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Konzert Review: HAMMERFALL IN LANGEN 07-02-03

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Veröffentlicht am Sonntag 09 Februar 2003 08:17:26 von madrebel
Dieser Artikel wurde von Anonymous mitgeteilt
phpnuke.gifZusammenfassend war es ein echt geiler Abend, der seine 20 Euro ohne weiteres Wert war. Die Stimmung war großartig, die Band sichtlich gut drauf, Effekte gut, Mädels hübsch... was will man mehr??? Auch wenn man Hammerfall auf CD nicht mag, life kann man kaum etwas bemängeln an ihnen. Eine solide, nicht außergewöhnliche Band, hat es geschafft aus einer winzigen Halle eine Arena zu zaubern und neueinsteiger sowie hartgesottene zu begeistern.
Hammerfall ist eine der umstrittensten Bands der heutigen Metal Szene; man liebt sie oder hasst sie. Ich als relativer Neueinsteiger ging total unvoreingenommen auf ihr Konzert in der Langener Stadthalle. Unlöblich vorneweg war auf jeden Fall der verspätete Einlass. Die Fans mussten trotz der ankegündigten Startzeit von 20.00 bis 19.45 draußen in einer Eiseskälte dicht aneinandergedrängt warten. Endlich drinnen überraschte die an einen Ballsaal erinnernde Halle mit ihrer "sehr kleinen Größe" (spitzen Formulierung, häh?). Nach genug Zigaretten, Sandwiches und Bier suchten wir uns dann einen genialen Platz weit vorne und ziemlich mittig, was auf grund der geringen Zuschauerzahl jedoch nicht erheblich schwierig war. Nach ungefähr 20 Minuten erhob sich dann ein eleganter Vorhang und das Licht ging aus...

DREAM EVIL

Der Blick war freigegeben auf ein kleines Banner der Band und ohne große Worte legten die Jungs, die vom optischen her eher an reiche Technofreaks als an Metaller erinnerten, eigentlich ziemlich ordentlich los. Das Publikum ging bei der relativ unbekannten Band nach einigen Startschwierigkeiten richtig gut mit. Die Songs waren dem typischen true, melodic Metal zugeschrieben, was aun einem Hammerfall Abend auch nicht übermäßig überraschend war. Nach etwa 25 Minuten stimmten sie dann das letzte Stück "The Chosen Ones" an, das, mit verlaub, sehr geil war. Im Gegensatzt zur "ManOwaR" Tour (Bludgeon) auf jeden Fall eine gute Vorband!

MASTERPLAN

Nach weiteren 20 Minuten Umbauphase waren dann die Jungs von Masterplan auf der Bühne und lieferten einen wahnsinns Auftritt hin. Die Ex-Helloweener ergänzten sich super mit den übrigen, erzeugten Stimmung, wie ich sie lange nicht mehr erlebt haben, bezogen das mit den Texten eher unvertraute Publikum in die Show mit ein und rockten mit genialen melodic metal songs wie Hero gnadenlos. Allein wegen dieser Band hatte sich der Abend schon gelohnt (by the way: Das war die erste Vorband, die ich gesehen habe, die zwei Zugaben spielen mussten!!!). Vom moschen und pogen ganz fertig hatte ich nun ungefähr ne halbe Stunde Zeit, um mich mit Flüssignahrung in Form von Bier für den Hauptact Hammerfall wieder Fitzumachen. Die Verfreude stieg an...

HAMMERFALLL

Zu den Klängen von "Lore Of The Arcade" kam eine recht große Ritter/Monster Figur mit glühenden roten Augen auf die Bühne und animierte mit seinem äußeren das Publikum zu einigem Warmschreien, hob einen riesigen Plastikhammer un ließ ihn auf einen Amboß dreschen, womit er eine Reihe von Pyroknallern auslöste, der Vorhang fiel und den Blick auf ein ca. 2m hohes Podest freigab, auf dem der Drummer der Band das Publikum angegrinste. Es ertönten aus dem Off die Anfangsakkorde zu "Riders Of The Storm", zu denen die Bandmitglieder Magnus Rosen, Steffan Elmgren(?) und Oskar Dronjak bekleidet mit ner Art Schildkrötenpanzer auf die Bühne stürmten. Nach einem weiteren Pyroknaller war dann auch Joachim Cans an der Reihe, die Bretter zu betreten und erzeugte schon zu Anfang eine Geniale Stimmung. Es folgten klassiker wie "Heeding The Call" und "Legacy Of Kings" gemischt mit neuen Songs wie "Hero's Return" oder "The Unforgiving Blade". Keines der vier Alben kam zu kurz. Das gute an Hammerfall ist die Einfachheit der Songs, die gut genug sind, um sich zu verkaufen, nicht nerven und eigentlich immer einen einprägsamen Mitgrölrefrain haben. Bei Songs wie "At The End Of The Rainbow" z.B. wurde Cans vom Publikum total übertönt, was ihn sichtlich zum staunen brachte. Bei "Glory To The Brave", eine der besten, wenn auch wenig originellen Balladen der Metal Geschichte, fing es dann, passend zum Text an, auf die Band und das Publikum zu schneien. Ein netter und unerwarteter Zwischeneffekt. Das Bassolo von Rosen war leider nichts besonderes, diente lediglich dazu zu zeigen, was das Effektgerät der Band so zu bieten hatte. Elmgrens Solo auf der Gitarre hingegen war solide und kurzweilig. Zuletzt wurde das ultimative Titellied "Crimson Thunder" angestimmt, das auch gleichzeitig mit einem Songkontest mit dem Publikum verbunden wurde.
Als Zugabe wurde der Knaller "Templars Of Steel" und die Single "Hearts On Fire" gebracht, bevor sich die Band dann mit der obligatorischen Hymne "HammerFall" verabschiedete.
Zusammenfassend war es ein echt geiler Abend, der seine 20 Euro ohne weiteres Wert war. Die Stimmung war großartig, die Band sichtlich gut drauf, Effekte gut, Mädels hübsch... was will man mehr??? Auch wenn man Hammerfall auf CD nicht mag, life kann man kaum etwas bemängeln an ihnen. Eine solide, nicht außergewöhnliche Band, hat es geschafft aus einer winzigen Halle eine Arena zu zaubern und neueinsteiger sowie hartgesottene zu begeistern.

Setlist:
Opener: Lore Of The Arcade
Riders Of The Storm
Heeding The Call
StoneCold
Hero's Return
Legacy Of Kings
---Bass-solo---
At The End Of The Rainbow
The Way Of The Warrior
The Unforgiving Blade
Glory To The Brave
---Gitarren-solo---
In Memoriam (Verändert)
Let The Hammer Fall
Renegade
Steel Meets Steel

---

Templars Of Steel
Hearts On Fire
HammerFall

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: HAMMERFALL IN LANGEN 07.02.03!!!!!
An den Schreiberling. Bitte nenne deinen Namen, damit wir ihn darunter setzen können. Das wäre in deinem Interesse. Und herzlichen Dank für den Bericht.
Re: HAMMERFALL IN LANGEN 07.02.03!!!!!
Kann mich dem "Schreiber" des Reviews nur anschließen. Es war ein echt genialer Abend. Auch die beiden Vorbands konnten überzeugen nicht wie auf dem Manowar Konzert die Band Bludgeon (schrecklich)
Etwas nervig war tatsächlich der Einlass und ich habe mir die Halle etwas größer vorgestellt. Aber das anschließende Konzert hat alles wieder wett gemacht

In diesem Sinne

Keep the flame burning

F3ar