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CD Review: HONIGDIEB - Sei wie Du bist

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Veröffentlicht am Mittwoch 16 April 2003 00:56:15 von Zombie_Gecko
Kann man Chanson mit Elementen aus Tango, Charleston, Pop, Ska und etwas Punk mischen? Sir Hannes Smith kann...










01. Auf der Suche nach dem Glück
02. Meine Tür
03. Ach Du süße Kleine
04. Das Tier
05. Tag ohne Schatten
06. Der Clown
07. Madame
08. Lust auf Lust
09. König
10. Kannst Du was
11. Sei wie Du bist
12. Natürlich
13. Wann machen wir mal wieder Telefonsex
14. Luder


(51:20 min)


2003 Kunterbunt / Soulfood


Line Up:
Sir Hannes Smith – Gesang, Chorgesang, Spezialinstrumente
Guido von Girsch – Gitarre, Chorgesang
Raimund Gitsels - Violinen
Anca Pop – Querflöte
Matthias von Bonheger - Schlagzeug
Carsten Risch – Kontrabass

(www.honigdieb.de)


Honigdieb ist das neue Projekt von Sir Hannes Smith, der vielen durch seine Bands The Idiots und Phantoms Of Future sein dürfte. Wer hier allerdings Punk oder ähnliches erwartet, liegt meilenweit daneben: die Grundlage Chanson wird mit Elementen aus Tango, Charleston, Pop, Ska und etwas Punk gemischt, versehen mit deutschen Texten Marke „Ich geh die Straßenbahnschienen lang, stundenlang mit den Schienen verwandt; Starre in den Himmel , in den Himmel hinein, sehe ein Lächeln von einem hinkenden Schwein…“ („Auf der Suche nach dem Glück“) oder „Ich kenne Dich ja aus der U-Bahn; Dein Lächeln fiel mir auf, es wurde mir warm; Unsere Blicke trafen sich, Achtung Liebesalarm; In glühender Pracht ein Liebesfeuer entfacht“ („Lust auf Lust“). Nicht verstanden? Ich auch nicht! Das ist weder witzig noch nachdenklich (wenn sich auch in manchen Songs durchaus sinnige Teile finden) sondern einfach nur nervig. Ich gebe zu, mit Chansons wirklich nix am Hut zu haben, aber eine CD, die es schafft, den beständigen Wunsch zu wecken, sie aus dem CD-Player in Richtung finsteres Eck zu befördern muß wirklich dubios sein Da helfen auch sieben Gastmusiker und eine abgefahrene Instrumentierung nichts. Die Musik ist schon äußerst gewöhnungsbedürftig, zumindest für Metaller-Ohren, aber die Texte gehen einem so richtig auf den Senkel! „Sei wie Du bist“ ist zwar mal was ganz anderes – aber ehrlich gesagt kann ich mir nicht vorstellen, dass das irgendwer braucht. Und das er damit in China Massen in Hallen von der Größe der Westfalenhalle begeistert hat, wie der Promozettel verspricht, wage ich zu bezweifeln. Obwohl – wenn man die Texte nicht versteht könnte das vielleicht sogar ganz witzig sein… Ein gutes hat die CD jedoch: wenn sie den CD-Player verlassen hat, weiß man Ruhe wieder zu schätzen!

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