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Konzert Review: HAGGARD und VAN LANGEN am 31.5.04 in München

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Veröffentlicht am Mittwoch 09 Juni 2004 12:42:50 von endless_pain
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Als ich HAGGARD vor Jahren schon mal als Support von Atrocity live gesehen habe und damals doch sehr enttäuscht war, fiel mir die Entscheidung nach München zu fahren etwas schwerer. Jedoch bin ich jetzt froh, dieses Konzert besucht zu haben.
Nachdem ich für die Strecke nach München wieder mal mehr als 2 ½ Stunden gebraucht hatte (baut endlich diese Scheiß-Autobahn fertig) und somit das Abendessen vergessen konnte machte ich mich sofort auf den Weg zur Halle da laut Info auf der Homepage um 19 Uhr ja Einlass sein sollte. Tja, und wie des öfteren waren zwar schon ne Menge Leute vor der Georg-Elser-Halle, aber von geöffneten Türen keine Spur. Na ja, 15 Minuten drüber ist ja noch kein Problem! Als aber dann um ca. 19.40 Uhr zum Betreten der Halle gebeten wurde war ich ziemlich durchgefroren und dann wiederum erstaunt, dass nun gar nix weiterging. Noch mal gut ne halbe Stunde gewartet und dann ging’s endlich in die Halle.
 
Als dann die Vorband VAN LANGEN UND DES TEUFELS LOCKVÖGEL ihren Set mit einem Intro und Ai vis Lo Lop begannen bemerkte man gleich, dass die Band aus der Nähe von München kommt. Von Beginn an wurde die Menge mitgerissen. Ein recht ausgeglichener Auftritt mit Balladen und flotteren „Mit-Sing“ Liedern lud zum Tanzen und feiern ein. Negativ viel leider auf, dass der Bass um einiges zu laut war und somit Gesang, Gitarren und die Flöten leider übertönte. Ich persönlich konnte mit dem Auftritt sowieso nichts anfangen, da ich irgendwie nicht nachvollziehen kann, dass man 1000 und noch mehr In Extremo Klons braucht. Zwar haben die Lockvögel  ihre eigenen Einflüsse, aber es gibt einige Bands die das Mittelalter-Rock-Gemisch besser umsetzen können als die fünf. Jedoch hat es dem Großteil des Publikums gefallen und das ist eigentlich das wichtigste daran.
 
Nach einer recht kurzen Umbaupause betraten dann die 19!!!!!! Musiker von HAGGARD die Bühne und begannen gleich furios mit All´Inizio E La Morte , dem Opener der neuen CD. Sofort begann die Menge jede Zeile des Textes mitzusingen und Asis war sichtlich erstaunt und erfreut, dass das Publikum von Anfang an so mitging. Nach und nach wurden Songs aller drei Alben gespielt , wie z.B. „The day as heaven whept“ und das ultra lange „In a pale moon´s shadow“ von der „And thou shalt trust the seer“-CD, „Heavenly damnation“ und „The final victory“ von „Awaking the centuries“ und auch einige des neuen Albums “Eppur si muove“. Dabei stach ganz besonders das erste Cover der Band „Herr Mannelig“ hervor, welches die meisten von einer anderen Band her kennen, wobei sich HAGGARD nicht an diejenige anlehnt. Nach gut einer Stunde ging dann die Band das erste mal von der Bühne. Das Publikum jedoch hatte noch nicht genug und forderte lauthals eine Zugabe. Man musste nicht lange warten, dann kam schon Sänger Asis auf die Bühne um die Bandmitglieder namentlich vorzustellen und sich dann im Namen der Band bei allen fürs Kommen und für die Treue der Fans zu bedanken. Es ist nämlich nicht selbstverständlich, dass eine CD, für die 4 Jahre gebraucht wurde um sie zu veröffentlichen in die Charts einsteigt. Als krönender Abschluss wurde dann noch „Awaking the centuries“ gespielt und nach knapp zwei Stunden verließen sowohl die Band als auch die Zuschauer begeistert die Bühne, bzw. Halle.
 
 Es hat schon was pompöses, wenn ein Orchester begleitet von E-Gitarren einem eine richtige Wand von klassisch-metallischen Klängen entgegenschleudert. Von den ersten Takten an breitet sich schon fast Gänsehautstimmung aus. Die Mixtur aus Klassik und Metal wird zwar von anderen Bands auch gespielt, aber an HAGGARD kommt keine dieser Bands heran.
Auf alle Fälle war dieses Konzert eines (wenn nicht DAS Beste) was ich je gesehen habe. Eine sehr spielfreudige Band und ein absolut geniales und begeistertes Publikum machten aus diesem Abend ein richtiges Fest. Wer die Möglichkeit hat sich HAGGARD mal live anzusehen sollte das unbedingt mal machen.

Kommentare zu diesem Artikel
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Re: HAGGARD und VAN LANGEN am 31.5.04 in München
Hier Vampires_Angel. Zwar kannst, wie du selbst sagst, nichts mit zeug wie van Langen anfangen, aber Mittelalter immer gleich mit In Extremo zu vergleichen ist schon langweilig. Schon allein der Vergleich der Song-Texte ergibt erhebliche Unterschiede. Ebenso die Vielfalt, die Van Langen mit der Musik zu Tage legt.
Ich kenne beide Bands genug, um da genug Unterschiede festzustellen.
Re: HAGGARD und VAN LANGEN am 31.5.04 in München
Die Kapellen dieses abends hatten gehörig Lust, Musik zu machen. Das ist leider nicht mehr selbstverständlich und schon allein deshalb herauszustellen.

Van Langen hörte ich dort zum ersten Mal und ehrlich gesagt habe ich mir diese Luxusfragen gar nicht gestellt, ob nun Abklatsch In Extremo/Subway/helium vola/1000 gute andere.... oder nicht. Es riss mit, es pustete weg, was nicht in meinen Kopf gehörte und das klappt nur bei einer guten Band live.

Wir hatten gleich zwei davon, was kann man mehr von einem Abend erwarten?

Gehabt Euch wohl.

DieNacht
Re: HAGGARD und VAN LANGEN am 31.5.04 in München

Hallo zusammen,


zunächsteinmal kann ich mich meinen beiden Vorrednern nur anschließen. Van Langen haben größtenteils ein ganz anderes Repertoire an Liedern, welches sie meiner Meinung nach auch prima rüberbringen. Wichtig ist, dass die Band selbst Spaß an der Musik hat, die sie macht. Das ist bei Van Langen eindeutig der Fall.


Diese "Klons" wie du so schön sagst, bringen Abwechslung. Es wäre doch ziemlich trist, wenn man immer nur das eine hören müsste.


Gruß


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