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CD Review: HEAVEN SHALL BURN - Deaf to our prayers

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Veröffentlicht am Freitag 08 September 2006 20:49:19 von endless_pain

HEAVEN SHALL BURN, die Speerspitze der deutschen Metalcore-Bewegung meldet sich zurück. Nur was tun, wenn auf dem neuen Album “Deaf to our prayers“ kein Core mehr zu hören ist?

 

 
 
 
 
 
 
 
Counterweight
Trespassing the shores of your world
Profane believers
Stay the course
The final march
Of no avail
Armia
mybestfriends.com
Biogenesis (Undo creation)
Dying in silence
The greatest gift of god
 
(47:50 min)
 
 
 
Line-Up:
Marcus Bischoff - Vocals
Maik Weichert - Lead Guitars
Alex Dietz - Lead Guitars
Eric Bischoff - Bass
Matthias Voigt - Drums
 
 
Gut, etwas übertrieben ist diese Aussage schon. HEAVEN SHALL BURN sind definitiv noch sie selbst, jedoch fließen mehr Metal-Elemente in ihren Sound mit ein. Im Gegensatz zu “Antigone“ sind die Songs wieder heftiger, um nicht zu sagen brutaler geworden. Von Anfang an wird Vollgas gegeben und somit dem Hörer wenig Zeit zum Ausruhen gegönnt. Laut Aussage der Band wollte man eine rohe, direkte Platte ohne pseudo-emotionale, cleane Parts oder gekünstelte Arrangements aufnehmen. Und genau dies ist ihnen wirklich sehr gut geglückt. Einige der Songs klingen gewaltig nach reinem schwedischen Todes-Metal nur mit dem Unterschied, dass hier nicht gegrowlt sondern gebrüllt wird. Dies ist eines der auffälligsten Merkmale von “Deaf to our prayers“. Fronter Markus hat sich im Vergleich zum Vorgänger noch mal gesteigert und schreit sich die Lunge aus dem Leib, als gäbe es kein Morgen mehr.
Neben der musikalischen Seite sind bei HEAVEN SHALL BURN auch die Texte nicht zu vernachlässigen. Schon beim Titel wurde ein bedeutender Dichter herangezogen. Ein Gedicht über schlesische Industriearbeiter im 19. Jahrhundert von Heinrich Heine wurde dafür verwendet. Aber auch das Drama “Die Weber“ von Gerhart Hauptmann wurde unter anderem in den Lyrics von “Of no avail“ und “The final march“ verarbeitet. Hier kann man den Kopf sowohl zum Denken als auch zum Bangen benutzen.
HEAVEN SHALL BURN haben es wieder einmal geschafft ein hervorragendes Werk abzuliefern. Vom musikalischen, über die Texte bis hin zu der fetten Produktion stimmt einfach alles. TOP!!!
    

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HSB ist HSB
Also, das Album hatte ich sofort am Veröffentlichungs-Tag! Ich haute sie sofort in die Anlage und mir verriss es fast die Boxen! Die Lieder haben einen sehr geilen Double-Base, Der Gesang ist sehr tief im Gegensatz zu den anderen. Die Gitarren sind auch tief aber das war ja schon immer der Fall. Die Texte handeln wie auch immer, von Tieren und Freiheit....etc. . Die Scheibe ist ein must-have!!!!!