And The Myth (2004)



Der Name House Of Lords sagt wahrscheinlich den wenigsten etwas, aber bei der musikalischen Ausgabe des britischen Oberhauses mischen durchaus illustre Musiker mit: Chuck Wright und Ken Mary sorgen für den Rhythmus bei Quit Riot bzw. Alice Cooper, und nachdem Original-Keyboarder Gregg Giuffria während der Aufnahmen wieder ausstieg um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren, übernahmen Musikerkollegen von Dream Theater, Rat Bat Blue, Tattoo und Bad English / Styx abwechselnd die Tasten. Mit James Christian und Lanny Cordola komplettieren der jeweilige Original-Gitarrist bzw. Sänger das Line-Up des Projekts, das Mitte der Neunziger in ganz anderem Line-Up mal kurz reformiert wurde. Satte zwei Jahre haben House Of Lords an „The Power And The Myth“ gearbeitet und bieten nun eine knappe dreiviertel Stunde Melodic (Hard) Rock, über dessen technische Qualitäten man eigentlich kein Wort verlieren muß – die sind einfach gut und man hört den Musikern ihre Erfahrung einfach an. Die Produktion ist ebenfalls vom feinsten, und man hört „The Power…“ an, dass hier jede Menge Zeit investiert wurde. Die Songs sind mit allerlei Breaks und Spielereien versehen, was das Material nicht übermässig leicht verdaulich macht – dafür kommen Musiker und Fans von verspieltem Hard Rock auf ihre Kosten. Im Gegenzug sind eindeutige „Hits“ vom ultraeingängigen (aber als Single zu langen) „Mind Trip“ und der schönen Ballade „Sweet Child Of Rage“ mal abgesehen Mangelware, aber das erhöht den Langzeitgenuss um so mehr, denn man findet immer wieder neues auf „The Power …“. Fans von anspruchsvollem Melodic Rock und Fans von Aerosmith (an die man vor allem durch das Organ von Sänger James Christian desöfteren erinnert, aber etwas vertrackter zu Werke geht) sollten mal ein Ohr riskieren. Wer eher auf eingängigen Stadionrock Marke Bon Jovi oder die typischen Aerosmith-Singles steht, dem dürfte das Material von House Of Lords etwas zu sperrig sein.

Kommentare zu diesem Artikel
Zur Zeit sind noch keine Kommentare vorhanden, Sie können der Erste sein.
Schreibe jetzt einen weiteren Kommentar!